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So schlimm ist es schon :-( !

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Schnauke, 3. September 2009.

  1. Schnauke
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    Freitag, 4. September 2009
    (Sächsische Zeitung)​

    Urlauber fordern Autoklau-Warnschilder

    Von Matthias Klaus
    Leopold Rechberger ist sauer. Kein Wunder. Am helllichten Tag wurde sein VW-Campingbus in Zittau gestohlen–bepackt mit zwei Fahrrädern und mitten in der Innenstadt. Der Fall sorgte für Aufsehen–vor allem auch, weil sich Leopold Rechberger nicht nur an die SZ, sondern auch an die Stadtverwaltung wandte. Denn als sich der bis dato ahnungslose Herr Rechberger in Zittau umhörte, erfuhr er, dass Autoklau bestimmter Marken stadtbekannt und an der Tagesordnung ist. „Warum“, ärgert sich nun der Urlauber, „gibt es denn an keiner Stelle der Stadt entsprechende Warnhinweise?“

    Warum, fragt er weiter, werden nur schöne bunte Prospekte verteilt und die Informationen zum Risiko Autodiebstahl verschwiegen?

    Leopold Rechberger ist inzwischen nicht der einzige Tourist, der sich über die Desinformation empört, in weiteren Anrufen bei der SZ äußern sich andere Urlauber in ähnlicher Weise. Müssen also die Tourist-Infos Warnungen ausgeben, sogar Warnschilder aufgestellt werden?

    „Ich weigere mich, entsprechende Hinweise von vornherein in die Prospekte zu schreiben“, sagt Elke Otto, Leiterin der Tourist-Information Zittau. Da sie das Problem Autodiebstahl aber ebenfalls bewege, denke sie daran, die Besucher „vorsichtig formuliert“ mündlich zu informieren. „Wir überlegen noch, wie wir das genau machen. Eventuell zu dem Zeitpunkt, wenn die Gäste ihre Unterkunft buchen“, so Elke Otto. Zittaus Oberbürgermeister Arnd Voigt (Freie Bürger) hält nichts von Warnschildern in der Stadt. „Ich habe vor Kurzem mit Landespolizeipräsident Bernd Merbitz geredet“, sagt der Rathauschef. Demnach sei ihm zugesagt worden, dass Abhilfe geschaffen werde. „Für den Tourismus ist die Situation derzeit unerträglich. Das macht Schaden ohne Ende“, sagt Arnd Voigt. In den vergangenen vier Tagen verschwanden in der Region Löbau-Zittau mindestens vier Autos–zum größten Teil der Marke VW. Sogar der Passat eines Notarztes war darunter. Der Notarztkoffer wechselte gleich mit den Besitzer. Trauriger Höhepunkt war das vergangene Wochenende: Sechs Autos wurden in der Gegend entwendet.

    Quelle: SZ


    Ist ja kein Wunder, die Polizei hat keine Zeit, sich um die Autodiebstähle zu kümmern, die müssen Schwarzseher verhaften (siehe

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    ).
     
    #1
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  2. phantom

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  3. B E U L E
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    wow , ohne skrupel diese drecksäcke !
    man(n) stelle sich nur vor , patient stirbt ,
    weil notarzt nicht anreisen konnte.:JC_hmmm:
     
    #2
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  4. Schnauke
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Ist unsere Polizei wirklich so blöd?
    Die klauen die Autos hier in einem Abstand von max 15 km von der Grenze und die kontrollieren im Inland und auf Autobahnen. Denken die etwa, die machen mit den geklauten Autos erst ne Probafahrt bevor sie zurück ins Heimatland fahren?
    Aber lest selbst:

    Freitag, 11. September 2009
    (Sächsische Zeitung)​

    Weniger Polizisten gegen mehr Diebe

    Von Frank Seibel

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    So etwas müsste es viel öfter geben, glauben viele Menschen in der Grenzregion: Mit einer Großkontrolle haben Bundes- und Landespolizei im April demonstriert, dass sie Autodiebe nicht einfach fahren lassen. Foto: Robert Michael


    Offizielle Zahlen für den Kreis Görlitz gibt es nicht. Aber die Alltagserfahrungen sind zum Teil dramatisch: Nahezu täglich werden im Kreis Görlitz Autos gestohlen oder zumindest aufgebrochen. Um ein Drittel hat der Autodiebstahl im vorigen Jahr durchschnittlich in Sachsen zugenommen. Ein Jahr nach dem Wegfall der Grenzkontrollen zog die Bundespolizei vor allem für das Oberlausitzer Bergland, das an Tschechien grenzt, eine düstere Bilanz. Um bis zu 75 Prozent stieg dort die Zahl der Einbrüche und Diebstähle. Die Angst vor Kriminalität hat in Sachsen mittlerweile sogar die Sorge um den Arbeitsplatz vom ersten Platz verdrängt.

