1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

OLG Düsseldorf bestätigt Aus für Online-Video-Plattform von RTL und ProSiebenSat.1

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von kiliantv, 8. August 2012.

  1. kiliantv
    Offline

    kiliantv VIP

    Registriert:
    27. Januar 2008
    Beiträge:
    21.054
    Zustimmungen:
    15.716
    Punkte für Erfolge:
    113
    Beruf:
    Privatier
    Ort:
    von weit weg
    Homepage:
    OLG Düsseldorf bestätigt Aus für Online-Video-Plattform von RTL und ProSiebenSat.1

    Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat heute die Entscheidung des Bundeskartellamts bestätigt, mit der die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens durch RTL und ProSiebenSat.1 für den Aufbau und den Betrieb einer Online-Video-Plattform untersagt wurde. Dies teilte das Bundeskartellamt heute mit.

    Das Bundeskartellamt hatte im März 2011 das Vorhaben von RTL und ProSiebenSat.1 untersagt, weil seiner Auffassung nach die Gründung der gemeinsamen Plattform in der konkret geplanten Form das marktbeherrschende Duopol der beiden Sendergruppen auf dem Markt für Fernsehwerbung weiter verstärkt hätte. Die Plattform hätte mit den vorgesehenen Vorgaben von RTL und ProSiebenSat.1 die bestehenden Verhältnisse auf dem Fernsehwerbemarkt konserviert und auf das Segment der Video-Werbung in Online-Video-Inhalten übertragen.

    Die Unternehmen haben jetzt noch die Möglichkeit gegen die Nichtzulassung Beschwerde beim Bundesgerichtshof einlegen. Vorerst werden die Sender ihre Videos aber weiterhin nur auf den eigenen Video-Plattformen anbieten können.

    Quelle: areadvd
     
    #1
    Pilot gefällt das.
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. josef.13
    Offline

    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

    Registriert:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    15.621
    Zustimmungen:
    15.205
    Punkte für Erfolge:
    113
    Ort:
    Sachsen
    Privatsender ärgern sich über YouTube-Pläne

    Die gemeinsame Video-Plattform von RTL und ProSiebenSat.1 wird vermutlich nicht kommen - dafür plant Google einen Ausbau seines Angebots bei YouTube. Das bringt die Privatsender auf die Palme. Bei RTL bezeichnet man die Lage als "absurd".

    Erst vor wenigen Tagen bestätigte das Düsseldorfer Oberlandesgericht das vom Bundeskartellamt ausgesprochene Verbot der von der Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 geplanten Video-Plattform mit dem Arbeitsnamen " Amazonas"

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?

    . Die Marktaufseher waren zuvor zu dem Schluss gekommen, dass die Sender durch den Start der Plattform ihre marktbeherrschende Stellung weiter ausbauen würden - außerdem würde das Projekt auch gegen das Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen verstoßen.

    Doch während "Amazonas" die deutschen Gerichte beschäftigt, baut Google seine Video-Plattform YouTube gleichzeitig zunehmend zur Online-Videothek aus. Das wiederum schmeckt den Privatsendern erwartungsgemäß gar nicht. Im "Spiegel" kritisieren RTL und ProSiebenSat.1 das Vorgehen. "YouTube agiert zunehmend aggressiv und bewegt sich dabei außerhalb unseres Regulierungsrahmens", sagte Conrad Albert, Vorstand bei ProSiebenSat.1, gegenüber dem Nachrichtenmagazin. Die Sender stören sich vor allem am Film-Angebot von YouTube, denn seit einigen Wochen können Nutzer der Plattform Spielfilme in voller Länge anschauen.

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?

    nennt sich der YouTube-Channel, der hierzulande Spielfilme ohne Werbeunterbrechung zeigt - und zwar kostenlos. Zugegebenermaßen ist das deutsche Angebot bislang noch nicht allzu hochkarätig bestückt, doch es soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. "Es ist absurd. Alle rufen laut nach nutzerfreundlichen Angeboten – uns wird genau dies zum Vorteil von Google untersagt, das die Lücke natürlich zu füllen weiß", so Tobias Schmid, Bereichsleiter Medienpolitik bei RTL, auch hinsichtlich der jüngsten Gerichtsentscheidung zu "Amazonas".

    Auch an den Plänen von YouTube, eigene Kanäle starten zu wollen, stört man sich bei den Privaten. Doch Google meint es offenbar ernst: Die Plattform buhlt derzeit um deutsche TV-Produzenten, die exklusives Programm beisteuern sollen und dafür von YouTube vermarktet werden, berichtet der "Spiegel". An der Ausschreibung habe sich dem Bericht zufolge unter anderem die Produktionsfirma Endemol beteiligt - bei Brainpool denkt man derzeit über einen Comedy-Kanal auf YouTube nach. Constantin hat einen Einstieg dagegen inzwischen abgelehnt und darauf verwiesen, dass sich das Angebot für die Firma nicht rechne. Zumindest vorerst, wie es heißt. Beruhigen dürfte das die Sender also kaum.

    Quelle: DWDL

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?


     
    #2

Diese Seite empfehlen