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Sat News 13.03.2009

Dieses Thema im Forum "SAT-Neuigkeiten" wurde erstellt von deingoldi, 13. März 2009.

  1. deingoldi
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    Sat News 13.03.2009




    maxdome sichert sich Rechte an Kinderserien
    "Bob der Baumeister" zählt zu den beliebtesten Figuren in Kinderzimmern weltweit - und werkelt ab sofort auch bei maxdome. In einer umfassenden Kooperation mit HIT Entertainment hat sich die Online-Videothek die Video-on-Demand-Rechte an den ersten acht Staffeln der britischen Erfolgsserie gesichert. Die Vereinbarung umfasst außerdem beliebte TV-Formate wie "Barney und seine Freunde" und die lustige Lokomotive "Thomas und seine Freunde". Ebenfalls im Angebot: die putzige Tanzmaus "Angelina Ballerina"
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    Arte in Deutschland terrestrisch nicht via HDTV
    Das deutsch-französische Kulturkanal Arte will seinen HDTV-Kanal - im Vergleich zu Frankreich - in Deutschland nicht über Antenne anbieten. Während hierzulande HDTV-Sendungen über DVB-T nicht geplant seien, habe die Antenne in Frankreich im Gegensatz zu Deutschland eine „dominante Bedeutung“, so ein Vertreter der Anstalt gegenüber dem Magazin "Digital Fernsehen".
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    Großbritannien: Spezifikationen für DVB-T2
    Der britische Industrieverband DigitalTV Group hat die Interoperabilitäts-Spezifikation D-Book 6 für künftige DVB-T Geräte der Plattform Freeview vorgelegt. Damit werde die in diesem Jahr beginnende Umstellung eines Bouquets auf HDTV-Programme mit MPEG-4-Kompression nach dem Standard DVB-T2 unterstützt, berichtet der Branchendienst "Dehnmedia". Das Papier enthalte unter anderem Vorgaben für die Integration von Dolby Digital Plus Mehrkanalton, die Positionierung von Untertiteln bei unterschiedlichen Bildauflösungen (etwa 1080i und 720p). Eine weitere Funktion beschreibe einen automatischen Suchlauf bei Änderungen des Programmangebots. Vorgaben gebe es auch für einen Rückkanal, über den IPTV Streaming-Dienste integriert werden können.
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    Gericht entscheidet: Sat-Schüssel muss abgebaut werden, wenn Internet vorhanden
    Die bei vielen Vermietern unbeliebte Anbringung einer Satellitenempfangsanlage kann bei hinreichendem Grund nicht untersagt werden, zum Beispiel wenn ein Mieter mit ausländischen Wurzeln nur so Fernsehprogramme in seiner Muttersprache empfangen kann. Hier steht das Grundrecht auf Informationsfreiheit dem Eigentumsrecht des Vermieters gegenüber. Landen Streitfälle zu einem solchen Thema vor Gericht, wird immer der Einzelfall verhandelt (BGH, NZW 2007, 597).
    Das Amtgericht Frankfurt am Main hat nun laut einer Mitteilung des Internet-Portals "Immowelt" einer Klage stattgegeben, die eine Mieterin zum Abbau einer angebrachten Sat-Schüssel verpflichtet (Az. 33 C 3540/07-31). Im vorliegenden Fall bestand die Mieterin darauf, über die Antenne Fernsehprogramme aus ihrem ursprünglichen Heimatland zu empfangen. Das Gericht entschied jedoch zugunsten des Vermieters.
    Zum einen verwies das Gericht in seiner Urteilsbegründung auf den Umstand, dass die Mieterin mittlerweile eingebürgert sei. Dies sei zwar nur als Lockerung und nicht als Lösung vom Heimatland zu verstehen, dennoch könne die im Grundgesetz festgeschriebene Einschränkung der Informationsfreiheit durch geltendes Recht angewendet werden. Außerdem sei von der Mieterin nicht nachgewiesen worden, dass sie ausschließlich über die Sat-Anlage Fernsehen aus ihrer alten Heimat hätte empfangen können. Die Richter sahen es deshalb als zumutbar an, andere Empfangswege zu nutzen, etwa Internet-Streams.
    Die Mieterin wurde zum Abbau der Schüssel verpflichtet und eine Berufung nicht zugelassen.
