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Windows 7: Update soll Raubkopien enttarnen

Dieses Thema im Forum "Hardware & Software News" wurde erstellt von Anderl, 12. Februar 2010.

  1. Anderl
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    Anderl Administrator Digital Eliteboard Team

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    Microsoft will den Raubkopierern an den Kragen: Der Redmonder Software-Konzern hat ein Update für Windows 7 angekündigt, das mehr als 70 bekannte Aktivierungs-Exploits erkennen und melden soll.

    Das Update soll ab 16. Februar bei Microsoft herunterladbar sein und dann Ende Februar über das automatische Update-System verteilt werden. Die Installation des Updates ist allerdings freiwillig, der Nutzer kann sie also ablehnen, wenn sie im Windows Update erscheint. Microsoft will mit dem Update laut eigener Aussage nicht nur Raubkopien identifizieren, sondern auch die Nutzer vor eventueller Schadsoftware schützen. Dazu wird einen Statistik angeführt, nach der 32 Prozent der sich derzeit im Umlauf befindlichen Windows-7-Raubkopien mit Malware versehen sind.

    Das Update wird alle 90 Tage den Rechner überprüfen, bei Entdecken einer Raubkopie aber keine Daten an Microsoft senden, die eine Identifizierung des Nutzers möglich machen würden. Stattdessen erscheint bei gefälschten Windows 7-Versionen ein Dialogfenster, in über das der Kunde weitere Informationen oder originale Lizenzen anfordern kann. Der Desktop-Hintergrund wird schwarz, wobei jedoch die Desktop-Icons, Gadgets oder Verknüpfungen bestehen und aktiv bleiben. Regelmäßig wiederkehrende Erinnerungen und ein beständiges Wasserzeichen sollen den Kunden kontinuierlich daran erinnern, dass er keine Original-Software nutzt.

    Auch eine gefälschte Windows-Kopie wird allerdings mit den zuvor erwähnten Einschränkungen weiterhin voll funktionsfähig bleiben. Die Anwendungen laufen einwandfrei und der Zugang zu persönlichen Informationen bleibt unverändert.


    Quelle: chip.de
     
    #1
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  2. phantom

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  3. camouflage
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    camouflage VIP

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    AW: Windows 7: Update soll Raubkopien enttarnen

    [FONT=&quot]Neue Windows-7-Aktivierungsroutine in der Kritik[/FONT]
    [FONT=&quot]Microsoft hatte in der vergangenen Woche ein Update für die Aktivierungsroutine von Windows 7 angekündigt. Die Art und Weise, wie die neue Routine arbeitet, sorgt mittlerweile für Kritik. Hauptvorwurf: Windows 7 telefoniert nach der Installation des Updates regelmäßig "nach Hause".[/FONT]
    [FONT=&quot]Der US-Internet-Aktivist Lauren Weinstein hat Windows-7-Anwender dazu aufgerufen, nicht das Update herunterzuladen, das Microsoft ab Ende Februar via Windows Update verbreiten wird. Das von Microsoft Ende letzter Woche angekündigte freiwillige Update aktualisiert die Aktivierungsroutine von Windows 7(WAT, Windows Activation Technologies).[/FONT]

