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Faltbare E-Paper-Displays können Bilder ohne dauerhafte Stromversorgung anzeigen
Elektronisches Papier ist längst keine Zukunftstechnologie mehr. Moderne E-Paper-Displays können flexibel aufgebaut werden, Farben darstellen und benötigen nach der Anzeige eines Bildes praktisch keinen Strom mehr.
Der entscheidende Unterschied zu LCD- oder OLED-Bildschirmen ist die sogenannte bistabile Darstellung. Die winzigen Pigmentpartikel der elektronischen Tinte werden durch elektrische Felder bewegt und erzeugen das gewünschte Bild. Sobald es angezeigt wird, bleibt es auch ohne weitere Stromzufuhr erhalten. Energie wird hauptsächlich dann benötigt, wenn sich der Inhalt verändert.
Auch farbige Varianten sind inzwischen verfügbar. Die E-Ink-Gallery-Technologie kann Farben direkt auf den einzelnen Bildpunkten darstellen und wird bereits in kommerziellen Geräten eingesetzt. Die Darstellung ist allerdings weniger leuchtend als bei OLED-Displays.
Für flexible Anwendungen gibt es ebenfalls entsprechende Technologien. E Ink bietet mit Mobius Kunststoff-basierte E-Paper-Displays an, die leichter und robuster als herkömmliche Glasbildschirme sind. Das Unternehmen zeigt unter anderem faltbare und rollbare Farb-E-Paper-Displays.
Damit eignet sich die Technologie besonders für E-Reader, elektronische Preisschilder, Werbe- und Informationsanzeigen sowie flexible Displays. Je seltener sich der dargestellte Inhalt ändert, desto größer ist der Vorteil beim Energieverbrauch.
Ein Beispiel aus dem aktuellen Markt ist das reMarkable Paper Pro mit einem 11,8-Zoll-Farbdisplay auf Basis von E Ink Gallery 3.
Quelle bei E Ink
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