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Streaming-Portal Kino.to teilweise wieder aktiv - neue Domain video2k.tv

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von josef.13, 21. Juni 2011.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Streaming-Portal Kino.to teilweise wieder aktiv - neue Domain video2k.tv

    Wie von Polizeibehörden und Rechteinhabern befürchtet, hat es nicht lange gedauert, bis ein Nachfolger des abgeschalteten Streaming-Portals Kino.to wieder aktiv ist.

    Unter der Adresse

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    lassen sich aktuelle und ältere Kinofilme nach bekanntem Muster abrufen - darunter Kassenschlager wie "Hangover II" und "Kung Fu Panda II". Die Qualität schwankt je nach Streifen zwischen "unterirdisch" und "annehmbar". Neben Spielfilmen werden auch Serien offeriert, darunter die ProSieben-Produktion "Stromberg".

    Am 8. Juni hatten Polizisten, Steuerfahnder und Datenspezialisten bundesweit zeitgleich über 20 Wohnungen, Geschäftsräume und

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    . 13 Personen wurden verhaftet, eine inzwischen wieder freigelassen. Nach einer Person wird noch bundesweit gefahndet. Seither ist das Portal in seiner bislang gewohnten Form nicht mehr abrufbar. Dort prangt nur noch ein Hinweis der Kriminalpolizei,

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    . Begonnen hatte das Verfahren mit einem Strafantrag der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) von Ende April.

    Wie lange

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    aktiv ist, bleibt abzuwarten. Die Behörden sind über die Plattform bereits informiert, die Betreiber brüsteten sich am Dienstagnachmittag damit, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein - auch technisch. Die neue Präsenz läuft mit einer geänderten Optik. Ob es sich bei den Verantwortlichen um Teile der Kino.to-Truppe handelt, ist offen. Verschiedene Indizien deuten zumindest darauf hin.

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    Den Anhang 36895 betrachten

    Quelle: Sat+kabel
     
    #1
    Dreamermax gefällt das.
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. rooperde
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    rooperde Elite Lord

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    Kino.to-Nachfolger bereits online


    Die wenigen auf freiem Fuß befindlichen ehemaligen Betreiber von Kino.to und dem Filehoster Duckload stellen derzeit einen Nachfolger ihres Streamingportals auf die Beine. Duckload war beispielsweise mit einer Weiterleitung ihrer eigenen Domain behilflich. Die Seite ist derzeit komplett werbefrei und soll es nach eigenen Angaben auch bleiben.

    [​IMG]

    Das dürfte weder der GVU und auch nicht allen anderen Rechteinhabern der Filmindustrie gefallen. Nach eigenen Angaben waren die wenigen auf der Flucht befindlichen Macher von Kino.to die letzten Tage sehr damit beschäftigt, einen offiziellen Nachfolger ihres Portals auf die Beine zu stellen. Ihr Ziel: Das neue Streaming-Portal soll möglichst übersichtlich und schnell zu bedienen sein. Wie uns versichert wurde, möchte man mit diesem Schritt den "Kampf gegen die Content-Industrie" weiterführen. Der Takedown von Kino.to soll nicht das Ende all ihrer Aktivitäten darstellen.

    Die Betreiber behaupten vollmundig, ihr neues Portal könnte nicht mehr von den Ermittlern vom Netz genommen werden. Um eine Wiederholung der Vorkommnisse ihrer alten Seite zu verhindern, wurden bei 5 verschiedenen Domain-Registraren über 50 Domains geschaltet. Zudem gibt es nach eigenen Angaben drei Serverstandorte um dafür zu sorgen, dass die restlichen Server den anfallenden Traffic übernehmen, sollte einer der bestehenden 3 Server von der Polizei offline genommen werden. Neben zahlreichen Mitschnitten aktueller Kinofilme stehen bei video2k.tv auch einige Fernsehserien zur Verfügung.

    Dass der Nachfolger schon so kurze Zeit nach dem Bust ans Netz geht, dürfte bei der Staatsanwaltschaft und in den Konzernzentralen der Filmwirtschaft für Aufregung sorgen. Es war von Beginn an fraglich, ob man das Bedürfnis der Surfer nach aktuellen Kinofilmen nur mithilfe von Durchsuchungen und Beschlagnahmungen decken kann. Die hohen Zugriffszahlen der Streaming-Portale entstehen ja nicht zufällig. Auch wären sicherlich viele Nutzer bereit gegen ein gewisses Entgelt für den Bezug von Filmen zu bezahlen anstatt sich den Camrip des Streifens anzuschauen. Die Filmwirtschaft sollte sich jetzt darauf konzentrieren, sich auf die Bedürfnisse der Zuschauer einzustellen anstatt die Hintermänner der inoffiziellen Alternativen zu verfolgen oder Internet-Provider gerichtlich dazu zu zwingen, ihren Kunden den Zugang zu derartigen Portalen zu versperren.

