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3D-TV: Samsung warnt vor Risiken und Nebenwirkungen

Dieses Thema im Forum "3D TV News" wurde erstellt von a_halodri, 14. April 2010.

  1. a_halodri
    Offline

    a_halodri Guest

    Der Eindruck, 3D-Fernsehen sei nur schwer verträglich, kann beim Lesen der Samsung-Warnhinweise tatsächlich aufkommen. Samsung warnt nicht nur vor Kopfschmerzen oder Übelkeit, die beim dreidimensionalen Fernsehen auftreten könnten, sondern sogar vor epileptischen Anfällen, Krämpfen, Schlaganfällen, Desorientierung und mehr. Eltern sollten bei Kindern verstärkt auf unangenehme Begleiterscheinungen achten. Bei Kindern unter sechs Jahren, Schwangeren, Älteren und Betrunkenen rät Samsung zum völligen 3D-Verzicht. Samsung warnt auch davor, die Brille zu anderen Zwecken als 3D-Heimkino zu benutzen.
    Samsung sichert sich bei 3D-TV ab

    Die Warnung ist auf der australischen Samsung-Internetseite veröffentlicht. Dass die Hinweise auch auf deutsch erscheinen werden, ist zumindest fraglich. Der Grund dürfte die in anderen Ländern strengen Gesetze zur Produkthaftung betreffen. Der koreanische Elektronikriese versucht, sich mit derlei Warnungen vor Klagen abzusichern, falls Konsumenten tatsächlich zu Schaden kommen. Wie wahrscheinlich ein tatsächlich auftretender gesundheitlicher Schaden auftritt, sei dahingestellt.
    Wie groß ist die 3D-Gefahr tatsächlich?

    Einige Zuschauer des Kinofilms Avatar klagten während des Films oder danach über Schwindel oder Übelkeit, vergleichbar mit Reisekrankheit. Damit ist es auch in etwa vergleichbar – einige bekommen sie, andere nicht. Eine Rolle dürfte auch spielen, ob ein Film tatsächlich in 3D produziert wurde, ob er von 2D nachträglich auf 3D hochgerechnet wurde und wie hoch der Anteil an schnellen Bildern und Kameraschwenks ist.
    Risikogruppen

    Eine Gefahr von Schlaganfällen oder Epilepsie für gesunde Menschen dürfte von 3D-TV nicht ausgehen. Samsung beschränkt die Warnhinweise auch auf Risikopersonen, also auf Menschen, die bereits unter Epilepsie leiden oder eine familiäre Neigung zu einem der Leiden haben. Ob 3D-Kino tatsächlich einen Anfall begünstigen kann, muss aber auch das nicht bedeuten. Auch hier möchte der TV-Hersteller vorbeugen, bei einem Anfall, dessen Ursachen unklar sind, zur Verantwortung gezogen zu werden.
    quelle: t-online
     
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