    Doch seit dem Wegfall der Grenzkontrollen im Dezember 2007 hat sich auch die Zahl der Polizisten in der Region spürbar verringert. Dieser Trend hat aber durchaus verschiedene Facetten. Der Abbau trifft nämlich nur die Bundespolizei sowie die Bereitschaftspolizei, die vor allem Großveranstaltungen schützen soll. Die Polizeidirektion Görlitz mit ihren fünf Revieren ist hingegen personell gewachsen.

    Bei der Bundespolizei sind allein zwischen Görlitz und Bad Muskau in diesem Jahr ein Drittel der Stellen abgezogen worden. Von 620 auf 420 sank die Zahl der Beamten. Die Bundespolizei (früher: Bundesgrenzschutz) ist offiziell zwar nicht für Autodiebe zuständig. Sie kontrolliert nur im Hinterland, bis zu 30 Kilometer von den Grenzen zu Polen und Tschechien entfernt, wer illegal nach Deutschland gekommen ist. Allein die Anwesenheit ihrer Streifenwagen gibt den Bürgern ein Gefühl der Sicherheit.

    Bei der Landespolizei wird zwar in ganz Sachsen die Personaldecke dünner. 1500 Stellen wurden im Freistaat abgebaut, allerdings vor allem im Raum Leipzig. In der Polizeidirektion Görlitz ist die Zahl der Beamten jedoch seit dem Wegfall der Grenzkontrollen gestiegen: von 814 auf 910. So sind im Raum Löbau-Zittau jetzt 190 Beamte im Einsatz, 34 mehr als im Jahr 2008. Gegen den Eindruck, die Ängste der Menschen in der Region nicht ernst zu nehmen, hat die Polizei Ende April eine Großaktion gesetzt. 980 Beamte von Bundes- und Landespolizei kontrollierten innerhalb einer Nacht 2500 Personen und 1600 Fahrzeuge entlang der A4 zwischen Görlitz und Dresden.

    Quelle: SZ
     
    #3
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  5. Schnauke
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Samstag, 12. September 2009
    (Sächsische Zeitung)​

    Diebe suchen immer mehr Autohäuser heim

    Von Ralph Schermann
    Autohäuser nehmen unsere Beratungsangebote nur zögernd an. Auch sie aber sollten mehr für Sicherheit tun.

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    Wolfgang Trautmann Kripo-Beratungsstelle Görlitz


    Nicht nur von Straßen und Parkplätzen nehmen Autodiebe Fahrzeuge mit, auch aus Autohäusern verschwinden immer wieder Neuwagen. Der Polizei verhagelt das gehörig die Bilanz. Kriminalhauptkommissar Uwe Horbaschk von der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien gibt zu: „Diebstähle von und aus Fahrzeugen steigen seit Juli wieder drastisch an.“

    Diebe arbeiten Zielgerichtet

    Rund 500 Autos sind in diesem Jahr in der Oberlausitz bereits auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Diese Zahl wird von der Polizei allerdings nicht bestätigt. Sie will überhaupt keine konkreten Fallzahlen herausgeben. Doch die 500 ist unter der Hand jedem Ermittler längst bestens bekannt. Der Schwerpunkt in der Region liegt dabei in Zittau und im Oberland, aber auch in Görlitz schlagen Autodiebe immer wieder zu. Nur wenige wurden bisher geschnappt. Darunter waren dann aber auch deutsche Mittelsmänner und Versicherungsbetrüger. Die Masse der Fahrzeuge wird nach Polen und Tschechien gebracht, überwiegend VW- und Audi-Marken. Teils sind es zum Ausschlachten von Ersatzteilen gestohlene Fahrzeuge, teils aber auch zielgerichtet beschaffte Typen.