    Quelle: Gulli
     
    #2
  4. rooperde
    Offline

    rooperde Elite Lord

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    GVU will, dass Staatsanwaltschaft Video2k.tv offline nimmt


    Video2k.tv tritt seit gestern offiziell in die Fußstapfen des mittlerweile gebusteten Streamingportals Kino.to. Wenn es nach der GVU geht, soll es damit schon bald wieder vorbei sein. Die Berliner Antipiraterie-Organisation will die Plattform im Auftrag der deutschen Filmwirtschaft so schnell wie möglich wieder stoppen. Bislang ist fraglich ob dies allzu schnell gelingen wird.

    [​IMG]

    Erst gestern berichteten wir über Video2k.tv. Nach Ansicht der Betreiber ist dieses Portal legal. Sämtliche Staatsanwälte und Vertreter der Filmwirtschaft dürften diese juristische Fragestellung allerdings ganz anders beurteilen. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) kündigte an, das neue Portal dichtmachen zu wollen. Man habe bereits die Staatsanwaltschaft informiert und habe den Sachverhalt "auf dem Schirm". Auch wenn die Seite an sich illegal ist, ein Premium-Zugang wird dort aber nicht vertrieben, wie dies teilweise in den Medien berichtet wurde. Die Benutzung aller Streams ist und bleibt kostenlos.

    Die Webseite der GVU ist momentan nicht erreichbar. Möglicherweise liegt es an den vom Internet-Kollektiv Anonymous angekündigten DDOS-Attacken gegen die Vereinigung. Auf dem Blog der GVU schrieb Alexander Thies, Vorsitzender des Vorstands der Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen: "Wir Produzenten begrüßen die Abschaltung von kino.to wirklich sehr und freuen uns, dass es nach Jahren der Unsicherheit gelungen ist, dieses für die Internet-Piraterie zentrale Angebot so nachhaltig zu treffen. Die illegale Verbreitung unserer Werke bedeutet einen massiven wirtschaftlichen Schaden für die Branche. Sie schmälert die Refinanzierung und damit auch die Finanzierung neuer Produktionen, und sie behindert legale Online-Angebote. Es wäre schön, wenn auch die anderen illegalen Quellen – existierende und zukünftige – ebenso schnell ausgeschaltet würden."

    Andreas Popp von der Piratenpartei Deutschland hat kürzlich eine sehr gelungene Anleitung verfasst, wie der Neustart der Filmwirtschaft gelingen könnte. Wonach es den Surfern verlangt ist ein Mehrwert gegenüber den restlichen Angeboten im Netz. Das ist davon unabhängig ob diese legal oder illegal beschaffen sind. Wer das Konzept versteht, wird auch das Rennen gegen die Portale aus dem Graubereich gewinnen. Andreas Popp setzt sich ebenfalls für das Aufbrechen der jetzigen Verwertungskette ein, die die Unternehmen der Filmbranche davon abhalten ihre Werke ohne erhebliche Verzögerungen außerhalb der Kinosäle anzubieten. Wer den Zuschauern alle Freiheiten lässt und ihnen einen Mehrwert anbietet, wird seine Ware auch gegen Bezahlung an den Nutzer bringen können. Bis Hollywood reagiert, dürfte leider noch etwas Zeit ins Land gehen. Bleibt zu hoffen, dass man nicht dem Beispiel der Musikindustrie folgt und wartet, bis die finanziellen Einschnitte derart groß sind, dass man gar nicht mehr anders kann, als sich den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen. Wenn, wie bei der Musikwirtschaft geschehen, im Laufe der Jahre 40% weniger hohe Umsätze eingefahren werden, zerstört dies nicht nur Arbeitsplätze sondern auch jede Menge Kunst und Kultur. Das wäre mehr als bedauerlich. Es gilt jetzt das Erfolgsmodell der Anbieter aus dem Graubereich zu kapieren und nicht zu kopieren.

    Quelle: Gulli
     
    #3

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