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Diese Ubuntu Linux-Varianten gibt es

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von camouflage, 13. September 2009.

  1. camouflage
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    camouflage VIP

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    [FONT=&quot]Die Linux-Distribution Ubuntu gibt es nicht nur als Windows-Ersatz für den Desktop. Sondern beispielsweise auch als optimiertes Ubuntu Server für den professionellen Einsatz. [/FONT]
    [FONT=&quot]Ubuntu Server Edition[/FONT]

    [FONT=&quot]Für den Profi-Einsatz ist

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    gedacht. Dabei handelt es sich um eine Auswahl von Software aus dem Ubuntu-Repository, mit dem man verschiedene Servervarianten aufsetzen kann. Obwohl eine grafische Oberfläche möglich ist, wird Ubuntu Server standardmäßig über die Konsole bedient und auf eine grafische Oberfläche verzichtet – dadurch reduziert man die auf dem Serversystem vorhandene Software, die für Angriffe ausgenutzt werden kann. Ganz nach dem Motto: was nicht vorhanden ist kann auch nicht gehackt werden. Ebenso erfolgt auch die Installation von Ubuntu Server über ein Textmenü ohne grafischen Schnickschnack.[/FONT]


    [FONT=&quot]Allerdings ist das Aufsetzen eines leistungsfähigen Profi-Server alles andere als trivial. Anders als bei der Installation der Desktop-Variante von Ubuntu spielen bei Ubuntu Server eine Reihe von zusätzlichen Optionen eine wichtige Rolle, beispielsweise um ein RAID-System samt Logical Volume Manager LVM zum Laufen zu bringen. Gut: Der Administrator kann aus fertig zusammengestellten Serverpakete auswählen, beispielsweise um ein LAMP (Linux, Apache, MySQL, PHP) schnell einzurichten. Ein LAN-Server mit Masquerading, DHCP-Server und gegebenenfalls DNS-Server ist ebenso schnell aufgesetzt wie ein NFS-Fileserver oder ein LDAP-Server. AppArmor steht zur Absicherung ebenso bereit wie die Möglichkeit, mit Kerberos einen Authentifizierungsserver einzurichten. Letztendlich können Sie all das natürlich auch mit jedem anderen (Ubuntu)-Linux realisieren, Ubuntu Server erleichtert aber einiges durch seine Paketzusammenstellung.[/FONT]
    [FONT=&quot]Um mit Ubuntu Server zurecht zu kommen, sind aber fundierte Linux-Konsolenkenntnisse erforderlich. Für Ein- und Umsteiger ist Ubuntu Server also eher nicht geeignet.[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei Ubuntu Server werden die LTS-Versionen (die eine längere Supportzeit bieten) sogar fünf Jahre lang unterstützt. Das gibt den Administratoren Planungssicherheit und vermeidet allzu häufige Updates oder Neuaufsetzen des Servers, was im Unternehmenseinsatz besonders ärgerlich, aufwändig und teuer ist. Zu Ubuntu Server gehört zudem

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    eine abgespeckte Untervariante des Servers, die für den Einsatz in virtuellen Umgebungen wie Vmware gedacht ist.[/FONT]

    [FONT=&quot]Ubuntu Desktop Edition[/FONT]
    [FONT=&quot]

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    ist der Senkrechtstarter unter den Linux-Distributionen und dürfte weltweit das bekannteste Linux-Betriebssystem sein. Es basiert auf dem bewährten Debian wird aber deutlich flotter weiterentwickelt und trumpft besonders bei der Hardwareerkennung und der Benutzerfreundlichkeit auf. [/FONT]


