Xiaomi greift nach der KI-Spitze: MiMo-V2-Pro vorgestellt
Der Technologiekonzern Xiaomi hat mit MiMo-V2-Pro ein neues Flaggschiff im Bereich künstliche Intelligenz präsentiert – und sorgt damit direkt für Aufsehen in der Branche. Laut internen sowie unabhängigen Tests soll das Modell etablierte Systeme wie DeepSeek V3.2, Gemini 3 und sogar Claude Sonnet 4.6 übertroffen haben.
Mit über 1 Billion Parametern gehört MiMo-V2-Pro zu den größten KI-Modellen überhaupt. Dabei nutzt Xiaomi eine effiziente Architektur: Pro Anfrage werden nur rund 42 Milliarden Parameter aktiviert, wodurch hohe Leistung mit schneller Reaktionszeit kombiniert wird.
Ein weiteres Highlight ist das enorme Kontextfenster von 1 Million Tokens. Dadurch kann die KI gleichzeitig große Mengen an Text, Code oder Daten verarbeiten und behalten – ein klarer Vorteil bei komplexen Aufgaben.
In Rankings von Artificial Analysis, einem der führenden Bewertungsportale für KI-Modelle, erreicht MiMo-V2-Pro aktuell Platz 8 weltweit und Platz 2 unter chinesischen Modellen. Besonders stark zeigt sich das System bei realen Anwendungsfällen statt reinen Benchmark-Tests.
Im Bereich Programmierung soll die KI laut Xiaomi sogar Claude Sonnet 4.6 übertreffen. Bei sogenannten agentenbasierten Aufgaben – also komplexen, mehrstufigen Prozessen – nähert sie sich dem Niveau von Top-Modellen wie Claude Opus 4.6 an.
Der Fokus von MiMo-V2-Pro liegt dabei nicht auf klassischen Chatbots, sondern auf der Rolle als „Gehirn“ für KI-Agenten. Das Modell ist speziell darauf ausgelegt, eigenständig komplexe Abläufe zu planen und auszuführen – von Systemdesign über Code-Generierung bis hin zur Automatisierung ganzer Workflows.
Bereits jetzt integriert Xiaomi die KI in mehrere Agenten-Frameworks, darunter OpenClaw, OpenCode, KiloCode, Blackbox und Cline.
Neben MiMo-V2-Pro wurden auch zwei weitere Modelle vorgestellt:
MiMo-V2-Omni: ein multimodales System zur Verarbeitung von Text, Audio, Video und Bildern (inkl. langer Audiosequenzen von über 10 Stunden)
MiMo-V2-TTS: ein Sprachsynthese-Modell mit Emotionssteuerung und Unterstützung chinesischer Dialekte
Ein besonders aggressiver Punkt ist die Preisgestaltung: Mit etwa 1 USD pro Million Input-Tokens und 3 USD pro Million Output-Tokens liegt Xiaomi deutlich unter westlichen Konkurrenten – rund fünfmal günstiger als vergleichbare Angebote.
Zusätzlich erhalten Entwickler aktuell eine Woche kostenlosen API-Zugang, um die Modelle zu testen.
Xiaomi selbst bezeichnet den Launch als eine Art „stille Offensive“ und plant, künftig auch eine Open-Source-Version zu veröffentlichen – sobald diese ausreichend stabil ist.
Nach Erfolgen im Smartphone- und zuletzt auch im Elektroautomarkt positioniert sich Xiaomi nun klar als ernstzunehmender Player im globalen KI-Wettbewerb.
Quelle: mimo.mi.com
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Der Technologiekonzern Xiaomi hat mit MiMo-V2-Pro ein neues Flaggschiff im Bereich künstliche Intelligenz präsentiert – und sorgt damit direkt für Aufsehen in der Branche. Laut internen sowie unabhängigen Tests soll das Modell etablierte Systeme wie DeepSeek V3.2, Gemini 3 und sogar Claude Sonnet 4.6 übertroffen haben.
Mit über 1 Billion Parametern gehört MiMo-V2-Pro zu den größten KI-Modellen überhaupt. Dabei nutzt Xiaomi eine effiziente Architektur: Pro Anfrage werden nur rund 42 Milliarden Parameter aktiviert, wodurch hohe Leistung mit schneller Reaktionszeit kombiniert wird.
Ein weiteres Highlight ist das enorme Kontextfenster von 1 Million Tokens. Dadurch kann die KI gleichzeitig große Mengen an Text, Code oder Daten verarbeiten und behalten – ein klarer Vorteil bei komplexen Aufgaben.
In Rankings von Artificial Analysis, einem der führenden Bewertungsportale für KI-Modelle, erreicht MiMo-V2-Pro aktuell Platz 8 weltweit und Platz 2 unter chinesischen Modellen. Besonders stark zeigt sich das System bei realen Anwendungsfällen statt reinen Benchmark-Tests.
Im Bereich Programmierung soll die KI laut Xiaomi sogar Claude Sonnet 4.6 übertreffen. Bei sogenannten agentenbasierten Aufgaben – also komplexen, mehrstufigen Prozessen – nähert sie sich dem Niveau von Top-Modellen wie Claude Opus 4.6 an.
Der Fokus von MiMo-V2-Pro liegt dabei nicht auf klassischen Chatbots, sondern auf der Rolle als „Gehirn“ für KI-Agenten. Das Modell ist speziell darauf ausgelegt, eigenständig komplexe Abläufe zu planen und auszuführen – von Systemdesign über Code-Generierung bis hin zur Automatisierung ganzer Workflows.
Bereits jetzt integriert Xiaomi die KI in mehrere Agenten-Frameworks, darunter OpenClaw, OpenCode, KiloCode, Blackbox und Cline.
Neben MiMo-V2-Pro wurden auch zwei weitere Modelle vorgestellt:
MiMo-V2-Omni: ein multimodales System zur Verarbeitung von Text, Audio, Video und Bildern (inkl. langer Audiosequenzen von über 10 Stunden)
MiMo-V2-TTS: ein Sprachsynthese-Modell mit Emotionssteuerung und Unterstützung chinesischer Dialekte
Ein besonders aggressiver Punkt ist die Preisgestaltung: Mit etwa 1 USD pro Million Input-Tokens und 3 USD pro Million Output-Tokens liegt Xiaomi deutlich unter westlichen Konkurrenten – rund fünfmal günstiger als vergleichbare Angebote.
Zusätzlich erhalten Entwickler aktuell eine Woche kostenlosen API-Zugang, um die Modelle zu testen.
Xiaomi selbst bezeichnet den Launch als eine Art „stille Offensive“ und plant, künftig auch eine Open-Source-Version zu veröffentlichen – sobald diese ausreichend stabil ist.
Nach Erfolgen im Smartphone- und zuletzt auch im Elektroautomarkt positioniert sich Xiaomi nun klar als ernstzunehmender Player im globalen KI-Wettbewerb.
Quelle: mimo.mi.com
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