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Digenius / Grobi TV-Box ST7CI HDGB

Dieses Thema im Forum "Receiver - Neuheiten" wurde erstellt von Holzwurm0101, 17. März 2008.

  1. Holzwurm0101
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    Holzwurm0101 MFC Digital Eliteboard Team

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    Nicht mehr ganz neu, aber nach Software-Update immernoch Top aktuell.
    (leider zZt nicht patchbar mit Emu, aber mit Modul geht alles)



    Test: Digenius / Grobi TV-Box ST7CI HDGB
    Heimkino-optimierter TV-Empfänger, jetzt auch mit Festplatten-Funktion
    Das Testgerät wurde zur Verfügung gestellt von:

    Auch in den letzten Monaten haben die Hersteller den wachsenden Heimkino-Markt mit den speziellen Bedürfnissen der verwendeten Projektoren vernachlässigt. Nach wie vor sind viele Varianten in ihrer Ausstattung und in ihrem Bedienkonzept auf eine herkömmliche Wohnzimmeranwendung mit Standard-TV ausgelegt. Eine positive Ausnahme war im letzten Jahr die Digenius / Grobi TV Box Serie6 mit Heimkinooptimierten Ein- und Ausgängen, schon damals waren wir in unserem Test sichtbar überzeugt.
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    Die Kooperation Grobi / Digenius hat sich aber nicht auf den Lorbeeren ausgeruht, sondern die TV-Box mit regelmäßigen Updates sowohl auf Software- als auch Hardwareseite kontinuierlich verbessert. So kam mit dem Nachfolger „Serie7“ zur ursprünglichen Satelliten- / Kabelempfangs-Kombi Box eine DVB-T Version hinzu, die den einfachen Orts-ungebundenen Empfang möglich machte.
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    Die aktuellste Neuerung der Grobi-TV Box greift die wachsenden Möglichkeiten des „Festplatten-Recordings“, sprich zeitversetztes Fernsehen und Aufzeichnung / Archivierung von Aufnahmen, auf. So handelt es sich bei der neuesten Version „ST7CI HDGB“ nicht mehr um eine „einfache“ Receiver Box, sondern um eine komplette Empfangs- / Aufnahme-Konstellation mit teils innovativen Features. Die zahlreichen Veränderungen waren Grund genug für uns, die erweiterten Merkmale für Sie unter die Lupe zu nehmen:


    1. Verarbeitung, Ausstattung und Features
    1.1 Verarbeitung / Neuerungen
    Bei dem äußeren Design und der Verarbeitung hat sich bei der neuen Grobi Box wenig getan. Sie wirkt nach wie vor äußerlich sehr schlicht und mit dem grünen vierstelligen Display für heutige „Design-Zeiten“ ein wenig antiquiert.
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    Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen ist sie aber in jedes Heimkino-System unauffällig und schnell zu integrieren.
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    Hinter einer Klappe befinden sich zwei Common-Interface-Kartenslots die, bei entsprechendem Modul und Karte, eine Entschlüsselung von Pay-TV-Sendern wie z.B. Premiere ermöglichen.
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    In der Ausstattung hat sich aber hingegen einiges getan: Kernstück der neuen Version ist eine integrierte Festplatte, die über 160Gb Kapazität verfügt. Sie bietet genügend Platz für stundenlange Aufzeichnungen, bevor ein „Aufräumen“ notwendig wird. Bei unserem Test ist positiv zu vermerken, dass die verwendete Festplatte angenehm leise arbeitet und so für keine störenden Nebengeräusche im Heimkino sorgt. Gerade bei der wachsenden Geräuschempfindlichkeit der Heimkino-Fans ist das ein Vorteil.
    Ein Receiver mit Festplatten-Option ist bislang keine Revolution, doch die neue Grobi-Box hat mit einer wirklich tollen Innovation noch ein „Ass im Ärmel“: Auf der Rückseite der Box befindet sich ganz „unscheinbar“ ein USB-Anschluss, der völlig neue Möglichkeiten eröffnet.
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    USB-Port auf der Rückseite der Box ​
    Er erlaubt eine Verbindung zu einem handelsüblichen PC (Windows XP) und ermöglicht mit einer speziellen Software, „DVR-Studio“ (separat erhältlich), die komplette Datenübertragung von der Grobibox-Festplatte auf den PC. Die Software befindet sich derzeit noch im Betastadium, ist aber schon sehr gut einsetzbar und bietet eine gute Übersichtlichkeit und viel Flexibilität.
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    Die spezielle DVR-Studio Software für den PC ​
    Da es sich bei der USB Schnittstelle um die USB2.0 Version handelt, erfolgt die Datenübertragung auf angenehm schnelle Art und Weise (bis zu 480MBit/s). Ferner kann der PC über die weiterhin vorhandene RS-232 Schnittstelle für aktuelle Firmwareupgrades verwendet werden.
    Wir halten Die Kombination aus Stand-Alone Recorder und PC-Schnittstelle für eine hervorragende Lösung: Auf der einen Seite ist der Anwender nicht gezwungen, seinen lauten und „unpraktischen“ PC im Wohnzimmer als AV-Komponente einzusetzen, auf der anderen Seite kann er den ganzen Archivierungsluxus, den moderne PCs bieten, konsequent nutzen. Hier merkt man der Grobi-Box ganz klar ihre Ausrichtung auf die Bedürfnisse des engagierten Heimcineasten an.