    [FONT=&quot]Standardmäßig ist bei Ubuntu das Root-Konto deaktiviert (es lässt sich aber einschalten), stattdessen managt man das System mit sudo. Als Paketmanager kommen das von Debian bekannte dpkg und deb zum Einsatz, für die es mit apt, aptitude und synaptic bequeme Frontends gibt. [/FONT]
    [FONT=&quot]Ubuntu wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Hinter der Distribution steht Canonical, das Unternehmen von Mark Shuttleworth. Jeweils im April und Oktober erscheint eine neue Version von Ubuntu, die Versionen heißen demnach immer x.04 und x.10. Neben der normalen Desktopversion, für die mindestens 18 Monate lang Updates erscheinen, gibt es im Wechsel auch die so genannten LTS-Versionen (Long Term Support), die als Desktopsystem drei Jahre und als Serversystem fünf Jahre lang unterstützt werden. [/FONT]
    [FONT=&quot]Ubuntu für den Sicherheits-Einsatz [/FONT]
    [FONT=&quot]Ubuntu Privacy Remix[/FONT]
    [FONT=&quot]

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    gehört zu den auf das Thema Sicherheit spezialisierten Linux-Distributionen. Es ist eine Insellösung, die sich ganz dem Datenschutz verschrieben hat: Sie können damit vertrauliche Daten auf einem Rechner absolut sicher bearbeiten. Es besitzt nämlich keine Möglichkeit um online gehen zu können. Privacy Remix wird als Live-CD eingesetzt und ist nicht für die feste Installation auf einem PC gedacht. [/FONT]


    [FONT=&quot]Nubuntu[/FONT]
    [FONT=&quot]Ein besonderes Ubuntu-Derivat, das sich ganz der Sicherheitsanalyse verschrieben hat.

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    (was für Network Ubuntu steht) kommt ohne grafische Oberfläche und wird komplett über die Kommandozeile bedient. Dort steht dann aber eine Fülle von Tools zur Verfügung, mit denen Sie einen Rechner oder ein Netzwerk auf Herz und Nieren testen können. So sind Port-Scanner und Werkzeuge für Fuzzing (Eingabe von zufällig erzeugten Daten), Passwortknacken, Sniffing und Spoofing mit an Bord. Dazu zählen bekannte Namen wie NMap,Wireshark, Ettercap, Kismet oder Dsniff und vieles mehr.[/FONT]

    [FONT=&quot]Ubuntu für Multimedia und Entertainment [/FONT]
    [FONT=&quot]Ubuntu Studio[/FONT]
    [FONT=&quot]

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    ist speziell für Medienschaffende aus dem Audiobereich gedacht. Es eignet sich besonders für die Video- und Audioproduktio und verfügt über Programme wie Jack, CinePaint, Kino und so weiter.[/FONT]


    [FONT=&quot]Mythbuntu [/FONT]
    [FONT=&quot]

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    ist ein spezialisiertes Ubuntu als Home Media Center mit dem Xfce als Oberfläche und

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    als Media Center-Software. Damit können Sie Ihren PC zum Fernseher-Ersatz machen. Über Plugins lässt sich der Funktionsumfang erweitern.[/FONT]

    [FONT=&quot]Ubuntu mit Gnome-Alternativen [/FONT]
    [FONT=&quot]Xubuntu[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei

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    wird der Window-Manager Xfce anstelle von Gnome eingesetzt. Xfce ist schlanker als Gnome oder KDE und belegt weniger Ressourcen und stellt geringere Ansprüche an die Hardware, dafür ist sein Leistungsumfang nicht ganz so groß als wie bei Gnome oder KDE.

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    ist eine weitere Variante von Ubuntu mit dem Xfce Desktop-Manager. [/FONT]


    [FONT=&quot]Kubuntu[/FONT]
    [FONT=&quot]Diese Variante ist identisch mit Ubuntu, nur dass bei

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    eben die grafische Oberfläche KDE anstelle von Gnome zum Einsatz kommt.[/FONT]

    [FONT=&quot]Ubuntu für Netbooks und MIDs [/FONT]
    [FONT=&quot]Ubuntu Netbook Remix[/FONT]
    [FONT=&quot]Speziell für Netbooks ist die Variante Ubuntu Netbook Remix (UNR) gedacht. Diese wird zusammen mit Intel entwickelt. Seit Ubuntu 9.04 heißt diese abgespeckte und für Netbooks optimierte Version Ubuntu

