Apple hat Berichten zufolge die zweitgrößte Übernahme seiner Unternehmensgeschichte abgeschlossen und den israelischen KI-Startup Q.ai für fast zwei Milliarden US-Dollar gekauft.
Q.ai hat eine Technologie entwickelt, die zunächst wie Science-Fiction klingt: die Erkennung sogenannter „stiller Sprache“. Dabei geht es um das Verstehen von Sprache ohne hörbare Laute, allein durch die Analyse feinster Muskelbewegungen im Gesicht.
Wenn ein Mensch spricht, arbeiten zahlreiche Muskeln im Gesicht, im Mundraum und im Hals zusammen. Interessant ist jedoch, dass diese Muskeln auch dann minimale Bewegungen ausführen, wenn man Wörter nur denkt oder lautlos mit den Lippen formt. Dieses Phänomen wird als Subvokalisierung bezeichnet und ist vielen bekannt, etwa beim Lesen komplexer Texte, die man innerlich „mitspricht“.
Die Technologie von Q.ai erkennt genau diese kaum sichtbaren Mikrobewegungen. Analysiert werden nicht nur die Lippen, sondern auch Wangen, Kinn und der Bereich rund um den Mund. Die Bewegungen sind für das menschliche Auge unsichtbar, können jedoch mithilfe optischer Sensoren oder spezieller Laserprojektionen präzise erfasst werden.
Im Kern entsteht damit eine direkte Schnittstelle zwischen innerer Sprache und technischen Geräten. Befehle könnten ohne Stimme, Tastatur oder Gesten übermittelt werden. Patente von Q.ai beschreiben den Einsatz dieser Technik in Kopfhörern und smarten Brillen. Denkbar ist, dass Nutzer Siri künftig allein durch inneres Artikulieren von Wörtern steuern können. Gleichzeitig wirft diese Entwicklung auch Fragen zum Datenschutz auf, da theoretisch selbst gedankliche Sprache ausgelesen werden könnte.
Das rund 100 Mitarbeiter starke Team von Q.ai sowie die Mitgründer Yonatan Wexler und Avi Barliya sollen vollständig zu Apple wechseln. Brancheninsider vermuten, dass Apple bis Ende 2026 eigene smarte Brillen mit Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Siri-Integration auf den Markt bringen will. Die Technologie von Q.ai passt strategisch genau in diese Pläne und könnte eine Schlüsselrolle bei der nächsten Generation von Apple-Wearables spielen.
Quelle: bloomberg.com
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Q.ai hat eine Technologie entwickelt, die zunächst wie Science-Fiction klingt: die Erkennung sogenannter „stiller Sprache“. Dabei geht es um das Verstehen von Sprache ohne hörbare Laute, allein durch die Analyse feinster Muskelbewegungen im Gesicht.
Wenn ein Mensch spricht, arbeiten zahlreiche Muskeln im Gesicht, im Mundraum und im Hals zusammen. Interessant ist jedoch, dass diese Muskeln auch dann minimale Bewegungen ausführen, wenn man Wörter nur denkt oder lautlos mit den Lippen formt. Dieses Phänomen wird als Subvokalisierung bezeichnet und ist vielen bekannt, etwa beim Lesen komplexer Texte, die man innerlich „mitspricht“.
Die Technologie von Q.ai erkennt genau diese kaum sichtbaren Mikrobewegungen. Analysiert werden nicht nur die Lippen, sondern auch Wangen, Kinn und der Bereich rund um den Mund. Die Bewegungen sind für das menschliche Auge unsichtbar, können jedoch mithilfe optischer Sensoren oder spezieller Laserprojektionen präzise erfasst werden.
Im Kern entsteht damit eine direkte Schnittstelle zwischen innerer Sprache und technischen Geräten. Befehle könnten ohne Stimme, Tastatur oder Gesten übermittelt werden. Patente von Q.ai beschreiben den Einsatz dieser Technik in Kopfhörern und smarten Brillen. Denkbar ist, dass Nutzer Siri künftig allein durch inneres Artikulieren von Wörtern steuern können. Gleichzeitig wirft diese Entwicklung auch Fragen zum Datenschutz auf, da theoretisch selbst gedankliche Sprache ausgelesen werden könnte.
Das rund 100 Mitarbeiter starke Team von Q.ai sowie die Mitgründer Yonatan Wexler und Avi Barliya sollen vollständig zu Apple wechseln. Brancheninsider vermuten, dass Apple bis Ende 2026 eigene smarte Brillen mit Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Siri-Integration auf den Markt bringen will. Die Technologie von Q.ai passt strategisch genau in diese Pläne und könnte eine Schlüsselrolle bei der nächsten Generation von Apple-Wearables spielen.
Quelle: bloomberg.com