    1.2 Anschlüsse
    Neben der gerade erwähnten Neuerung der USB-Schnittstelle wurde die bisherige vielseitige Anschlussvielfalt der Vorgängermodelle beibehalten.
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    Zu den Receiver-typischen Ausgängen wie Composite (Cinch), S-Video (Hosiden) und SCART (gleich zweimal vorhanden), bietet die Grobi-Box als eine der ganz wenigen Receiver am Markt einen YUV-Ausgang. Diese Signalvariante erzeugt dieselbe Bildqualität wie der RGB-Standard, hat aber den entscheidenden praktischen Vorteil, dass aktuelle Projektoren primär auf eine YUV-Verbindung ausgelegt sind und hierfür oft doppelte Eingänge bieten. So entfällt die aufwändige RGB-Verbindung, die unpraktische Scart-Adpater erfordert und bei vielen Projektoren einfach nicht technisch möglich ist. Und sollte der Projektor über nur einen YUV-Eingang verfügen, der vom DVD-Player schon belegt ist, so kann auf den praktischen, durchgeschliffenen YUV-Bus des Receivers zurückgegriffen werden (auch für progressive Bildquellen):
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    Einfach den DVD-Player mit dem YUV-Eingang der Grobi-Box verbinden und deren Ausgang mit dem Projektor, schon kann über ein einziges Kabel zwischen TV- und DVD-Empfang gewechselt werden.
    Die technischen Eigenschaften dieses durchgeschliffenen Busses haben wir schon in unserem letzten Test untersucht und gezeigt: Die Bildqualität leidet beim „Durchschleifen“ nicht. Selbst mit dem Oszilloskop gemessen, erkennt man kaum Abweichungen vom Originalsignal.
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    Die Sinusformen des Sweep-Test-Signals bleiben unverändert.
    Der minimale Pegelabfall in den höheren Auflösungen (Bild rechts -gelb) ist per Auge nicht wahrnehmbar