    Banden sind organisiert

    Bei zielgenauen Diebstählen hat das Showroomjacking bundesweit zugenommen. So heißen im Fachjargon Einbrüche in Autohäuser. „Immer mehr organisierte Banden aus Osteuropa spezialisieren sich darauf“, bestätigt Uwe Horbaschk. Die Diebe stehlen Fahrzeuge gleich mit den Originalschlüsseln – jüngst in Görlitz ebenso wie in Oderwitz und Rosenhain. Erst Mittwoch war ein Ludwigsdorfer Händler Ziel von Dieben. „Die Objekte werden vorher ausgekundschaftet, manchmal sogar bei Probefahrten die Schlüssel vervielfältigt“, weiß Horbaschk.

    Händler kennen Risiko

    Die Autohändler sind sich dieses Risikos bewusst. „Die kurzen Wege zur Grenze sind automatisch eine höhere Gefahr in unserer Region“, sagt Bernd Budi vom Autohaus Arndt. Viele setzen nachts auf reichlich Beleuchtung, Wachschützer oder Alarmanlagen. „Das kostet freilich alles Geld“, bestätigt Gabriele Theurich von Auto-Tesch. So wie Bernhard Maesmans vom gleichnamigen Autohaus fordern viele Händler mehr Präsenz durch die Polizei, rügen die Ausdünnung der Bundespolizei oder wünschen sich wie Raimund Kohli vom Autohaus Klische Kontrollen in Grenznähe und Videoüberwachung.

    Beratung wird kaum genutzt

    Allerdings machen es viele Händler den Dieben auch leicht. Uwe Horbaschk kennt Fälle, in denen bei Probefahrten gleich alle vorhandenen Fahrzeugschlüssel an einem Bund mitgegeben wurden oder die Autos offen standen. Wolfgang Trautmann, Leiter der Kripoberatungsstelle Görlitz, bedauert, dass an Präventionsangeboten kaum Interesse besteht.

    Polizei ist nicht untätig

    „Fast täglich unterstützen zwei Züge Bereitschaftspolizei die Kontrollen“, sagt Horbaschk. Neben der Soko „Mobile“ hat auch das Landeskriminalamt eine Soko namens „Schornstein“ gegen den Fahrzeugklau aufgebaut, um Hintermänner und Strukturen zu ermitteln. Überlegt wird zurzeit, hohe vierstellige Summen für Hinweise auf Täter auszuloben – auch in Polen und in Tschechien. Und ein Trost bleibt den Beamten: Die übrige Kriminalität sinkt deutlich.


    Quelle: SZ
     
    #4
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  6. Schnauke
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    [​IMG] Quelle: SZ vom 18.12.2009

    und hier:

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    #5
  7. sirbrainbug
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    sirbrainbug Guest

    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Jede Medaille hat eben zwei Seiten. Man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken und muss halt auch mit den Nachteilen einer Grenzöffnung leben.[​IMG]

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    #6
  8. Schnauke
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Samstag, 13. Februar 2010
    (Sächsische Zeitung)​

    Lausitzer holt gestohlenes Auto aus Polen zurück – teilweise

    Von Thomas Mielke
    Ein 20-Jähriger hat tagelang mit Freunden seinen Jetta gesucht. Ausgeschlachtet fand er ihn in Bogatynia.

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    Ähnlich wie dieser Jetta sah der von Raimond Richter aus, bevor er ausgeschlachtet wurde. Foto: SZ


    Mit Hartnäckigkeit, Glück und vielen Freunden, aber ohne die Polizei, hat sich Raimond Richter aus Pethau seinen geliebten VW Jetta aus Polen zurückgeholt. Gestohlen worden war ihm das getunte Auto am 1. Februar gegen 21 Uhr, als er nur kurz in einer Spielothek in Zittau war. Innerhalb einer halben Stunde schlugen die Diebe zu.