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    .[/FONT]

    [FONT=&quot]Ubuntu MID-Edition[/FONT]
    [FONT=&quot]

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    alias Ubuntu Mobile zielt nicht auf den Einsatz auf Netbooks, sondern ist für die Installation auf PDAs und auf Internet-fähigen Handys konzipiert. Diese Gerätegruppe bezeichnet man auch als Mobile Internet Devices (MID), daher kommt also der Name dieser Ubuntu-Variante. Die von Ubuntu Netbook Remix her bekannte Oberfläche wurde hierfür an den Einsatz mit Touchscreens angepasst.[/FONT]

    [FONT=&quot]Eeebuntu [/FONT]
    [FONT=&quot]

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    ist ebenso wie Ubuntu Eee eine Ubuntu-Variante mit Erweiterungen für den Eee-PC. Die Distribution liegt in zwei Varianten vor: Die Standard-Version bietet den Gnome-Desktop mit Compiz für Netbooks mit Intel-Grafikchip. Die zweite Version Eeebuntu NBR kommt ohne Compiz und bindet stattdessen einige Pakete von Ubuntu Netbook Remix ein. Bei dieser Version bietet der UME-Launcher einfachen Zugriff auf installierte Programme. [/FONT]

    [FONT=&quot]Easy Peasy[/FONT]
    [FONT=&quot]Easy Peasy ist ein ebenfalls für Netbooks, genauer gesagt für den Asus EEE PC, angepasstes Ubuntusystem. Eine Besonderheit von

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    ist die Netbook-Remix-Oberfläche von Canonical, die exakt auf die kleinen Bildschirme passt. Unter anderem kommt das Tool Maximus, das automatisch jedes Programmfenster maximiert, zum Einsatz sowie der UME-Launcher, der den Desktop durch ein übersichtliches Menü ersetzt. Ein spezieller Kernel und zusätzliche Treiber sorgen dafür, dass diese angepasste Ubuntu-Version gut auf dem Eee-PC läuft. [/FONT]

    [FONT=&quot]Als Ubuntu-basierende Distribution hat Easy Peasy den Vorteil, dass es mit regelmäßigen Updates aus den Ubuntu-Repositories versorgt wird. Sie installieren diese wie gewohnt mit apt-get, Synaptic oder der Aktualisierungsverwaltung.[/FONT]
    [FONT=&quot]Easy Peasy wurde ursprünglich unter dem Namen Ubuntu Eee entwickelt und dann umbenannt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Ubuntu One[/FONT]
    [FONT=&quot]Dabei handelt es sich um ein cloud-basiertes Projekt das auf Ubuntu basiert und von Canonical mit kommerziellem Interesse vorangetrieben wird. Über Ubuntu One lassen sich Ubuntu 9.04-Rechner via Online-Speicher synchronisieren. Außerdem scheint

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    Ausgangspunkt der Cloud-Strategie von Canonical zu werden, vermutlich werden künftig professionelle Anwender und Unternehmen via Ubuntu One eigene Dienste anbieten können.[/FONT]


    [FONT=&quot]Ubuntu One befindet sich derzeit noch in der Betaphase, wer sich am Test beteiligen will, muss einen

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    . Derzeit stehen zwei Gigabyte Online-Speicher kostenlos zur Verfügung, alternativ kann man gegen eine monatliche Gebühr von zehn Dollar auch zehn Gigabyte haben.[/FONT]