    Neben all den Bildausgängen will auch der Film- / TV- Ton angemessen übertragen werden. Hierfür stehen herkömmliche analoge Stereo-Cinch Buchsen sowie digitale Verbindungsmöglichkeiten (Tos-Link / Koaxial) als Schnittstelle zur Verfügung. Somit ist die Box für jede Anwendung gewappnet.
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    Die „Urversion“ der Grobi-Box bot bereits den Flexibilitätsvorteil, dass sie wahlweise für den digitalen Satelliten- als auch Kabelempfang geeignet war. So konnte der Käufer sie z.B. solange er noch von „Ish & Co.“ abhängig war, als Kabelreceiver verwenden, und bei wachsendem Qualitäts- und Unabhängigkeitsanspruch auf Satelliten-Empfang umsteigen, ohne irgendein Upgrade der Box vornehmen lassen zu müssen.
    Dieser Vorteil wurde bei der neuen Variante beibehalten und sogar noch verbessert: Nun hat der Käufer zwischen zwei Varianten die Wahl, einer Satelliten / Kabel-Kombiversion und einer Satelliten / DVB-T Kombiversion. Damit ist die Grobi-Box für jeden Aufstellungsort noch besser gerüstet. Perfekt wäre natürlich eine Kabel / DVB-T Kombiversion gewesen, da hier der Anwender DVB-T als Ergänzung für die fehlenden Digitalsender im Kabel parallel nutzen hätte können, vom Hersteller wurde uns aber erläutert, dass diese Konstellation technisch nicht zu diesem Preis realisierbar wäre.



    Die ohnehin schon auf Flexibilität ausgelegte Ausstattung der Grobi-Box wurde bei der Festplatten-Variante mit der USB Schnittstelle intelligent erweitert. So bietet die Box nun nicht viele für das Heimkino relevante Bildausgänge, sondern auch genügend „Kommunikation“ für die Aufzeichnungsarchivierung. Nur DVI bzw. Progressive Scan werden nach wie vor nicht unterstützt, sind in dieser Preisklasse aber auch nicht zu erwarten. Wer einen Projektor mit schlechtem De-Interlacing hat, muss weiterhin einen externen Scaler oder HTPC bemühen.



    1.3 Fernbedienung
    Genau wie bei der Box selber wurde auch an der Fernbedienung optisch nichts verändert. Sie wirkt nach wie vor sehr schlicht und einfach, überzeugt aber durch ihre Zuverlässigkeit und Zweckmäßigkeit.
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    Alle für einen Satelliten Receiver relevanten Tasten sind vorhanden und lassen sich gut mit dem Daumen erreichen. Die für die Recoderfunktion zusätzlich erforderlichen Bedientasten, wie z.B. Play, Record, FF, FR etc., fehlen aber leider. Hier wäre der Hersteller besser beraten gewesen, die Fernbedienung ebenfalls einer Erweiterung zu unterziehen. Dieses Defizit wird aber durch ein geschicktes Menü ausgeglichen, wie wir weiter untern erläutern. Die Reichweite des Infrarotgebers ist überdurchschnittlich gut und funktioniert auch reflektiv über die Leinwand.


    1.4 Bewertung: Verarbeitung, Ausstattung und Features

    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Bewertung : 2,0 (Gut )[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Verarbeitung[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]2,4 (Gut -)[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Anschlüsse[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]1,3 (Sehr Gut -)[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Fernbedienung[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]2,4 (Gut)[/FONT]
    Sonst. Ausstatt. 2,1 (Gut -) ​


