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Veh nimmt das "F-Wort" in den Mund

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Saxon Lassiter, 12. September 2009.

  1. Saxon Lassiter
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    Wolfsburgs Trainer Armin Veh hadert nach der dritten Pleite in Folge mit dem Schiedsrichter. Leverkusens Coach lobt seine Mannschaft.

    Wolfsburg - Nach der dritten Niederlage in Folge konnte sich Armin Veh nicht mehr gegen das böse "F-Wort" wehren. "Wenn wir heute gewonnen hätten, wäre es kein Fehlstart gewesen, denn wir wären absolut im Soll gewesen", sagte der Trainer des VfL Wolfsburg nach dem

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    "Jetzt ist es einer!"
    Nach dem 2:4 gegen den Hamburger SV und dem 0:3 beim FC Bayern hatte der Deutsche Meister erneut das Nachsehen.
    Den Schuldigen für die Pleite gegen Bayer hatte Veh allerdings schnell gefunden.

    Schelte für den Schiedsrichter

    "Für mich hat heute jemand anderes das Spiel entschieden, nicht wir", erklärte der Coach. "Der Schiedsrichter war der Hauptakteur auf dem Platz, und das sollte er nicht sein."
    Grund für Vehs Ärger war eine Szene in der 32. Minute:
    Nachdem Wolfsburgs Torwart Diego Benaglio gegen Leverkusens Torjäger Stefan Kießling per Kopf geklärt hatte, lief er aus dem Strafraum und warf sich Kießlings Sturmkollegen Erin Derdiyok mit gestrecktem Bein entgegen.
    Der Schweizer traf seinen Landsmann, der daraufhin zu Boden ging, und sah dafür von Felix Brych die Rote Karte.




    Derdiyok nimmt Benaglio in Schutz

    Eine harte Entscheidung, denn Benaglio war in dieser Situation nicht letzter Mann seines Teams und zudem beschwor sogar Derdiyok den Referee, er sei nicht gefoult worden.
    Doch Brych ließ sich nicht umstimmen. "Entscheidend ist allein meine Wahrnehmung. Man hat ja wohl gesehen, wie der Spieler da hineingesprungen ist", sagte der Unparteiische und sprach von einem "schwer zu leitenden Spiel".


    "Bis elf gegen elf war es gut"


    Für Veh waren es durch die Einschätzung des Unparteiischen sogar zwei Spiele: "Eins bis zur Roten Karte, als wir klar dominant waren, und eins nach der Roten Karte."
    Kurz nach Benaglios Platzverweis und der Einwechslung von Ersatztorwart Andre Lenz erzielte Leverkusen durch Simon Rolfes in der 38. Minute das 0:1.
    Nach der Pause erhöhte Rolfes per Strafstoß auf 0:2 (52.), Stefan Kießling traf mit seinem fünften Tor im fünften Spiel zum Endstand (58.).
    Ziel sei es nach den insgesamt sieben Gegentoren aus den letzten beiden Spielen dieses Mal "defensiv besser zu stehen. Das haben wir auch getan. Bei elf gegen elf war es gut", attestierte der Coach seiner Mannschaft eine ordentliche Leistung.
    Deshalb sehe er "das Ergebnis mit anderen Augen".



    Sieben Punkte hinter der Spitze


    Doch die Fakten sprechen gegen Veh und seine Mannschaft. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf das Spitzenduo aus Hamburg und Leverkusen bereits.
    Und nun wartet in der am Dienstag beginnenden

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    ZSKA Moskau.
    Die enorme Physis, mit der die Wolfsburger unter Meistertrainer Felix Magath noch manchen Gegner niedergerungen hatten, war gegen Leverkusen nicht zu erkennen.
    Einige VfL-Akteure, wie der nach einer knappen Stunde ausgewechselte Marcel Schäfer, wirkten ausgepumpt.
    Was Veh anders sah.
    Dass die "Wölfe" nach dem 0:3 gegen die mittlerweile ebenfalls dezimierten Leverkusener noch einmal auf 2:3 herankam und sogar am Ausgleich schnupperten, spräche doch "dafür, dass die Mannschaft topfit ist und alles versucht"

    Dzeko zunächst nur auf der Bank


    Doch im Gegensatz zur Vorsaison wurden gute Chancen nicht genutzt, Torjäger Edin Dzeko saß sogar nur auf der Bank. Als der Bosnier nach 57 Minuten für Schäfer kam, stand es bereits 0:2, eine Minute später fiel das 0:3.
    Dzeko brachte frischen Wind in den Wolfsburger Angriff und holte nach dem Anschlusstreffer von Zvjezdan Misimovic (76.) den Elfmeter zum 2:3 durch Grafite (81.) heraus, doch dabei blieb es.
    Mit letzter Kraft retteten die Gäste den Vorsprung über die Zeit. "Wir haben nach dem dritten Tor eine Entscheidung versäumt und sind deshalb noch "Gerade in der Schlussphase waren die Spieler verständlicherweise sehr müde. Aber sie haben alles aus ihren Körpern herausgeholt."einmal in Bedrängnis geraten", sagte Leverkusens Trainer Jupp Heynckes. "Gerade in der Schlussphase waren die Spieler verständlicherweise sehr müde. Aber sie haben alles aus ihren Körpern herausgeholt."

    Auch Völler kritisiert Brych


    Für Rudi Völler lag das allerdings auch am Schiedsrichter.
    "Er hat gemerkt, dass die Rote Karte eine Fehlentscheidung war, und in der zweiten Halbzeit hat er dann versucht, alles wieder gutzumachen. Fast hätte er es geschafft, dass das Spiel 3:3 ausgegangen wäre", sagte der Bayer-Sportchef in Anspielung auf die Gelb-Rote Karte für Derdiyok (53.) und den Strafstoß zum 2:3.
    Mit 13 Punkten hat Bayer den besten Saisonstart seit 23 Jahren hingelegt und ist punktgleich mit Tabellenführer HSV Zweiter.
    Auch im Vorjahr war Bayer glänzend gestartet. Doch am Ende standen die Leverkusener mit leeren Händen da. Das soll nicht noch einmal passieren.
    "Wir müssen effizienter spielen", meinte Innenverteidiger Manuel Friedrich.
    "Ich glaube, unsere Mannschaft gehört einfach in das internationale Geschäft. Und da wollen wir hin."


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