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Ferrari: Keine Massa-Rennrückkehr 2009

Dieses Thema im Forum "Motorsport" wurde erstellt von chopp, 11. Oktober 2009.

  1. chopp
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    Ferrari: Keine Massa-Rennrückkehr 2009

    Maranello (dpa) - Ferrari hat alle Spekulationen um ein Comeback von Felipe Massa noch in dieser Saison beendet.
    [​IMG]Felipe Massa kämpft um eine baldige Rückkehr in die Formel 1.
    © dpa



    Die Untersuchungen in Paris seien zwar "ziemlich positiv" gewesen, nicht aber so sehr, dass sie eine Rückkehr des Brasilianers in den Wettkampf in den nächsten zwei Monaten bekräftigen würden, teilte der Formel-1-Rennstall auf seiner Homepage mit und verwies auf ein Comeback des am 25. Juli in Ungarn verunglückten 28-Jährigen zur neuen Saison. Bei Massas Rückkehr hinter das Steuer eines zwei Jahren alten Ferraris am 12. Oktober werde er lediglich ein paar Runden in Fiorano drehen.
    Wenn Massa in den zwei Jahre alten F2007 der Ferrari- Firma F1 Clienti steigt, soll auch keine Uhr mitlaufen. Dazu bekomme er noch ausreichend Zeit, wenn er an der Seite von Fernando Alonso in die weitere Entwicklungsarbeit am neuen Einsitzer einsteigen werde, hieß es Traditionsrennstall aus Maranello.
    Der Brasilianer, der so gerne in Sao Paulo bei seinem Heim-Grand-Prix die Rückkehr ins Wettkampf-Cockpit gefeiert hätte, solle sich nun erstmal wieder an eine Rennstrecke gewöhnen. Die Fahrten seien bedeutsam, aber es bedeute in keiner Weise die Rückkehr Massas in den Wettkampf in der nahen Zukunft, stellte Ferrari unmissverständlich klar.
    Damit sind auch alle Hoffnungen zerschlagen, dass Massa möglicherweise doch noch bis zum Finale am 1. November in Abu Dhabi die Kurve kriegen könnte. Er selbst hatte seine Chancen diesbezüglich auch schon als "sehr, sehr niedrig" eingestuft. Immerhin darf er beim Brasilien-Rennen, in dem Jenson Button von BrawnGP den Titel einfahren kann, die schwarz-weiß karierte Zielflagge schwenken.
    Völlige Entwarnung gab es bezüglich Massas linkem Auge. Es sei wieder zu 100 Prozent funktionsfähig, hieß es auf der Homepage von Ferrari und des Fahrers selbst. Dies hätten die Untersuchungen ergeben.
    Dem Piloten der Scuderia war in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn eine 800 Gramm schwere Metallfeder vom BrawnGP-Wagen seines Landsmanns Rubens Barrichello mit voller Wucht an den Helm gekracht. Daraufhin war Massa mit hoher Geschwindigkeit in die Reifenstapel gerast. Im Budapester Militär-Krankenhaus war der 28 Jahre alte Südamerikaner ins künstliche Koma versetzt worden.
    Am Wochenende folgten in Paris vor allem neurologische Untersuchungen im Pitié Salpetrière Hospital. Koordiniert wurde der informelle medizinische Check vom Delegierten des Internationalen Automobilverbandes FIA, Professor Jean-Charles Piette.
     
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