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Ölwechsel Longlife 0W30 im A2 weiter nutzen

Genau das sollte man tunlichst vermeiden.LL Öle egel welcher Marke zerstören dir schön den Motor. Bei deinem A2 ist das noch nicht so ausschlag gebend!Das ist ja noch kein TFSI etc. verbaut. Aber alle anderen nachfolgenden Motorengenerationen sind mittlerweile so hoch gezüchtet, was Effizienz angeht.
du schreibst:
1. LL-Öle egal welcher Marke zerstören dir den Motor (außer bei dem A2, da sei es noch nicht so ausschlaggebend)
2. Alle! Motoren nachfolgender Motorengeneration, was nicht meinen ehemaligen A4 mit 1.8T einschließt, aber definitiv Motoren ab Euro5, wozu mein CDUC (EA897, eingeführt ab 2010) gehört.

Du hattest pauschale Aussagen getroffen, ohne Differenzierung nach Fahrprofil und Motor ansich, weshalb ich das kritisiert hatte. Und ich habe auch geschrieben, dass bei Langstrecke das Longlife eher unproblematisch ist und bei Kurzstrecke man eher häufiger wechseln sollte. Dazu ist auch nicht jeder Motor gleich, weshalb ich auch schrieb, dass dieser auch einen erheblichen Einfluss auf das Ölwechselintervall hat. Dazu meine eigenen Erfahrungen mit den beiden Motoren und Fahrprofilen, wobei ich auch sagte, dass der 1.8T zur Ölschlammbildung neigt und daher ein 15000er Festintervall oder gar weniger km zu bevorzugen sind.

Ich kritisiere nicht die Aussage, dass Longlife schädlich ist (das ist bei vielen Fahrprofilen sowie Motoren sicherlich), aber ich kritisiere vor allem die pauschale Aussage, dass es ohne Beachtung von Fahrprofil und Motor immer zum Motorschaden führt.
Dein Screenshot mit der KI-Antwort zeigt auch, dass deine ursprüngliche Aussage für den 3.0TDi nur auf Stadtverkehr/Kurzstrecke passt und nicht zu pauschalisieren ist.

Daher bleibe ich auch für neuere Motoren dabei. Longlife-Öl selbst ist nicht schädlich. Es kommt vorwiegend auf den Motor sowie das Fahrprofil an (egal welches Alter), wie häufig das Wechselintervall sein muss.

Die Warnungen deiner Werkstätten und Youtubern sind berechtigt, wenn die Fahrleistung eher dem Durchschnittsbürger oder Wenigfahrer entsprechen (wozu ich mich mit meiner momentanen km-Leistung nicht zähle), aber da ist auch das Wechselintervall entscheidender als die Frage ob Longlife-Öl oder nicht.
 
Ich nehme beim Golf 7 2.0 TDI immer das 5w30 LL Öl (Freigabe 507 00) von Mannol oder sonstigen Anbietern, was gerade günstig ist und wechsel alle 15 000 km.
Habe aktuell 385 000 TKm auf dem Tacho uns bisher keine Motorprobleme. Ist ein Langstreckenfahrzeug.
 
Korrekt, Longlife Öl is Furz egal (sind das nicht eh die meisten?...) Wichtig ist wann man wechselt gepaart mit dem fahrstil, motor etc.

Bspw kann ich sagen dass das von VAG freigegebene/empfohlene 0W30 (auch 5W30 freigegeben) im Kontext meines Vorbesitzer völlig verkehrt gefahren wurde. CDLA (aka. 2.0tfsi Ea113 mit nicht allzuwenig Ladedruck). Der meinte 0W30 fahren zu müssen damit das Öl nicht so heiß wird (aha, ok- sure) und hat das letzte interval definitiv über 20.000 gestreckt und davor vermutlich nichtmal den filter gewechselt. Fazit: Hat etwas mehr Öl verbrannt, viele Ablagerungen, etc. Ich hab beim Kauf vor Ort Öl gewechselt (so eine plörre hab ich noch nie gesehen, 200km nach Hause - keine Ölspülung nur die selbstreinigung beim frischen Öl, neuer Ölwechsel wieder pechschwarz, kurz drauf noch ein drittes mal mit Ölspülung, ebenfalls dezent abartig, seit dem in Ordnung). Fahre nun 5W40 Vollsynth weil ich persönlich ungern xW30 deutlich oberhalb 100 Grad öltemp habe (was n gezüchteter Turbomotor schnell erreicht) und auf 10.000km fix interval. Lustigerweise keinerlei Ölverbrauch mehr (gut, dickeres Öl, I know...).

Bin aber grundsätzlich bei den Vorrednern, 10-15k find ich am schönsten, 15k würd ich selbst aller-spätestens bei, bis 20k kann ich noch irgendwo (sehr ungern) vertreten. 0W30 passt noch, solange (bzw. weil) der keine krasse thermische last abbekommt (Eben der A2). Thema Öl ist immer ein Streitthema, sieht fast jeder anders, jeder hat n anderen favorite Hersteller und oh Wunder das beste etc. etc.

0W20 hingegen könnte ich überhaupt nicht vertreten beim eigenen Auto. Das wird ausschließlich wegen den strengen Abgasvorschriften bzw auch Verbrauch genutzt. Im Normalbetrieb (Stadt, Landstraße, keine heftigen pulls) beim Normalo-Motor kein Problem direkt, kritisch wirds erst wenn der Motor power hat (+ turbo) oder man auf der Autobahn etwas mehr Ausfährt (Öltemp hochtreibt). Deswegen eigentlich realistisch auch nur in Deutschland (Autobahn) oder US + ähnliche (Klima) ein wirkliches Problem.
 
Gerade bei neueren Autos sollte man sich schon an die (Mindest-)Vorgaben der Hersteller halten, da hier nicht nur die Motorschmierung, sondern teilweise auch diverse andere Kreisläufe gesteuert werden + Erhaltung der Kunststoffmischung bei Ölgetriebenen Zahnriemen. Wenn auch leider dann ggf. sehr dünnes Öl.
Außerdem gibt es auch in Bezug auf DPF´s Vorgaben, welche nicht grundlos existieren.
Ich denke beim Wechselintervall werden sich die meisten einig sein (10-15k km), wobei die Streckendistanz und Belastung dennoch Unterschiede machen.
--> Langstrecke Hamburg-München mit gemäßigter Geschwindigkeit belasten das Öl anders als häufige 50km Intervalle.
Auch z. B. in Logistikunternehmen, bei denen das Auto nie still steht, können die 30k km Intervalle funktionieren.
 
Da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen – kurze Intervalle und das richtige Öl machen beim TFSI wirklich einen Unterschied. Ich besitze einen A4 Allroad mit dem besagten 2.0 TFSI.

Als ich den Wagen bekam, lag der Verbrauch direkt bei fast 2 l/1000 km. Ich habe dann dreimal hintereinander mit günstigem Öl gewechselt, kurze Intervalle von 200–300 km, Filter jedes Mal mit neu. Beim dritten Wechsel zusätzlich eine Motorspülung von Liqui Moly – danach hatte ich Ruhe und der Verbrauch sank deutlich. (0.5 l /1000 km)

Seitdem fahre ich das Top Tec 4200 5W-30 im Festintervall alle 10.000 km. Jetzt habe ich allerdings 5.000 km überzogen und bin direkt wieder bei 1 l/1000 km. Ich werde das Prozedere also nochmal wiederholen und werde meinem Vorredner vielleicht folgen und mal auf 5W-40 umsteigen, da ich mitlerweile auch eher Langstrecke fahre.
 
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