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Handy - Navigation Bundesnetzagentur stoppt Bußgeldverfahren: Gerichtsurteil entlastet 1&1 trotz massiver Ausbauverzögerungen

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Die Bundesnetzagentur hat ihr Bußgeldverfahren gegen den Mobilfunkanbieter 1&1 überraschend eingestellt, obwohl das Unternehmen seine eigenen Ausbauziele deutlich verfehlt hatte.
Als Neueinsteiger im Mobilfunknetzgeschäft hatte sich 1&1 im Rahmen der Frequenzauktion 2019 verpflichtet, bis Ende 2022 mindestens 1000 eigene Antennenstandorte aufzubauen.
Am Ende standen jedoch gerade einmal fünf funktionsfähige Standorte.
1&1 begründete die drastische Verzögerung mit Problemen bei einem zentralen Ausbaupartner.

Ursprünglich hatte die Bundesnetzagentur deshalb im Frühjahr 2023 nicht nur gegen 1&1, sondern auch gegen die etablierten Konkurrenzunternehmen, Telekom, Vodafone und O2 Bußgeldverfahren eingeleitet.
Während die Vorwürfe gegen die großen drei Anbieter eher kleinere Verfehlungen im Netzausbau betrafen, stand bei 1&1 ein möglicher Millionenbetrag im Raum:
Für jeden nicht errichteten Standort hätten bis zu 50.000 Euro Strafe fällig werden können.
Also Theoretisch wären so knapp 50 Millionen Euro zusammengekommen.

Nun macht ein Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts aus dem Jahr 2024 der gesamten Angelegenheit jedoch einen Strich durch die Rechnung.
Die Richter urteilten damals, dass das Bundesverkehrsministerium unter der Leitung des damaligen CSU-Ministers Andreas Scheuer, unzulässig Einfluss auf die Ausgestaltung der Ausbauauflagen genommen habe.
Damit seien die Regeln, deren Einhaltung die Bundesnetzagentur prüfen sollte, rechtlich nicht sauber zustande gekommen.

Da das Urteil inzwischen rechtskräftig ist, zog die Bundesnetzagentur nun die Konsequenzen:
Die Bußgeldverfahren werden nicht weiter verfolgt.
Zwar bleiben die ursprünglichen Frequenzzuteilungen formal bestehen, doch die darin enthaltenen Ausbauvorgaben müssen rückwirkend neu erarbeitet werden.
Die Behörde betonte zudem, dass die betreffenden Ausbauverpflichtungen mittlerweile weitgehend erfüllt seien.

Für 1&1 bedeutet der Schritt eine enorme finanzielle Entlastung und für die Mobilfunkbranche insgesamt ein ungewöhnliches Kapitel, in dem politische Einflussnahme letztlich über millionenschwere Verfahren entschieden hat.
 
Krass, wie weitreichend dieser CSU-Heini gepfuscht hat. Schade, dass es für derartige Verfehlungen keine angemessenen Konsequenzen für ihn oder seine Partei (die das genauso abgesegnet hat) gibt.
Bin trotzdem gespannt, ob und wann 1&1 ein gleichwertiges eigenes Netz zu den drei etablierten Netzen schafft.
 
Ach was, "Der Andi macht einen tollen Job" hat die Alte doch gesagt....
 
Krass, wie weitreichend dieser CSU-Heini gepfuscht hat. Schade, dass es für derartige Verfehlungen keine angemessenen Konsequenzen für ihn oder seine Partei (die das genauso abgesegnet hat) gibt.
Bin trotzdem gespannt, ob und wann 1&1 ein gleichwertiges eigenes Netz zu den drei etablierten Netzen schafft.
Es fing ja eigentlich an mit dem allergrößten Pfusch von Kohl, sich politisch gegen Glasfaserleitungen zu stellen und weiter Kupferleitungen zu bauen, damit die Fernsehfirmen das monetarisieren können.
 
und es ging auch weiter mit überteuerten Verkauf von den ersten Handyfrequenzen Erlös der UMTS-Lizenzauktion 2000: etwa 50,8 Milliarden Euro die wir immer noch mit überteuerten Handy Verträgen abzahlen
 
Ich bin froh weg von 1&1 zu sein... War bei einer Tochter und hatte über 3 Monate kein mobiles Internet. Angeblich wegen falscher APN. Die konnte man beim iPhone nicht einstellen. Dann angeblich an der lokalen Verfügbarkeit meines Wohnorts. Aber eigentlich war ich in komplett BaWü und Hessen nie mobil eingeloggt. Ich bin nur auf 1&1-eigene Seiten gekommen. Also Kundenportale sämtlicher Drillisch-Marken ging, alles andere nicht... Einige Anfragen an den Support wurden nie beantwortet. Man wurde nur vertröstet. Man leitet es einer Fachabteilung weiter und es meldet sich jemand, was aber nie passiert ist. Ein Mitarbeiter hatte mir am Telefon auch mal eingeräumt, dass es diese Fachabteilung gar nicht gibt. Sondern alle Fälle, bei denen man nicht weiter weiß, man angehalten sei, sie zu ignorieren und es auf die Endgeräte der Kunden zu schieben. 3 Endgeräte wollten bei mir aber nicht trotz aktueller Firmware. Habe dann über die BNetzA eine Beschwerde eingereicht und im Vergleich akzeptiert, dass ich einfach nur aus dem Vertrag raus komme... Weil sie Nachweise wollten, die ich nicht wusste wie ich diese erbringen soll. Sie wollten unter anderem Speedtests, aber wenn keine Verbindung zu den Servern aufgebaut ist und Screenshots davon nicht ausreichen, wie? Bin dann zu fraenk und echt zufrieden. In meinem Bekanntenkreis war ich keine Ausnahme. Habe immer noch Freunde, die dort sind und zwar über Vodafone roamen, aber wo Anrufe nicht ankommen oder direkt die Mailbox ran geht und andere, technische Probleme. Das 1&1 Netz ist nicht nur mies was eigene Empfangstechnik anbelangt, sondern auch alles, was dahinter steht, funktioniert einfach nicht. Klar ist es schwierig von nichts ein Netz aufzubauen. Und Geld löst nicht alle Probleme. Aber 2025 Kunden erzählen zu müssen, dass es Glückssache ist, ob sie erreichbar sind oder nicht und trotzdem in Zellen wo Vodafone als Roaming-Partner sehr guten EMpfang bietet, keine Internetverbindung aufbauen zu können? Fühlt sich eher nach Steinzeit an...
 
Und jetzt das ganze mit Absätzen und so Schreiben... :ROFLMAO: :cool: oh man, das ich das mal schreiben würde .. ^^ 🆒:ROFLMAO:

das sagt die Ki..

Für Mobilfunk nutzt 1&1 hauptsächlich das Vodafone-Netz (mit 5G), das eigene Netz wächst aber und wird besser bewertet, wenn auch noch nicht auf dem Niveau von Telekom oder dem vollen Vodafone-Netz

Es ist also im Grunde doch auch hauptsächlich ein Vodafone Problem, solange 1&1 kein eigenes Netz hat. Sprich VF Mobil Kunden sollten am gleichen Standoprt auch ähnliche Probleme haben?

Es ist leicht ein Unternehmen zu Blamen weil man es Grunssätzlich nicht leiden mag, so ging es mir sehr lange mit der Telekom.
 
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