Hallo
@XxTaurusxX ,
also bei einem täglichen Verbrauch von ca. 25 KWh, wären das im Schnitt rund 9125 kWh im Jahr. Das ist jetzt eigentlich nichts besonderes und ich würde sogar behaupten, ein "normaler" Verbrauch, wenn du schreibst, Haus, Garten,, 5 Personen.
In einem vorherigen Beitrag hast du geschrieben, dass du eine kleine 9 kWh Anlage hast. Das ist meiner Meinung viel zu wenig und du solltest, wie du schon selbst erwähnt hast. die restlich. 15 Module erweitern. Somit kommt du dann auf rund 15.9 kWh.
Ein anderer Vergleich. Mein Elternhaus (ca. 140 m² Wohnfläche) besitzt eine ca. 15 kWh-PV-Anlage. Es ist auch eine Wärmepumpe vorhanden, allerdings mit Tiefenbohrung, also Erdwärme! Dazu wurde die komplette Heizungsanlage auf eine Daikin Anlage umgerüstet bzw. aufgerüstet und auch ein neuer Pufferspeicher für das Warmwasser wurde installiert, der mit der PV-Anlage über Smartmeter und einen dementsprechenden Wechselrichter kommuniziert.
Im Schnitt haben wir einen Jahresverbrauch von rund 11.500 kWh / Jahr! Davon sind gut rund 5.500 kWh an Heizung zu rechnen, wobei hier das Warmwasser bereits miteingerechnet ist! Der restl. Stromverbrauch beträgt somit rund 6.000 kWh für Haus, Garten, 4 Kühlschränke, Tiefkühltruhen, Partykeller, Grillhütte, ein 2. Gartenhaus und ein E-Auto. Ja, auch das E-Auto ist bereits in den 11.500 bzw. in den 6.000 kWh eingerechnet!
Zusätzlich haben wir dort einen BYD-Speicher mit ca. 13 kWh. Hier sind wir beim überlegen, ob wir den Speicher um weitere 19 kWh erweitern, sodass wir dann in Summe rund 32 kWh hätten. Und wenn wir jetzt von einem Verbrauch von rund 31 kWh pro Tag ausgehen, dann könnten wir rein theoretisch mit 1 vollen Speicher den ganzen Tag davon "leben". Allerdings muss man das Ganze realistisch sehen, denn das funktioniert nur bedingt und das auch nur im Sommer an schönen Tagen!! Im Sommer haben wir aber wiederum weniger Verbrauch an Heizung. Was nützt einem dann ein Speicher, den man dann ohnehin nicht verbrauchen kann, wenn man am nächsten Tag wieder mit voller Leistung aus der PV laden kann, erneut den Speicher voll machen kann und auch den Tagesbedarf decken kann und dann sogar noch am Ende des Tages Überschuß in das Netz einspeist. Wie gesagt ich spreche hier von den Sommermonaten und von warem, schönen Tagen. Im Winter sieht die ganze Sache dann wieder anders aus.
Zum Thema Ölheizung sehe ich es so. Wir hatten damals pro Heizperiode bzw. pro Winter im Schnitt ca. 4000 Liter Heizöl verbraucht. Wenn man jetzt den Ölpreis von €87,- pro 100 Liter nimmt, dann kommt man auf gut € 3480,- wohlbemerkt nur für Öl und das nur pro Heizperiode. Und wenn wir mal einen ganz strengen Winter hatten, dann mussten wir im Feber nochmals ca. 1500 Liter Öl nachkaufen.
Wenn man jetzt unseren Verbrauch von rund 11500 kWh nimmt und dies mit € 0,45 (bei uns in Ö in meiner Region kostet das derzeit im Durchschnitt die kWh!) pro kWh rechnet, dann kommt man auf € 5175,- für das ganze Jahr an Kosten, wenn man den ganzen Strom kaufen würde, also ohne PV-Anlage! Schon alleine da sieht man, wie teuer eigentlich eine Ölheizung ist!