    2. Menüs / Bedienung
    In Sachen Bedienung sah man ebenfalls keinen Bedarf für Nachbesserung, zu Recht, denn das Bedienkonzept der Grobi Box ist zwar schlicht, dafür aber ungemein übersichtlich und, besonders wichtig für den täglichen Einsatz, schnell und frei von nervenden Verzögerungszeiten.
    Das einmalige Einrichten der Sender erfolgt direkt nach dem Einschalten. Nachdem alle gewünschten Sender gefunden wurden, kann man sie in einer Programmliste nach eigenen Kriterien ordnen.
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    Bei der Menüführung ist lobend zu erwähnen, dass sie auf unnötige grafische Symbole verzichtet, die zwar schön bunt aussehen, aber die Verständlichkeit der Funktionen nicht fördern. Stattdessen zeigt das Hauptmenü klar ausgeschrieben an, welche Funktion was bedeutet.
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    Nichts für Analphabeten: Die Grobi-Box ​
    Im Hauptmenü können alle relevanten Parameter der Digenius / Grobi Box auf die eigene Anlage und Bedürfnisse optimiert werden.
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    Im Alltag besonders bewährt hat sich der „elektronische Program Guide“, kurz EPG. Er liefert eine übersichtliche Darstellung des Programmkatalogs, allerdings bietet so manch andere Satelliten-Box hier noch mehr Komfort.
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    Sehr nützlich sind die zusätzlichen Programminformationen, die bei Bedarf Inhaltsangaben über die einzelnen Sendungen geben.
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    Auch die Festplattenaufnahme profitiert von der elektronischen Programmführung, hier kann der Anwender die gewünschten Programme für eine Aufnahme vormerken.
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    Eine weitere sehr nützliche und immer mehr Akzeptanz findende Funktion ist das zeitversetzte Fernsehen, hier zeichnet der Receiver das Programm auf, während er gleichzeitig schon mit der Wiedergabe desselben begonnen hat. Die Wiedergabeoptionen des Festplattenrekorders umfassen die gängigsten Funktionen. In einer tabellarischen Übersicht werden alle Aufnahmetitel der Festplatte abgebildet, mit Aufnahmedatum.
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    Wie schon unter 1.3 erwähnt, fehlen der Fernbedienung leider ein paar Navigationstasten. Um die Bedienung dennoch einfach zu gestalten, wird bei der Wiedergabe die Zehnertastatur umfunktioniert und die entsprechenden Funktionen im Bild eingeblendet. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kennt der Anwender die Funktionstasten auswendig und kann die Wiedergabe ohne große Sucherei steuern.
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    Das durchdachte und einfache System fördert eine direkte und intuitive Bedienung. Per Fernbedienungstaste ist auch schnell die Senderliste zur direkten Programmanwahl auf dem Bildschirm:
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    Mit den Pfeiltasten kann zügig durch die endlose Zahl von Programmen "gezappt" werden. Nach der Auswahl erscheint die relevante EPG Information unter dem Bild:
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    Neben allen modernen Funktionen bleiben auch die „guten alten“ und gewohnten Features erhalten, wie z.B. das herkömmliche Videotext.
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    Wie bereits im ertsen Kapitel aufgezeigt, bietet die neue Grobi-Box hervorragende Archivierungsmöglichkeiten per PC. Grundlage hierfür sind die USB2.0 Verbindung und die spezielle DVR-Software. Diese ist (auch schon in der Betaphase) ausgesprochen gelungen in der Bedienung und bietet einen vielseitigen Komfort zur Nachbearbeitung.
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    Die übersichtliche DVR-Software​

    Alles in allem überzeugt die Bedienoberfläche der Grobi-Box durch eine schlichte, übersichtliche, schnelle und in jeder Hinsicht zweckmäßige Anwendung. Auf unnötigen „Schnickschnack“ wurde dabei konsequent verzichtet. Einziger wesentlicher Kritikpunkt sind die fehlenden Navigationstasten, die durch eine Doppelbelegung der Zahlentasten ersetzt werden müssen. Dies wird aber durch die vielfältige PC-Multimedia-Option mehr als Wett gemacht.



    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Bewertung Bedienung : 2,3 (Gut -)[/FONT]


