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Festplatte macht Daten selbständig unbrauchbar

Dieses Thema im Forum "Hardware & Software News" wurde erstellt von camouflage, 16. April 2011.

  1. camouflage
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    [FONT=&quot]Toshiba hat eine neue Festplatten-Serie vorgestellt, die bei einem unberechtigten Zugriff völlig selbstständig Daten unbrauchbar machen kann. Wenn der Besitzer es wünscht, greift der Schutzmechanismus bereits, sobald die Stromzufuhr unterbrochen wird. [/FONT][FONT=&quot][/FONT]
    [FONT=&quot]Mit der neuen Baureihe MKxx61GSYG bietet Toshiba Festplatten im 2,5-Zoll-Format für besonders sensible Daten an. Die Laufwerke sollen Daten nicht nur nach dem als sicher geltenden

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    verschlüsseln, sondern im Fall eines unberechtigten Zugriffs diese auch selbständig unbrauchbar machen können. Dazu sind die Schlüssel, mit denen die Daten codiert werden, auf der Festplatte hinterlegt. Der reguläre Zugriff auf die Daten erfordert ein Passwort. [/FONT]

    [FONT=&quot]Festplatte löscht Schlüssel [/FONT]
    [FONT=&quot]Findet ein vom Nutzer zuvor definierter unberechtigter Zugriff statt, löscht die Elektronik in kürzester Zeit die Schlüssel und macht die Daten damit unlesbar. Die Daten selbst bleiben in verschlüsselter Form erhalten. Die erneute Freigabe der Daten erfolgt nur, wenn ein Administratorpasswort eingegeben wird.[/FONT]
    [FONT=&quot]Strom weg, Daten weg[/FONT]
    [FONT=&quot]Der Besitzer kann verschiedene Sicherheitsstufen konfigurieren, etwa eine simple Passwortabfrage. Aber die Festplatte kann auch an einen "Trusted Host" gebunden werden, das heißt: Die Platte gibt ihre Daten nur dann preis, wenn sie in einem bestimmten PC eingebaut ist. Versucht jemand, den Datenspeicher an einem anderen PC zu betreiben, löscht die Festplatte selbständig die Schlüssel. Bei der radikalsten Einstellung reicht sogar schon eine Unterbrechung der Stromversorgung, um beim nächsten Startversuch den Mechanismus zu aktivieren. [/FONT]
    [FONT=&quot]Juristisch problematisch[/FONT]
    [FONT=&quot]Laut Toshiba können auch Strafverfolgungsbehörden nur dann an die Daten gelangen, wenn der Eigentümer der Festplatte das Administratorpasswort preisgibt. In Großbritannien wurde im Oktober 2010 ein 19-Jähriger in Beugehaft genommen, weil er sein Passwort für seinen Computer nicht verraten wollte. Toshiba will die neuen Festplatten noch im zweiten Quartal 2011 mit Kapazitäten von 160 bis 640 Gigabyte anbieten. Über die Preise informierte das Unternehmen bisher nicht.[/FONT]
     
    #1
    winnipu und Pilot gefällt das.

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