Der Poker um die Bundesliga-Medienrechte gewinnt in diesen Tagen spürbar an Dynamik, weil sich die Marktbedingungen für Pay-TV und Streaming erneut verschieben.
Nach Informationen aus Branchenkreisen werden die Gespräche zwischen Rechteinhabern und potenziellen Bietern aktuell intensiver geführt, während Anbieter ihre Strategien angesichts stagnierender Abo-Zahlen und steigender Kosten nachschärfen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich exklusive Live-Rechte künftig noch profitabel vermarkten lassen, ohne Kunden mit weiteren Preisanhebungen zu verlieren.
Sky, traditionell stark im linearen Sportgeschäft, versucht dem Vernehmen nach, seine Position über Bündelmodelle und eine stärkere Verzahnung von Plattform und App-Angebot zu festigen. Gleichzeitig bleibt der Druck hoch, weil die Zahlungsbereitschaft vieler Haushalte unter Inflation und zunehmender Streaming-Konkurrenz leidet. Für Sky ist die Bundesliga weiterhin ein zentrales Argument für Kundenbindung, aber auch ein erheblicher Kostenblock.
DAZN wiederum steht vor der Herausforderung, Wachstum und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Der Dienst hat in den vergangenen Jahren stark auf Sportrechte gesetzt, muss aber in einem zunehmend gesättigten Markt die Abwanderung preissensibler Kunden begrenzen. Beobachter erwarten daher eine selektivere Rechtepolitik, bei der weniger Breite, dafür klarere Differenzierung gegenüber Wettbewerbern im Vordergrund steht.
Für Fans zeichnet sich schon jetzt ab, dass die kommende Rechteperiode erneut zu harten Verhandlungen führen wird, bei denen Preis, Exklusivität und Verbreitungswege eng miteinander verknüpft sind. Die eigentliche Entscheidung dürfte weniger von Prestige als von belastbaren Geschäftsmodellen abhängen – und damit davon, wie Anbieter die Balance zwischen Reichweite, Marge und langfristiger Kundenloyalität finden.
Nach Informationen aus Branchenkreisen werden die Gespräche zwischen Rechteinhabern und potenziellen Bietern aktuell intensiver geführt, während Anbieter ihre Strategien angesichts stagnierender Abo-Zahlen und steigender Kosten nachschärfen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich exklusive Live-Rechte künftig noch profitabel vermarkten lassen, ohne Kunden mit weiteren Preisanhebungen zu verlieren.
Sky, traditionell stark im linearen Sportgeschäft, versucht dem Vernehmen nach, seine Position über Bündelmodelle und eine stärkere Verzahnung von Plattform und App-Angebot zu festigen. Gleichzeitig bleibt der Druck hoch, weil die Zahlungsbereitschaft vieler Haushalte unter Inflation und zunehmender Streaming-Konkurrenz leidet. Für Sky ist die Bundesliga weiterhin ein zentrales Argument für Kundenbindung, aber auch ein erheblicher Kostenblock.
DAZN wiederum steht vor der Herausforderung, Wachstum und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Der Dienst hat in den vergangenen Jahren stark auf Sportrechte gesetzt, muss aber in einem zunehmend gesättigten Markt die Abwanderung preissensibler Kunden begrenzen. Beobachter erwarten daher eine selektivere Rechtepolitik, bei der weniger Breite, dafür klarere Differenzierung gegenüber Wettbewerbern im Vordergrund steht.
Für Fans zeichnet sich schon jetzt ab, dass die kommende Rechteperiode erneut zu harten Verhandlungen führen wird, bei denen Preis, Exklusivität und Verbreitungswege eng miteinander verknüpft sind. Die eigentliche Entscheidung dürfte weniger von Prestige als von belastbaren Geschäftsmodellen abhängen – und damit davon, wie Anbieter die Balance zwischen Reichweite, Marge und langfristiger Kundenloyalität finden.