Google stellt Gemini 3 Deep Think vor: Neuer Maßstab für KI-gestütztes Denken
Google hat ein umfangreiches Update für Gemini 3 veröffentlicht und mit Deep Think einen spezialisierten Modus eingeführt, der sich gezielt an Wissenschaft, Forschung und Ingenieurwesen richtet. Deep Think baut auf Gemini 3 Pro auf und ist darauf ausgelegt, komplexe Probleme nicht nur sprachlich zu beantworten, sondern strukturiert zu durchdenken.
Im Kern arbeitet das System mit mehreren Hypothesen gleichzeitig. Diese werden parallel analysiert, miteinander verglichen und anschließend zu einer konsolidierten Antwort zusammengeführt. Dadurch unterscheidet sich Deep Think von klassischen generativen Modellen, die primär Text fortschreiben, und nähert sich stärker einem analytischen Arbeitsprozess an.
Nach von Google veröffentlichten Benchmarks zählt Deep Think zu den leistungsfähigsten öffentlich zugänglichen Modellen. In anspruchsvollen Tests auf Doktoratsniveau, bei Aufgaben zum abstrakten Denken sowie in Programmierwettbewerben erreicht das Modell Werte, die bisherige Systeme deutlich übertreffen sollen. Auch bei etablierten AGI-Benchmarks gilt ein Großteil der Aufgaben inzwischen als nahezu ausgeschöpft.
Besonders interessant sind die berichteten praktischen Anwendungen. So soll Deep Think in der Lage gewesen sein, in einer hochenergetischen physikalischen Fachpublikation einen logischen Fehler zu identifizieren, der im menschlichen Peer-Review übersehen wurde. In einem weiteren Fall wurde das Modell genutzt, um einen neuen Ansatz zur Züchtung von Halbleiterkristallen zu entwickeln, der erstmals größere Kristallgrößen als bisherige Methoden ermöglicht.
Der aktualisierte Deep-Think-Modus ist Teil des Abonnements Google AI Ultra und wird erstmals auch über die Gemini API für Forschende und Entwickler im Rahmen eines Early-Access-Programms bereitgestellt. Damit öffnet Google diese Technologie nicht nur für den eigenen Einsatz, sondern auch für externe wissenschaftliche und industrielle Anwendungen.
Quelle: ai.google.dev/gemini
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Google hat ein umfangreiches Update für Gemini 3 veröffentlicht und mit Deep Think einen spezialisierten Modus eingeführt, der sich gezielt an Wissenschaft, Forschung und Ingenieurwesen richtet. Deep Think baut auf Gemini 3 Pro auf und ist darauf ausgelegt, komplexe Probleme nicht nur sprachlich zu beantworten, sondern strukturiert zu durchdenken.
Im Kern arbeitet das System mit mehreren Hypothesen gleichzeitig. Diese werden parallel analysiert, miteinander verglichen und anschließend zu einer konsolidierten Antwort zusammengeführt. Dadurch unterscheidet sich Deep Think von klassischen generativen Modellen, die primär Text fortschreiben, und nähert sich stärker einem analytischen Arbeitsprozess an.
Nach von Google veröffentlichten Benchmarks zählt Deep Think zu den leistungsfähigsten öffentlich zugänglichen Modellen. In anspruchsvollen Tests auf Doktoratsniveau, bei Aufgaben zum abstrakten Denken sowie in Programmierwettbewerben erreicht das Modell Werte, die bisherige Systeme deutlich übertreffen sollen. Auch bei etablierten AGI-Benchmarks gilt ein Großteil der Aufgaben inzwischen als nahezu ausgeschöpft.
Besonders interessant sind die berichteten praktischen Anwendungen. So soll Deep Think in der Lage gewesen sein, in einer hochenergetischen physikalischen Fachpublikation einen logischen Fehler zu identifizieren, der im menschlichen Peer-Review übersehen wurde. In einem weiteren Fall wurde das Modell genutzt, um einen neuen Ansatz zur Züchtung von Halbleiterkristallen zu entwickeln, der erstmals größere Kristallgrößen als bisherige Methoden ermöglicht.
Der aktualisierte Deep-Think-Modus ist Teil des Abonnements Google AI Ultra und wird erstmals auch über die Gemini API für Forschende und Entwickler im Rahmen eines Early-Access-Programms bereitgestellt. Damit öffnet Google diese Technologie nicht nur für den eigenen Einsatz, sondern auch für externe wissenschaftliche und industrielle Anwendungen.
Quelle: ai.google.dev/gemini
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