    Auf die Polizei wartend, informiert Raimond Richter per Handy 20 Kumpels über den Verlust. Einer von ihnen kauft gerade auf dem Polenmarkt an der Verbindungsstraße zwischen Zittau und Hradek (Grottau) Zigaretten –und traut seinen Augen nicht, als Richters Jetta an ihm vorbeibraust. Er springt in sein Auto und verfolgt den gestohlenen Wagen bis Opolno Zdroj (Wald-Bad Oppelsdorf) nahe Bogatynia (Reichenau). Dann schneidet ihm ein weißer Opel Vectra die Vorfahrt. Er verliert den Anschluss an den Jetta. Über Handy informiert er Richter. Mit einem anderen Freund fährt der sofort Richtung Polen und sucht vier Stunden sein Auto. In Opolno Zdroj tauchen der weiße Vectra und ein roter Golf mit insgesamt sechs Insassen auf. „Wir waren nur vier in zwei Autos“, sagt Raimond Richter. Zurück in Deutschland, informiert Richter die Polizei.

    Später startet der 20-Jährige einen zweiten Versuch. Mit einem polnisch sprechenden Kumpel finden sie den Fahrer des roten Golfs. „Er ist weggerannt“, sagt Raimond Richter. Sie verfolgen ihn. Es kommt zur Auseinandersetzung. „Es ist keinem etwas passiert“, beteuert der Pethauer. Trotzdem kommt die polnische Polizei. Die Beamten sagen dem Pethauer, dass sie von dem Diebstahl nichts wissen. Dasselbe hört er von der Bundespolizei. Die bestreitet das.

    Beim dritten Versuch – mit fünf Autos und 22 Kumpeln – wird Richter fündig. Der Jetta steht in der Wildnis bei Bogatynia. Am Tag darauf holt er das Auto mit dem Vater auf einem Hänger heim.

    „Die Karosse war noch da, der Antrieb, der Motor, die Scheinwerfer, die Scheiben. Das wars“, sagt Richter Das getunte Auto ist ausgeschlachtet. Die von ihm in vielen Arbeitsstunden eingebauten Extras wie die Musikanlage sind verschwunden, die Sitze angekokelt.

    Der Pethauer will sein Auto wieder aufbauen. Die Sonderkommission „Mobile“ der Polizei hat den Fall übernommen und erste Spuren am Auto gesichert. „Das Verhalten des Anzeigenerstatters dient nicht gerade dazu, dass die Ermittlungen unterstützt werden“, sagt ein Polizeisprecher unter Verweis auf verloren gegangene Spuren durch die Rückholaktion.
     
    #7
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  9. Goldbecker
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Auszug:
    Wenn er sich nicht selbst darum gekümmert hätte, wären wahrscheinlich überhaupt keine Spuren mehr vorhanden. Und zum Aufbauen wäre dann sicherlich auch nichts mehr vorhanden.
     
    #8
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  10. winnipu
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Autoklau gut für die Versicherung KÖNNEN die Beiträge für alle erhöhen,
    Ermittlung viel zu teuer.
    Autoklau für Industrie gut , mehr Autos werden verkauft.
    Und jetzt der blanke HOHN an der Geschichte ,wer es bis jetzt nicht wusste wie man
    Autos klaut , weiß es wenn er TV schaut da bekommt man doch alle Infos
    auch ohne Internet.
     
    #9
  11. claus13
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Waaaaas, ist Fernsehen jetzt ein rechtsfreier Raum, ja wo kommen wir denn da hin. Ich bin dafür, dass man diese Frensehzuschauer schützt und das Fernsehen kappt. Bumtä

    Gruß
    claus13
     
    #10
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  12. Schnauke
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Dienstag, 16. Februar 2010
    (Sächsische Zeitung)​

    Oybiner findet Auto auf Schrottplatz wieder

    Von Silke Schoepe
    Ein Subaru mit 100000 Kilometern Laufleistung auf dem Tacho scheint nicht gerade ein Liebling von Autoknackern zu sein. Doch Karl Bergmann hat da andere Erfahrungen gemacht. Im Februar 2003 verschwindet sein Fahrzeug von einem bewachten Parkplatz in der Nähe von Bedrichov im Isergebirge. Damals standen er und seine Familie nach einem Wintersporttag plötzlich ohne Auto da.

    Die Kinder steckten in alpinen Skistiefeln, er selbst und seine Frau zum Glück in Langlaufschuhen. Über den Parkplatzwächter haben sie die damals die Polizei gerufen. Aber seitdem hat Karl Bergmann den Eindruck, dass sich weder auf tschechischer noch auf deutscher Seite jemand um sein Fahrzeug kümmert. Bis heute ist er seinem Auto auf der Spur.