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    Pure Digital: Rückrufaktion für Netzteile gilt nur für die Schweiz
    Der Hersteller Pure Digital weist darauf hin, dass die angelaufene Rückrufaktion für Netzteile (SatelliFax berichtete) nur für den Einsatz in der Schweiz gilt. Grund dafür sei die Tatsache, dass die Schweizer Wandsteckdosen andere Normen als in Deutschland haben. Bei den aufgelisteten Radios und deren Netzteilen könnten daher nur bei Inbetriebnahme in der Schweiz Probleme auftreten. Aufgrund der Machart der Eurosteckdosen können hierzulande Probleme wie sie in der Schweiz festgestellt wurden dagegen nicht auftreten. Die deutschen Steckdosen geben den großen und recht schweren Pure-Netzteilen den nötigen Halt. Deutsche Endverbraucher, die des öfteren in der Schweiz mit ihrem Pure-Radiogerät verkehren, können und sollten laut Hersteller auch in Deutschland das Netzteil kostenlos im Handel oder direkt bei Pure austauschen lassen.
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    RTL-Group-Chef Gerhard Zeiler kündigt Sparprogramm an
    Auch wenn die RTL Group für 2008 noch ein steigendes Ergebnis vorlegt, kündigt Gruppenchef Gerhard Zeiler angesichts der aktuellen Wirtschaftslage mit der Vorlage der Bilanz auch ein Sparprogramm an. Das berichtet das Branchenmagazin Horizont. "Wir erwarten 2009 einen substanziellen Rückgang der Werbebuchungen", so Zeiler. Er will darauf mit einer Konzentration aufs Kerngeschäft und der Überprüfung aller Kosten und Strukturen reagieren.
    Insgesamt weist die RTL Group in Luxemburg für 2008 dem Bericht zufolge ein Reported Ebita von rund 916 Millionen Euro aus - ein Plus von 2 Prozent - sowie einen nahezu stabilen Umsatz von 5,774 Milliarden Euro (plus 1,2 Prozent) . Der Jahresgewinn sinkt jedoch von 674 Millionen Euro 2007 auf 296 Millionen Euro.
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    HD-Receiver smart MX 92 ab sofort PVR-ready
    smart stellt unter der Internet-Adresse

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    ab sofort ein kostenloses Software Update für den HDTV-Satellitenreceiver smart MX 92 zur Verfügung. Das Update kann alternativ auch via Astra-Sehern "over the air" geladen werden. Das Update erweitert den Funktionsumfang des HDTV-Receivers um PVR-ready-Funktionen.
    Mit der neuen Software lässt sich der smart MX 92 durch Anschluss einer externen Festplatte über USB als Personal Video Recorder (PVR) nutzen. Dies ermöglicht die Aufnahme der Lieblingssendung, egal ob sofort oder über den EPG programmiert zu einem späteren Zeitpunkt. Der Receiver erlaubt dabei die parallele Aufzeichnung zweier Sendungen, während ein drittes Programm des gleichen Transponders geschaut wird.
    Neu ist auch die Timeshiftfunktion des HDTV-Receivers. Dabei können mit der Pausetaste laufende Sendungen jederzeit unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt weitergeschaut werden.
    smart hat mit der neuen Software auch das Installationsmenü zum Einstellen der Satellitenschüssel überarbeitet und deutlich vereinfacht. Dabei reagiert der smart MX 92 auf ungenaue oder falsche Einstellungen der Satellitenschüssel und startet automatisch einen Installationsassistenten. Dieser zeigt alle Informationen zur Signalstärke und Ausrichtung der Schüssel an.
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    ARD-Brennpunkt mit höchster Quote
    Nach dem Amoklauf in Winnenden, bei dem 16 Menschen starben, waren die Informationssendungen am Mittwochabend die meistgesehenen Fernsehprogramme. Die ARD-"Tagesschau" um 20 Uhr schalteten 6,13 Millionen Zuschauer ein. Das entsprach einem Marktanteil von 20,0 Prozent. Der "Brennpunkt" im Anschluss hatte die höchste Zuschauerzahl des Abends: 6,76 Millionen (20,9 Prozent). Die ZDF-Nachrichtensendung "heute" schalteten 4,6 Millionen (17,7 Prozent) ein, das anschließende "ZDF Spezial" 4,32 Millionen (14,9 Prozent). Bei "RTL aktuell" sahen 4,36 Millionen Zuschauer (17,8 Prozent) zu.
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    Zwölf Länder zensieren das Internet
    "Reporter ohne Grenzen" hat zwölf Länder zu "Feinden des Internets" erklärt. Neben China, Iran, Saudi-Arabien, Syrien und Ägypten gehörten dazu auch Kuba, Birma und Nordkorea, teilte die Journalistenorganisation in Berlin mit. China führe die Liste der Internetzensur an. Dort sitzen den Angaben zufolge allein 50 der weltweit 70 inhaftierten Internetdissidenten im Gefängnis, die meisten von ihnen unter dem Vorwand, "Staatsgeheimnisse im Ausland preisgegeben zu haben". Fast 40.000 staatliche Mitarbeiter kontrollierten dort Online-Inhalte.
