1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Überkapazitäten könnten Risiko für Satellitenbetreiber werden

Dieses Thema im Forum "SAT-Neuigkeiten" wurde erstellt von josef.13, 18. Juli 2013.

  1. josef.13
    Offline

    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

    Registriert:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    15.633
    Zustimmungen:
    15.224
    Punkte für Erfolge:
    113
    Ort:
    Sachsen
    Immer leistungsfähigere Satelliten könnten in den kommenden Jahren ausgerechnet für die Satellitenbetreiber zum Problem werden. Das US-Finanzhaus Morgan Stanley sieht die Gefahr, dass die Kapazitäten in den kommenden Jahren schneller wachsen als die Nachfrage. Das könnte zu einem Preisverfall für Datenübertragungen via Satellit führen.

    Große Satellitenbetreiber wie SES gehören seit Jahren zu den

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?

    , die mit ihrer Geschäftstätigkeit regelmäßig gesunde Gewinne einfahren können. In den kommenden Jahren könnten sich die Aussichten jedoch eintrüben. Dieser Ansicht ist zumindest das US-Finanzhaus Morgan Stanley, das in dieser Woche seine Einschätzung des luxemburgischen Satellitenbetreibers SES korrigiert hat. Grund dafür sind immer leistungsfähigere Satelliten, die nach Ansicht von Experten dazu führen könnten, dass in den kommenden Jahren große Überkapazitäten an verfügbaren Transpondern entstehen. Die Preise für Datenübertragungen über Satellit könnten dadurch empfindlich nach unten gedrückt werden.

    Wie das Portal "Satellite Today" in dieser Woche berichtete, rechnet man bei Morgan Stanley mit einem weltweiten Wachstum der Transponderkapazitäten um bis zu 75 Prozent bis 2016. Dass die Infrastruktur für Satellitenübertragungen derzeit schneller wächst als die Nachfrage, wird dabei auch von Branchenexperten kaum in Frage gestellt. Jedoch geht man bei den Satellitenbetreibern davon aus, dass sich die Nachfrage relativ rasch an die größeren Kapazitäten angleichen wird.

    Von eventuellen Preiseinbrüchen, die durch Überkapazitäten entstehen, wäre jedoch nicht nur SES betroffen, das sich geschäftlich relativ breit aufgestellt hat. Auch andere Satellitenbetreiber wie Intelsat oder Eutelsat hätten zwangsläufig mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Dabei ist anzunehmen, dass kleinere Betreiber, deren Geschäftsfelder weniger breit aufgestellt sind, sogar noch stärker unter einem Preisverfall zu leiden hätten als die großen Betreiber. Zumindest SES als derzeit zweitgrößter Satellitenbetreiber weltweit wird von Morgan Stanley trotz der Aussichten auch für die kommenden Jahre als starkes Unternehmen eingestuft.

    Digitalfernsehen
     
    #1
    cloacker11, Rabevater und DocKugelfisch gefällt das.

Diese Seite empfehlen