    3. Bildausgabe
    Schon in unserem vorangegangenen Test haben wir der Grobi TV-Box eine ausgezeichnete Bildqualität bescheinigt. Ausgangsbasis hierfür ist eine Übertragung der Bildsignale über einen hochwertigen Komponenten-Standard wie RGB oder YUV. Bei der Grobi Box stehen beide wahlweise zur Verfügung und können im Setup-Menü aktiviert werden.
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    Neben den hochwertigen Signalarten, von denen die Bildqualität sichtlich profitiert, erlauben diverse Einstellmöglichkeiten der Box auch eine optimale Anpassung auf die Projektoren-Eigenschaften. Alle wesentlichen Funktionen, wie Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Farbton, sind vertreten.
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    Bei der gleichzeitigen Nutzung eines Projektoreingangs für den Receiver und DVD Player ist dies ein besonderer Vorteil, da beide Geräte "gleich" abgestimmt werden können und so die Projektoren-Settings unangetastet bleiben. Zur Bildoptimierung bietet die Box sogar integrierte Testbilder, die zur Überprüfung der Einstellung auf den Schirm gebracht werden können:
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    Spezielle Testbilder zur Bildanpassung
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    Nach dem Einmessen zeigt sich im täglichen Fernsehbetrieb eine beeindruckende Bildqualität, die das Empfangssignal adäquat ausnutzt. Mit anderen Worten, die Bildqualität spiegelt genau das wieder, was der Fernsehsender über den Äther schickt.
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    Gute Übertragungsqualität vorausgesetzt, besticht das Bild durch eine scharfe und Detailreiche Darstellung, bei der durch den Empfänger keine Artefakte „hinzugeschummelt“ werden. Und sollte einmal eine Übertragung offensichtlich verfälscht erscheinen, so kann die Darstellung auch während des Filmbetriebs auf Natürlichkeit getrimmt werden.
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    Auch bei laufendem Filmbild können die Bildparameter verändert werden ​
    Der störende Flaschenhals ist bei der gesamten Kette ausschließlich die Qualität des Fernsehmaterials, und leider wird hier allzu oft das Motto „Masse statt Klasse“ vertreten, sprich durch gesteigerte Sendervielfalt leidet die Darstellung unter teils erheblichen Kompressionsartefakten, die gerade in der Großbildprojektion unübersehbar werden. Besonders betroffen ist hierbei DVB-T, bei dem sich wieder einmal zeigt, dass unter dem Deckmantel des digitalen Fortschritts dem Kunden letztendlich bestenfalls mittelmäßige Qualität geboten wird, teilweise noch unter PAL-Auflösung!


    4. Fazit
    Mit der Serie7 ist es Grobi und Digenius gelungen, ein ohnehin schon gutes Produkt durch technische Neuerungen auf den aktuellen Stand im Unterhaltungsbereich zu bringen und um sinnvolle Features zu bereichern, die durch ihr durchdachtes Konzept den Alltagsgebrauch noch angenehmer gestalten.
    Neben der guten Bedienung, der hervorragenden Bildqualität und der großen Aufnahmekapazität ist hier noch einmal der USB2.0 Anschluss lobend hervorzuheben, der in Verbindung mit einem PC die Verwertungsmöglichkeiten der Aufnahmen in ungeahnte „Höhen“ schnellen lässt. Dies alleine ist ein deutlicher Vorteil gegenüber vielen Konkurrenzprodukten, der eine langzeitige Zukunftssicherheit gewährleistet.
    Die Grobi-TV Box Serie7 bietet in jeder Hinsicht eine angemessene Leistung zu einem wirklich fairen Preis (siehe unten). Wenn jetzt nur noch die Fernsehsender den wachsenden Qualitätsanspruch ihrer Kunden erkennen würden….


    5. Bewertung gesamt

    + Sehr Gute Bildqualität
    + Schnelle Menüs
    + YUV Ein- / Ausgang
    + Integrierte Festplatte (vormontiert oder optional nachrüstbar)
    + USB2.0 Anschluss mit optionaler PC-Software
    - Nur durchschnittliche Verarbeitung
    - Antiqiertes Display
    - Fernbedienung ohne separate Navigationstasten


    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Bewertung gesamt : 1,87 (Gut +)[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Ausstattung, Features & Co.[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]2,0 (Gut)[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Bedienung[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]2,3 (Gut)[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Bild[/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]1,6 (Sehr Gut / Gut)[/FONT]
    Preis / Leistung
    1,6 (Gut +)



    6. Preise


    Die GROBI TV-BOXEN sind in vier Ausführungen lieferbar:
    - GROBI TVBOXSC7CI HDGB – Digitaler Sat und digitaler Kabelempfänger mit 160GB Festplatte für 399,- Euro
    - GROBI TVBOX SC7CI – Digitaler Sat und digitaler Kabelempfänger für 249,- Euro (Festplatte kann durch GROBI TV jederzeit nachgerüstet werden)

    - GROBI TVBOXST7CI HDGB – Digitaler Sat und DVB-T mit 160GB Festplatte für 399,- Euro
    - GROBI TVBOXST7CI - Digitaler Sat und DVB-T Empfänger für 259,- Euro (Festplatte kann durch GROBI TV jederzeit nachgerüstet werden)




