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Debian IPC mit ssd Festplatte ?

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von blautom666, 28. Dezember 2011.

  1. blautom666
    Offline

    blautom666 Guest

    Kann mir jemand sagen welche SSD Festplatte geeignet ist für den 24stunden betrieb in einem IPC Server ?
    Oder macht ssd problemme mit debian ?
     
    #1
  2. phantom

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  3. RoterBaron
    Offline

    RoterBaron Stamm User

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    AW: Debian IPC mit ssd Festplatte ?

    Nunja, Probleme nicht direkt allerdings musst du eben darauf achten mindestens einen Kernel 2.6.33 und das ext4 Filesystem zu benutzen um vollen

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    Support für die SSD zu haben...
    ...Genauso wie für CompactFlash-Systeme gilt hierbei eben auch so wenig wie möglich auf der SSD zu lesen/schrieben - dann also auch sowas wie tmp2ram.sh installieren etc


    Ich persönlich habe SSD's (<100eu) von Corsair und OCZ im Einsatz und bin damit (bisher) sehr zufrieden :)
     
    #2
  4. blautom666
    Offline

    blautom666 Guest

    Was muss ich installiere damit nichts oder wenig über die Platte geschrieben und gelesen wird ?
    Ist doch auch sinnvoll für normale Platten oder ? Kannst mir das mal näher erklärten, kann man da einfach was über Ipc Console installieren ?
    Nutze debian 6.03 64 Bit ist glaube ich ext4 ! Wie ist das mit dem Kernel wie kann ich das bei der Installation von debian beachten

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    #3
  5. P33T
    Offline

    P33T Hacker

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    AW: Debian IPC mit ssd Festplatte ?

    Hab mir vor paar Tagen einen Serevr zusammen gebastellt.
    Hab mir als Festplatte ne SSD SanDisk U100 16GB Half Slim SATA bei ebay gekauft. 26€ incl Versand.
    Und läuft bestens ;)

    ps: Für Daten hab ich noch ne 640GB 2,5", also Filme Musik etc.

    edit: leider ist die auktion schon beendet. aber bei Interesse schick ich dir den Link
     
    #4
  6. RoterBaron
    Offline

    RoterBaron Stamm User

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    AW: Debian IPC mit ssd Festplatte ?

    Wenn du Debian6 installierst (egal ob 32 oder 64bit) wird soweit ich weiss der Kernel 2.6.35 installiert - allerdings gibt es eben mit manchen Smargo's oder USB-Hubs Probleme mit den neuen Kernel's wodurch man dann auf zb 2.6.26 downgraden müsste.... In dem Fall wäre es eben eher schlecht eine SSD zu haben weil dann kein ext4 und TRIM funktioniert

    Ob ext4 genutzt wird, entscheidet sich bei der Debian installation nach der partitionierung wenn das Dateisystem erstellt und die partition formatiert wird
    normalerweise richtet er aber bei der Debian installation ext3 ein... Damit ginge es auch aber ext3 unterstützt eben nicht die SSD-optimierten Funktionen... Dazu dann einfach bei der Installation an der Stelle bevor er die Partitions-Änderungen schreiben soll, das Root-Filesystem ' / ' auswählen und über <enter> das ext4 anstatt ext3 auswählen...


    Wegen weniger lesen/schreiben so gibt es bei IPC eben das bereits erwähnte OnlineScript tmp2ram.sh um CF-Systeme zu entlasten aber genauso wie für Windows Systeme gilt eben auch für Linux gewisse Optimierungen vorzunehmen und Verzeichnisse in denen viel herrumgeschrieben wird ggf in den RAM (tmpfs) auszulagern etcpp...
    Allgemein wird für Windows-Systeme zb auch empfohlen sowas wie Windows-Indexer und Windows-Suche etc abzuschalten um nicht nur Strom zu sparen....



    Was für eine SSD für dich in Frage käme, hängt davon ab was du damit machen willst und welchen Zweck sie erfüllen muss - und auch was bei dir verbaut werden kann wie zb PATA (IDE) oder SATA, 2.5" oder 3.5"...


    /EDIT: Man kann auch eine bereits bestehende ext3 installation in ext4 konvertieren...
    Aber da bei Upgrade eines ext3-Filesystems ein Mischsystem entsteht, bei dem nur neu angelegte Dateien in ext4-Strukturen verwaltet werden, wird nicht das volle Potential eines ext4-Dateisystems ausgeschöpft. Man sollte also ernsthaft eine Neuerstellung des Dateisystems in Betracht ziehen!
    Dazu muss man dann aber von einer LiveCD/Stick o.ä. booten weil die Partition nicht gemounted sein darf - dann gibt man " fdisk -l " ein um den Device-Namen des Laufwerks herraus zu finden und abschliesend konviertiern wir das Dateisystem mit " tune2fs -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/sda1 "
    Ganz wichtig, nach der Konvertierung (dauert nur ein paar Sekunden) muss unbedingt ein fsck laufen:
    fsck -fCVD /dev/sda1

    Dann wird die Partition gemountet, die man so eben umgestellt hat, um die Datei /etc/fstab/ noch auf ext4 anzupassen. Dazu ändert man in der Datei die Zeile
    Code:
    UUID=EureUUID   /   [B]ext4[/B]   relatime   0   1
    einfach von ext3 auf ext4. Reboot fertig
    Siehe dazu auch:

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    Zuletzt bearbeitet: 28. Dezember 2011
    #5
  7. blautom666
    Offline

    blautom666 Guest

    Ich habe auf jeden fall ext4 habe auch keinen Kernel downgrade gemacht ! Ext4 wurde selbstständig installiert habe nix ausgewählt !
    Ich kann SATA 2,5 und 3,5 verbauen ! Die Platte muss nur den ganzen Tag laufen das stabil weiß halt nicht wie die SSD da so sind ?
    Wenn ich über Console das installiere mit dem lesen und schreiben auf RAM muß ich dann noch Dateien verschieben oder so ?


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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Dezember 2011
    #6

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