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Hardware & Software Chinas Chip-Pionier bringt eigene TPU in Stellung

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Das chinesische Unternehmen Zhonghao Xinying, auch bekannt als CL Tech, sorgt mit seinem selbst entwickelten Chana-Prozessor für Aufsehen in der KI-Hardwarebranche.
Der Chip, der seit 2023 in Serie gefertigt wird, soll laut Berichten der South China Morning Post eine um 50 Prozent höhere Rechenleistung als Nvidias A100 erreichen und das bei lediglich einem Viertel des Energieverbrauchs.

Der sogenannte General Purpose Tensor Processing Unit (GPTPU) stammt aus der Feder von Yifan Yanggong, der zuvor an mehreren TPU-Generationen bei Google beteiligt war.
Besonders bemerkenswert:
Die Entwicklung kommt nach Angaben des Unternehmens vollständig ohne ausländische Technologielizenzen aus.
Möglich werde die deutliche Energieeinsparung durch einen Fertigungsprozess, der nach Aussage Yanggongs „eine Größenordnung kleiner ist“ als die gängigen Verfahren führender ausländischer GPU-Hersteller.

Parallel zum Chip selbst hat CL Tech auch einen neuen Hochleistungscluster namens Taize vorgestellt.
Dieser vernetzt 1.024 Chana-Chips und soll in der Lage sein, Foundation-Modelle mit Billionen von Parametern zu unterstützen.
Eine nächste Generation der TPU befindet sich bereits in Arbeit, auch wenn das Unternehmen dafür noch keinen konkreten Zeitrahmen nennt.

Finanziell befindet sich das Start-up auf Wachstumskurs:
Bereits 2023 erwirtschaftete CL Tech trotz der erst kürzlich gestarteten Massenproduktion einen Nettogewinn von rund 81 Millionen Yuan.
2024 stiegen Umsatz und Gewinn weiter an.
Zudem hat sich das Unternehmen gegenüber Investoren verpflichtet, spätestens Ende 2026 den Gang an die Börse zu vollziehen, die Vorbereitungen dafür laufen bereits.

Mit dem Chana-Prozessor positioniert sich CL Tech als ernstzunehmender Wettbewerber im globalen KI-Hardwaremarkt und demonstriert eindrucksvoll den technologischen Fortschritt chinesischer Chipentwickler.
 

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