    7. Technische Daten (Herstellerangaben)

    - opt. S/PDIF
    - S-VIDEO (Mini-DIN/Hosiden)
    - Composite-Video (Cinch)
    - RGB/YUV OUT (3xCinch)
    - RGB/YUV IN (3xCinch)
    - DVB-S und DVB-C Empfang
    - 5000 Kanäle (3500 TV + 1500 Radio)
    - verkleinertes Bild (PIP) in der Senderliste und beim Teletext
    - 50 Satelliten (einzeln aktivierbar)
    - 20 Byte Sendername
    - 4 Stellen 7-Segment-Anzeige (grün)
    - Timer-Anzeige
    - Radio-Modus-Anzeige
    - 2 Common Interface Slots auf der Vorderseite
    - Fast-OSD
    - schnelle Senderumschaltung für Zapping
    - keine Verzögerungen beim Menüaufbau
    - große Schrift für bessere Lesbarkeit (aspect value 0,58)
    - umfangreiche online-Hilfe
    - OSD-Transparenz und OSD-Einblenddauer einstellbar
    - EPG Übersicht für bis zu 64 Tage im voraus
    - ausführliche Beschreibungen der Sendungen
    - Anzeige von Kategorien bzw. des Genres der Sendungen
    - Darstellung fremdsprachiger EPGs
    - Unterstützung für PREMIERE Multifeed
    - 1 MB EPG-Cache
    - OSD-Teletext mit 2200 Seiten Teletext-Cache
    - Dynamischer Unterseitenspeicher im Hintergrund
    - Zoomfunktion
    - Newsfenster, Untertitel
    - Senderlisteneditor
    - Kopieren, Verschieben, Löschen usw.
    - blockweise Operationen
    - spezielle Funktionen für die Blockung der Sender in Gruppen
    - vollautomatischer Sendersuchlauf
    - auf Wunsch Erkennung unverschlüsselter Programme
    - Profisuchlauf für Einzeltranspondersuche u.a.
    - 12 Timer Einträge
    - Steuerung über Datum oder eine beliebige Kombination aus Wochentagen
    - VCR-Aufnahmesteuerung über SCART-Pin 8 an der VCR Scartbuchse
    - Direkte Timerprogrammierung aus dem EPG heraus
    - Teletext reinsertion (für Wiedergabe auf TV)
    - Signalstärkeanzeige
    - 2 Spiele, Kalender
    - Unterstützung aller Audiokanäle für mehrsprachige Sendungen und
    zusätzliche Radiosender
    - Rücksprung zum vorherigen Sender mit einer Taste
    - Plug & Play durch vorprogrammierte Senderliste
    - Anschaltzeit: < 3 Sek, aus Standby < 0,5 Sek


    Hardware

    - CPU 32 bit RISC CPU mit 130 MHz und 64 MBit SDRAM
    - Video:TV-SCART mit RGB/YUV- und Y/C-Unterstützung
    - VCR-SCART mit Y/C-Unterstützung
    - 16:9-Signalisierung mit WSS signal und über SCART-Pin, 16:9-Letterbox-
    und -Pillarbox-Formate
    - Stereo-Cinch-Ausgang, 25stufige Lautstärkeregelung, Volume bypass für HiFi
    - A/V VCR-Durchleitung zum TV (FBAS, Y/C oder RGB)
    - Updates: RS232 für Updates und Senderlisten, Updates über Website
    erhältlich
    - Bedienung: Fernbedienung 27 Tasten, Frontbedienung 7 Tasten inklusive
    Netzschalter
    - Abmaße: BHT(cm): 35,5 ¨ 6,5 ¨ 25
    - Lieferumfang: Packliste Receiver, Fernbedienung, 2 Batterien, Handbuch



     
    #1
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  3. N1con
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    Danke,
    find ich klasse welch Mühe sich gemacht wird!
    Sehr informativ und übersichtlich

    N1con
     
    #2

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