    Der Subaru Impreza Combi ist Bergmanns erstes Auto nach dem Trabi gewesen. Immer Zuverlässig haben sie damit so manchen Familienausflug gemacht. Dann ist der geliebte Subaru plötzlich weg. Eine Kaskoversicherung gibt es für den alten Wagen nicht. „Wir haben Schulden gemacht, um uns ein neues Auto zu kaufen“, sagt Karl Bergmann. Doch das ist nicht der ärgerlichste Punkt.

    Karl Bergmann stellt selbst Ermittlungen an, fährt mit dem Motorrad im Sommer einige Autoverwerter in Tschechien ab. Und er findet im August 2003, wie er glaubt, seinen Subaru bei einer Auto-Wrack-Stätte im Landkreis Liberec. „Mein Subaru ist mit seinem Fließheck ein seltenes Modell“, schildert er. Ausgeschlachtet stand er dort, weiter hinten im Hof, ist er sich auch heute noch sicher. Nachdem die Polizei in Tschechien bereits einen Monat nach dem Diebstahl das Verfahren eingestellt hatte, will Karl Bergmann es wieder aufleben lassen.

    Verfahren eingestellt

    Zur Einstellung des Verfahrens heißt es damals: „…weil im Laufe der Ermittlungen keine Tatsachen festgestellt wurden, die zur Einleitung der Strafverfolgung gegenüber einer bestimmten Person berechtigen würden.“ Nun gibt es jedoch diesen Autoschrotthof mit seinem Betreiber, findet Karl Bergmann.

    Doch er wird offensichtlich nicht ernst genommen. Auf sein Angebot, mit zum Verwerter zu kommen, und das Fahrzeug zu identifizieren, ist gar nicht reagiert worden. Stattdessen stellen die tschechischen Behörden nach einer Prüfung fest, dass das Auto-Skelett in Typ, Farbe und Modell seinem Auto entsprechen könnte. Die Stelle, an der die Identifikationsnummer angebracht ist, fehlt jedoch.

    „Es kann daher nicht nachgewiesen werden, wo dieses Fahrzeug herstammt. Aber hier wird offenbar gar nicht genau geschaut“, sagt Karl Bergmann bedrückt. Und so bleiben ihm heute nur ein dicker Ordner mit dem Schriftwechsel zwischen ihm, der Botschaft, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und Rechtsanwälten. Darin liegen auch ein paar Fotos vom Wrack.

    Zwischen den Zeilen steht Ernüchterung. Berichte, dass auch andere Menschen um ihr gestohlenes Auto kämpfen (SZ berichtete), kann er zwar nachvollziehen. Doch Karl Bergmann hat mittlerweile resigniert und sagt: „Es hat alles keinen Sinn.“
     
    #11
  13. Schnauke
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    [​IMG]
    Dienstag, 09. März 2010, 20:42 Uhr
    Jungen misshandeln Rentnerin

    Zwei Jungen (13) haben in München (Bayern) eine Rentnerin (83) schwer misshandelt. Sie sollen die Rentnerin in ihrer Wohnung gezwungen, Alkohol zu trinken. Weil sich die Frau weigerte, schlugen ihr die Jungen die Flasche vor die Zähne. Die Seniorin musste nach dem Übergriff ins Krankenhaus gebracht werden. Heraus kam die Tat, weil einer der Jungen seiner Mutter von dem Vorfall erzählt hatte. Wegen ihres Alters können die Jungen rechtlich nicht belangt werden.

    Quelle: Bild
     
    #12
  14. samako
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    samako <img src="http://www.digital-eliteboard.com/images

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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    wenn ich sowas lese dann komt mir immer die wut hoch :emoticon-0121-angry:emoticon-0121-angry:emoticon-0179-headb
     
    #13
  15. Mr.Snoot
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    Mr.Snoot Guest

    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Da kann man nur einmal mehr den Kopf schütteln!
    Aber das Umdenken unserer Gesetzesgeber werden wir wohl nicht mehr erleben, das befürchte ich.
    :diablo:
     
    #14
  16. winnipu
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    AW: So schlimm ist es schon :-( !

    Auch wenn ich mir jetzt Feinde mache,
    Nervige Teenager ab ins Camp!
     
    #15
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