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    Stimme Russlands baut deutsches Programm aus
    Die Stimme Russlands erweitert ihr deutsches Programm ab 29. März auf sieben Stunden pro Tag. Auch die Sendungen in Englisch und Russisch werden ausgebaut, während andere Srpachdienste des russischen Auslandsdienstes geschlossen werden.
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    Neue Programmchefs bei Hit Radio FFH und planet radio
    Roel Oosthout (44) ist neuer Programmchef bei Hit Radio FFH. Der gebürtige Niederländer Oosthout arbeitet seit 1997 bei der Radio/Tele FFH, war zuvor Musikchef und Moderationscoach und bisher Programmchef bei planet radio – ebenfalls ein Sender der Radio/Tele FFH.
    Andreas Schulz (42) übernimmt die Funktion des Chefredakteurs bei Hit Radio FFH mit Zuständigkeit für die Wort-Inhalte, die Nachrichten sowie die Hessen-Redaktion mit den sechs Regionalstudios in Kassel, Gießen, Wiesbaden, Frankfurt, Fulda und Darmstadt.
    Marko Eichmann (36) ist neuer Programmchef von planet radio. Eichmann ist seit Sendebeginn in 1997 für planet tätig und war bisher stellvertretender Programmchef.
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    Eutelsat gibt Satelliten W3C in Auftrag
    Der Satellitenbetrieber Eutelsat hat Thales Alenia Space mit dem Bau des neuen Satelliten W3C beauftragt. Das Startsystem für den Satelliten wählt Eutelsat zu einem späteren Zeitpunkt aus. Dies meldete das Unternehmen jetzt.
    Die rasche Order des W3C steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Entscheidung von Eutelsat im Januar 2009, den Satelliten W2M nach einer bedeutenden Anomalie nicht in die Flotte zu integrieren. Diese ereignete sich während eines Transfers des Satelliten von seiner Testposition im Orbit hin zu seiner vorgesehenen Einsatzposition auf 16° Ost. Dort sollte W2M den Satelliten W2 frühzeitig ablösen. Nach diesem Vorfall entschloss sich Eutelsat den sich noch ein Jahr im Bau befindenden Satelliten W3B Mitte 2010 als Ersatz für W2 auf die Position 16° Ost zu stellen. Damit erhöht sich ab diesem Zeitpunkt die verfügbare Transponderkapazität auf 16° Ost von 27 auf 56.
    W3B hatte ursprünglich eine doppelte Mission. So sollte der Satellit das weitere Ausbau- und In-Orbit-Redundanzprogramm von Eutelsat auf der Position 7° Ost begleiten. Zugleich sicherte W3B jedoch auch die Kontinuität der Dienste für den Fall ab, dass einer der Satelliten W2M, W2A oder W7 verlorengeht. Der W3C Satellit wird nun diese beiden Aufgaben übernehmen und die verfügbaren Kapazitäten auf 7°um mehr als 50 Prozent erhöhen oder im Bedarf bei Ausfall eines der zukünftigen Satelliten und zwar W2A, W7 oder W3B einspringen, um die Kontinuität von Diensten im Ku-Band durch Kapazitäten sicherzustellen.
    Der Start des mit 56 Transpondern ausgestatteten W3C ist für das dritte Quartal 2011 geplant. Baubasis für den Satelliten ist die Spacebus 4000 Plattform von Thales Alenia Space. Durch die Kopositionierung mit dem Satelliten W3A will Eutelsat die verfügbare Kapazität auf 7° Ost von 44 auf 70 Transponder erhöhen. Die Kopositionierung beider Satelliten unterstreicht das Ziel von Eutelsat 7° Ost zu einer Flagschiffposition auszubauen. Dabei wiederholt Eutelsat die bereits auf 13° Ost praktizierte Multi-Satelliten Strategie, dank der sich die Hotbird-Satelliten, gemessen an der Zahl der übertragenen TV-Kanäle, zur weltweit führenden Fernsehposition entwickelt hat. Dank einer optimierten Ausleuchtzone, die ganz Europa, Afrika und den Mittleren Osten und Zentralasien abdeckt, überträgt der Satellit W3A auf 7° Ost bereits fast 200 TV-Sender sowie professionelle TV- und Datendienste. Dank der zusätzlichen Ressourcen kann Eutelsat den Ausbau der Geschäftsaktivitäten von Kunden unterstützen, insbesondere von Sendeanstalten, die ihre ersten HDTV-Kanäle starten. Zusätzlich verstärkt Eutelsat durch frische Kapazitäten Ressourcen in anderen Regionen.