    [FONT=&quot]Das Update soll dem Anwender dabei helfen festzustellen, ob er eine legale Version von Windows 7 einsetzt. Aus diesem Grunde ist dessen Installation auch freiwillig. Dabei wird WAT unter anderem um die Erkennung von über 70 gängigen Aktivierungs-Umgehungen aktualisiert.[/FONT]
    [FONT=&quot]"Den Herangehensweise von Microsoft scheint keinerlei Sinn zu machen, selbst nicht für die ehrlichen Kunden", kritisiert Weinstein in seinem Blog.Er stört sich vor allem daran, dass nach dem Update das Betriebssystem alle 90 Tage in Kontakt mit Microsoft-Servern tritt, um festzustellen, ob eine legale Version installiert ist.[/FONT]
    [FONT=&quot]Microsoft hatte bei der Ankündigung des Updates betont, dass bei der Kontaktaufnahme mit Microsoft-Servern keinerlei persönliche Informationen des Anwenders übertragen würden. Dennoch müssen sich die Anwender aber im Endeffekt gefallen lassen, dass alle 90 Tage ihr Betriebssystem neu auf seine Echtheit hin überprüft wird.[/FONT]
    [FONT=&quot]Joe Williams, General Manager der Microsoft Genuine Windows Group, hat gegenüber unserer US-Schwesterpublikation Computerworld bestätigt, dass Windows durch das neue Update erstmalig wiederholt seine Echtheit überprüft, auch wenn es bereits erfolgreich aktiviert wurde. Bei Windows XP und Windows Vista seien bereits erfolgreich aktivierte Betriebssysteme nicht erneut regelmäßig neu überprüft worden. Nur bei Systemen, bei denen signifikante Änderungen an der Hardware gemacht wurden, wurde die Validierung der Aktivierung wiederholt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Williams verteidigt aber das Update für Windows 7. "Wir wollen sicherstellen, dass unsere Kunden geschützt sind. Und wir sind ein kommerzielles Unternehmen und für uns ist es wichtig, unser geistiges Eigentum zu schützen", sagte Williams. Im Nachhinein müsse überprüft werden können, ob ein Rechner durch einen Trick aktiviert wurde, der bei der Validierung noch nicht bekannt gewesen sei. [/FONT]
    [FONT=&quot]Der Argumentation will aber Weinstein nicht folgen: "Es ist eine Sache, wenn das System validiert wird, wenn man es erhält. Aber das es Monate oder Jahre später erneut validiert wird und Microsoft sagen kann ´jetzt müssen wir Ihnen mitteilen, dass ihr Windows doch nicht echt ist‘… Das wird zu einer Frage des Eigentums. Ab welchem Zeitpunkt wird man von der regelmäßigen Überprüfung befreit?"[/FONT]
    [FONT=&quot]US-Internet-Aktivist Lauren Weinstein empfiehlt allen Windows-7-Nutzern das Update nicht herunterzuladen und Windows so einzustellen, dass es nicht automatisch Updates herunterlädt und installiert.[/FONT]
    [FONT=&quot]Zumindest bei letzterem Punkt sind sich Weinstein und Microsofts Joe Williams einig. Microsoft habe, so Williams, nachdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um ein freiwilliges Update handle. Jeder Anwender, der nicht wolle, das WAT regelmäßig das System überprüft, brauche schlicht und einfach nicht das Update zu installieren. Außerdem weist Williams darauf hin, dass das Anti-Piraterie-Update für Windows 7 eine weitere Neuerung enthalte: Einmal installiert, könne es jederzeit auch wieder vom System entfernt werden. In der Vergangenheit war dies bei Anti-Piraterie-Updates nicht möglich.[/FONT]
    [FONT=&quot]Microsoft wird das WAT-Update zunächst in dieser Woche zum manuellen Download zur Verfügung stellen. Ende des Monats soll dann die Verbreitung als optionales Update via Windows Update erfolgen.[/FONT]
     
    #2
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  4. lexx71
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    AW: Windows 7: Update soll Raubkopien enttarnen

    Das bezieht sich jetzt aber nur auf Versionen, die mit irgendwelchen Loadern ans laufen gebracht werden, nicht auf Versionen die unter einem gemoddeten Bios SLIC 2.0 installiert wurden oder ?!

    greetingzzz

    -LEXX-
     
    #3
  5. camouflage
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    AW: Windows 7: Update soll Raubkopien enttarnen

    Das bezieht sich auf alle Versionen,egal ob original oder sonst wie aktiviert.Es geht hier um die Praxis das Windows "nach Hause telefoniert"
     
    #4
  6. Bossey
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    AW: Windows 7: Update soll Raubkopien enttarnen

    Firewall neu einstellen und updates manuell installieren. :kez_03:
     
    #5
  7. lexx71
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    lexx71 Newbie

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    AW: Windows 7: Update soll Raubkopien enttarnen

    Da muss Ich dir leider wiedersprechen...!

    Meldung aus einem anderen Board:
    Mit folgenden Methoden gehackte Windows 7 Installationen bestehen die Gültigkeitsprüfung durch KB971033:

    Windows 7 Loader 1.77 *REPACK* by Daz
    Vista7 Slic Loader 2.48 by Om Dhar
    RemoveWAT 2.2.5.2 by Hazar
    SLIC 2.1 BIOS Hack

    Und dieser Meldung kann Ich zu 100% zustimmen :ja
    Habe mein Bios auf SLIC 2.1 geflasht Win 7 installiert incl. passendes Cert / Key. Seit dem letzten Windows Update habe Ich jetzt auch das KB971033 auf dem Rechner und Win 7 wird nach wie vor als Original erkannt. Kein Reboot, keine Meldungen, kein schwarzer Desktop etc. :good:

    greetingzzz

    -LEXX-
     
    #6
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  8. camouflage
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    AW: Windows 7: Update soll Raubkopien enttarnen

    Ja das ist schon klar das die so behandelten Win 7 die Gültigkeitsprüfung bestehen. Es geht aber nicht um das bestehen sondern um das nach "Hause telefonieren".Nach dem Update mit KB 917033 soll Win 7 das eben in verstärkter Form machen und das unabhängig davon wie es Aktiviert wurde oder ob es sich um ein Original handelt.
     
    #7
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