    [FONT=&quot]Um Ubuntuone nutzen zu können, benötigen Sie Ubuntu ab Version 9.04 (das ist die derzeit aktuelle Version) sowie eine Firefox-kompatiblen Browser. Zudem benötigen Sie einen Launchpad-Zugang, der ebenfalls kostenlos erhältlich ist - sofern die Anmeldung dafür klappt, was in unserem Test nicht der Fall war. [/FONT]
    [FONT=&quot]Nachdem man angemeldet ist, lädt man eine PPA (Personal Package Archive) -Software herunter, die für die Benutzung von Ubuntu One Voraussetzung ist. Mit Hilfe dieser Software meldet man den eigenen Rechner bei Ubuntu One an, danach kann man seine Daten nach Belieben austauschen und synchronisieren.[/FONT]
    [FONT=&quot]In der Ubuntu-Community hat Ubuntu One Kritik hervorgerufen, mitunter wurde eine Namensänderung gefordert.[/FONT]
    [FONT=&quot]Linux für die Schule, für schicke Optik und für ausschließlich freie Software [/FONT]
    [FONT=&quot]Edubuntu [/FONT]
    [FONT=&quot]

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    ist eine speziell für Schüler und Lehrer gedachte Version, die mittlerweile aber nicht mehr eigenständig ist, sondern eine Erweiterung darstellt, welche auf ein installiertes Ubuntu-System aufsetzt. Sie bietet Lernsoftware wie TuxPaint, TuxMath, TuxTyping und Gcompris. Diese Lernprogramme gibt es aber auch unabhängig von Edubuntu zum separaten Download.[/FONT]


    [FONT=&quot]Zur Oberfläche von Edubuntu muss nicht mehr viel gesagt werden, sie ist identisch mit dem bekannten Erscheinungsbild von Ubuntu nur eben erweitert um die Lernprogramme, die sich bequem über das Gnome-Menü auswählen lassen. Die Paketverwaltung und das Repository sind identisch mit der von Ubuntu.[/FONT]
    [FONT=&quot]Linux Mint: Schicke Optik [/FONT]
    [FONT=&quot]

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    ist eine schicke Ubuntu-Variante mit eigenen Konfigurationstools. Sie ist durchaus populär. 512 MB RAM sollten für flüssiges Arbeiten vorhanden sein[/FONT]

    [FONT=&quot]gNewSense[/FONT]
    [FONT=&quot]Ist eine Version von Ubuntu, die ausschließlich freie Software und keinerlei proprietäre Bestandteile enthält. Damit fehlen zwangsläufig auch proprietäre Treiber, so dass

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    zwangsläufig nicht so viel Hardware so gut unterstützt wie Ubuntu. Auf Firefox muss der Benutzer ebenfalls verzichten - stattdessen kommt der technisch nahezu identische Icecat zum Einsatz. Ähnliches ist bei Debian mit Iceweasel der Fall.[/FONT]

    [FONT=&quot]Aufgrund der eingeschränkten Hardwareunterstützung sollte man gNewSense vor der festen Installation zunächst als Livesystem testen um sicher zu stellen, dass die Software auf dem Ziel-PC auch wirklich läuft. [/FONT]
    [FONT=&quot]gNewSense ist aus

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    hervorgegangen.
    Quelle:pC-Welt
    [/FONT]
     
    #1
    bigboss und Pilot gefällt das.
  2. phantom

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  3. makaveli2206
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    makaveli2206 Newbie

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    AW: Diese Ubuntu Linux-Varianten gibt es

    boa das alles muss man durchlesen
     
    #2
  4. tom38
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    tom38 Newbie

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    AW: Diese Ubuntu Linux-Varianten gibt es

    Mobuntu als System für mobile Geräte und embedded Systeme soll auch noch folgen.
    Tom38
     
    #3
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  5. bigboss
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    sauber recherchiert .. danke für die Zusammenfassung ... habe mich zur Zeit mehrfach mit Linux befaßt .. bin aber bei Mandriva und jetzt Suse hängengeblieben. (kurze Zeit aber auch mit Ubuntu, Kunbuntu) deshalb kann ich diesen Informationen nur zustimmen. danke! *:good:*
     
    #4
    etka gefällt das.

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