    W3C hat drei Schlüsselausleuchtzonen, um Märkte mit starken Wachstumspotentialen zu bedienen: Eine Hochleistungs-Ku-Band Abdeckung Europas mit einem auf Mitteleuropa und die Türkei zentrierten Beam, der insbesondere für den Satellitendirektempfang in diesen Regionen optimiert ist;
    Eine extensive Abdeckung über das erweiterte Europa hinweg einschließlich Nordafrika und den Mittleren Osten bis hin nach Zentralasien über einen Ku-Band Beam, der für professionelle TV-Übertragungsdienste und Datennetze optimiert ist; Ku-Band Abdeckung der Länder südlich der Sahara und der Inseln im Indischen Ozean für regionale Telekommunikations- und Internetdienste. Zudem sind Zwischenverbindungen mit Europa und der afrikanischen Ausleuchtzone durch eine Kombination von Ka-Band Frequenzen in Europa und Ku-Band Frequenzen in Afrika möglich.
    Das Investment in den neuen Satelliten ist Teil des Kapitalausgabenprogramms für den Zeitraum 2008-2011, das jährlich durchschnittliche Ausgaben in Höhe von 450 Millionen Eurovorsieht.
    Die geplante Lebensdauer im Orbit des W3C liegt bei über 15 Jahren. Es ist der 19te Satellit, den Eutelsat bei Thales Alenia Space in Auftrag gibt.
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    ARD-Vorsitzender Boudgoust: „Wir sind besser mit den Privaten als ohne sie“
    In zehn Thesen hat sich der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust dem Thema „Zukunft des dualen Systems“ genähert. Monopole, so Boudgoust, schadeten immer den Kunden. „Der Monopolist ruht sich auf seinen Lorbeeren aus,“ erklärte der Intendant des Südwestrundfunks (SWR). Bedauerlich sei, dass zwischen öffentlich-rechtlichem und kommerziellem Rundfunk kein Wettbewerb im Guten geführt werde. Hier gelte leider das Motto „deren Produkt ist schlechter“, bedauerte der ARD-Vorsitzende und prangerte eine seiner Meinung nach „extrem ideologische Form der Auseinandersetzung“ an.
    Im Visier hatte Boudgoust den Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT). Der habe sich zurzeit „auf den Ki.Ka eingeschossen“. Von Expansion der öffentlich-rechtlichen Sender im Internet könne hier keine Rede sein, hielt Boudgoust dagegen. Vielmehr müsse für jedes Online-Engagement an anderer Stelle Geld gespart werden.
    Gleichzeitig, so betonte Boudgoust, habe man aber auch voneinander gelernt. Wettbewerb sei gut, da er zu mehr Zuschauerorientierung führe. „Die Öffentlich-Rechtlichen sind besser mit den Privaten als ohne sie“, versicherte der ARD-Vorsitzende. Bei aller Kritik müsse man auch festhalten, dass das Verhältnis entspannter geworden sei, „nachdem es 15 Jahre lang von Besitzstandswahrung geprägt gewesen ist“.
    An der Existenzberechtigung der Öffentlich-Rechtlichen gebe es nichts zu deuteln, meinte Boudgoust. Die beiden Säulen des dualen Systems existierten nicht gegeneinander sondern nebeneinander. „Keine kann die andere ersetzen.“ Boudgoust hob die professionelle Sportberichterstattung bei RTL hervor. Auch in Sachen Emotionalität sei man bei den Privaten ein Stück voraus. Jedoch: „Etwas wie ‚Deutschland sucht den Superstar’ wird es in der ARD nicht geben“, versprach Boudgoust.
    Lobend hob Boudgoust auch die gemeinsamen Schritte, beispielsweise beim Kampf um frei werdende Kanäle – Stichwort „Digitale Dividende“ – hervor. Hier müsse man auch weiterhin an einem Strang ziehen, schon wegen der Konkurrenz durch die Telekommunikationskonzerne. Da der Rundfunk ein Kulturgut sei, müssten seine Frequenzen weiterhin zugeteilt und nicht versteigert werden, forderte Boudgoust.
    Der ARD-Vorsitzende erwartete von der Politik mehr Zutrauen in die Entscheidungsfähigkeit der Sender. Mit Blick auf den 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag sagte Boudgoust: „Die Werbezeitenbeschränkungen oder Drittsendeverpflichtungen für die Privaten sind ordnungspolitisch eigentlich systemwidrig.“ Man könne den Privaten durchaus zutrauen, dass sie ihren Zuschauern nicht zuviel Werbung vorsetzten, versicherte Boudgoust und plädierte für mehr Selbstregulierung.
