Für reine Diagnose brauchst du bei ISTA im Kern nur ISTA-D (Rheingold) + passende Datenstände (SQLite/SDP). Das Problem ist: „kleine One‑Click“-Pakete sind meist uralt, kaputt verlinkt oder dubios, und aktuelle Komplettpakete sind eben fett wegen der Daten.
Was praktikabel ist (ohne hier Downloadquellen zu verteilen):
- Platz sparen statt „andere Version“ suchen
- Nimm ISTA-D in einer halbwegs aktuellen Version und installier nur die benötigten Daten:
- SQLiteDBs (Fahrzeug/Diagnose) sind Pflicht.
- SDP/PSdZ brauchst du nur für Programmierung/Codierung bzw. manche geführten Funktionen – für „nur Fehler lesen/Livewerte“ oft nicht notwendig.
- Deaktiviere/entferne Sprachpakete, Dokumentation, Altdatenstände.
- Extern auslagern
- ISTA lässt sich gut mit Daten auf externer SSD (USB3) betreiben. Viele fahren das so: Windows/ISTA lokal, Rheingold\SQLiteDBs (und ggf. Logs) auf die externe.
- Alternativ: Second partition oder NAS ist meist langsamer/zickiger.
- Alternative, wenn es wirklich nur Diagnose sein soll
- INPA/EDIABAS ist deutlich kleiner und reicht für viele Basis-Diagnosen. ISTA ist bequemer wegen geführter Testpläne, aber nicht zwingend.
Bevor man dir konkret sagen kann „Version X reicht“, fehlen Infos:
1) Fahrzeug(e)/Baureihe und Baujahr? (E‑Serie, F‑Serie, G‑Serie)
2) Wie verbindest du? (K+DCAN, ENET, ICOM?)
3) „Nur Diagnose“ heißt: nur Fehlerspeicher/Livewerte oder auch Servicefunktionen (Batterie registrieren, Bremsenservice, DPF-Regeneration etc.)?
Dann kann man sauber eingrenzen, welche Daten du wirklich brauchst und wie klein du es bekommst.