    Trotz allem Verständnis für die Mitbewerber, der SWR-Intendant betonte auch die Unterschiede zwischen den Säulen des dualen Systems. ARD und ZDF hält er für absolut notwendig, denn: „Wir haben keine ökonomischen Interessen.“ Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu liefern, dass seien die verfassungsgerichtlich verbrieften Aufgaben von ARD und ZDF. Da Medien anders genutzt würden als früher, müssten die Öffentlich-Rechtlichen reagieren können – „gerade in der digitalen Welt“, betonte Boudgoust. Mit einem Appell für Gelassenheit und Selbstbewusstsein verwahrte sich der ARD-Vorsitzende gegen private „Stimmungsmache“ wegen so genannter „Zwangsgebühren“. „Das Glück des einen wird nicht dadurch größer, dass es dem anderen schlechter geht.“
    Auguren, die vom Untergang des Fernsehens sprechen, hielt Boudgoust entgegen: „Ich glaube an die Zukunft des Massenmediums.“ Dass Deutschlands Fernsehlandschaft ihresgleichen suche, habe einen Grund: „Wir haben das beste Mediensystem der Welt.“
    Und das liege nicht zuletzt an der Dualität von Öffentlich-Rechtlichen und Privaten, betonte der ARD-Vorsitzende und warnte vor der Zeit, in der die Fernsehsender in Deutschland sich nicht nur miteinander, sondern mit Google und Co. messen müssen.
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    ALM: ARD und ZDF zukünftig mit weniger Sponsoring
    Die Landesmedienanstalten in Deutschland begrüßen die Pläne der Ministerpräsidenten, das Sponsoring bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ab der nächsten Gebührenperiode einzuschränken. Entsprechende Vereinbarungen hatte der Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei und Mitglied der Rundfunkkommission der Länder, Martin Stadelmaier, beim DLM-Symposium in Berlin bekannt gegeben. Demnach ist geplant, ab dem Jahr 2013 Sponsoring im Programm von ARD und ZDF werktags ab 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganz zu verbieten.
    Während die öffentlich-rechtlichen Sender mit steigenden Einnahmen aus GEZ-Gebühren planen können, gehen laut ALM die Werbeeinnahmen der privaten Sender zurück. "Das System droht in eine Schieflage zu geraten, die Wirtschaftskrise wirkt zusätzlich noch als Katalysator, die das Ungleichgewicht dramatisch beschleunigt. Eine Einschränkung des Sponsorings bei ARD und ZDF ist eine erste wichtige Maßnahme zur Stützung des dualen Rundfunksystems in Deutschland", erklärte Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).
    Das DLM-Symposium mit dem Titel "Lost in Transition. Überlebensstrategien für das private Fernsehen" fand am 11. März vor über 300 Vertretern aus Politik und Medien, von Banken und Beratungsfirmen, aus Verbänden und Wissenschaft in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin statt.
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    Game-TV widerspricht Aussage von Premiere
    Wie am Dienstag, 10. März in SatelliFax berichtet, hat der Pay-TV-Sender Premiere Gespräche mit dem Sender Game-TV über eine Übernahme des Gaming-Kanals Giga TV dementiert. Game-TV hat SatelliFax heute folgende Stellungname mit der Bitte um Verbreitung zukommen lassen:
    „Ich, Rechtsanwalt Dr. Johannes Ulbricht von der Kanzlei Michow & Partner, vertrete die Game-TV GmbH anwaltlich. Durch die Äußerungen der Premiere AG vom 10. Februar, in der Verhandlungen mit unserer Mandantin Game-TV dementiert wurden, ist der Eindruck entstanden, dass die Game-TV GmbH keine Verhandlungen mit Premiere über den Kauf von Assets der GIGA Digital Television GmbH geführt hat. Daraus wurde von einigen Medien abgeleitet, dass unsere Mandantin keine ernsthaften Kaufabsichten verfolgte. Das ist definitiv unzutreffend. Zwischen Game-TV und Premiere wurden unbestreitbar konkrete Verhandlungen in Bezug auf einen möglichen Kauf von Giga geführt.“
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    Sat Kompakt


    3DSwitch.tv testet
    Der italienische Sender 3DSwitch.tv testet unverschlüsselt auf Eurobird 9A, 9° Ost, 11.747 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4).
     
    #1
    bronski12 gefällt das.

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