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Nächtliche Leuchtwolken: Raketen zaubern Silberschleier an den Himmel

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von claus13, 12. Juli 2013.

  1. claus13
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    claus13 Elite Lord

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    Tom McEwan

    Hochsaison für leuchtende Nachtwolken: Nach Sonnenuntergang glimmt derzeit oft der Himmel über Nordeuropa. Warum erscheinen seit einigen Jahren so viele der geheimnisvollen Silberschleier? Wissenschaftler vermuten: Der Grund sind Raketen.
    Hamburg - Himmelsgucker in Deutschland erleben aufregende Sommernächte. An vielen Abenden seit Mitte Juni glitzerte nach Sonnenuntergang das Firmament. Leuchtende Nachtwolken erscheinen an der Grenze zum Weltall. Silber-bläulich glimmen die feinen Schleier aus winzigen Eispartikeln in der Dämmerung, vor allem in Norddeutschland kann man sie bewundern.


    Eigentlich hatten Fachleute erwartet, dass weniger leuchtende Nachtwolken zu sehen sein würden, denn es galt die Regel: Steigert die Sonne ihre Aktivität, verschwinden leuchtende Nachtwolken. Die stärkere Strahlung erhitzt die Atmosphäre, so dass sich die Eisschleier auflösen. Die Sonnenaktivität ist nahe am Maximum. Warum also gibt es dennoch so viele der Silberschleier? Forscher liefern eine erstaunliche Erklärung: Raumfähren und Raketen lassen die Wolken sprießen,

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    sie im Fachblatt "Geophysical Research Letters" ("GRL"). Die Zunahme des Weltraumverkehrs in den vergangenen Jahren habe die Zahl leuchtender Nachtwolken künstlich erhöht. Raumfahrzeuge stoßen durch ihre Triebwerke Wasser aus, das in der Höhe zu Eis gefriert – es dient als Saatgut für die Leuchtwolken.
    Im Süden zu warm, im Norden zu hell
    Die Nachtwolken schweben 85 Kilometer über der Erde an der Grenze zum Weltall. Von dort oben reflektieren ihre Eispartikel das Licht der untergegangenen Sonne, so dass sie wie von selbst zu leuchten scheinen. Erst wenn die Sonne mehr als 16 Grad unter den Horizont getaucht ist, also etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang, erlischt ihr Glimmen.
    Die schönen Überflieger sind allerdings meist nur in hiesigen Breiten zu beobachten, von der Ostsee bis nach Österreich. Sie erscheinen paradoxerweise nur im Sommer, etwa zwischen Mitte Mai und Mitte August. In niedrigeren Breiten hingegen ist es selbst in der Mesosphäre für Eiswolken zu warm. Und nördlich des 65. Breitengrades gibt es die Eisschleier zwar, aber man sieht sie nicht, weil der Himmel dort im Sommer nicht dunkel wird.
    Das Höhenklima ist eigentlich ungünstig für die Wolken: Die Eisschleier bilden sich, obwohl es 85 Kilometer über der Erde zigmillionen Mal trockener ist als in der Sahara. Dass in der extremen Dürre dennoch frostiger Nebel entsteht, liegt an der extremen Kälte von rund minus 140 Grad Celsius: Wie an einer kalten Fensterscheibe genügt in 80 Kilometer Höhe ein Hauch, um Nebel zu erzeugen.
    Feuchter Hauch
    Für den feuchten Hauch sorgen wohl riesige Luftwogen, sogenannte Schwerewellen der Atmosphäre: Die Anziehungskraft der Erde verstärkt Turbulenzen und versetzt die Luft in Schwingung. Diese Wellen steigen gelegentlich bis in 90 Kilometer Höhe. Im Sommer kühlt sich die Mesosphäre bis auf minus 150 Grad ab, weil Luftmassen im Zuge der globalen Zirkulation aufsteigen und sich dabei ausdehnen.
    Woher das Wasser kommt, ist allerdings immer noch einigermaßen rätselhaft. Nun scheint eine wichtige Quelle gefunden: der Weltraumverkehr. Seit 2011 wurden deutlich mehr Reisen ins All unternommen; vor allem mit russischen "Sojus"-Kapseln und den europäischen Raketen "Ariane" und "Vega". Auch 2013 sind wieder mehr Missionen geplant als im vergangenen Jahrzehnt üblich waren; 34 Raketen sind bereits jetzt erfolgreich abgehoben.
    Der Weltraumverkehr sei in genau jenem Maße gewachsen, in dem leuchtende Nachtwolken zugenommen hätten, berichten Geoforscher um David Siskind vom Naval Research Laboratory in Washington, USA, in "GRL". Die Abschätzung der ausgestoßenen Wassermenge der Weltraumflieger passe gut zur abnormen Häufigkeit der Nachtwolken.
    Spannung vor dem nächsten Start ins All


    Mit dem "Sofie"-Sensor an Bord des Satelliten "AIM" haben die Forscher die Entwicklung der Eisschleier exakt verfolgen können. "Sofie" misst Intensität und Spektrum des Sonnenlichts, woraus der Eisgehalt und die Zusammensetzung von Wolken abgeleitet werden kann. Die Daten zeigen, dass offenbar die Tageszeit eines Raketenstarts darüber entscheidet, auf welcher Seite der Erde die himmlischen Silberschleier entstehen: Hebe eine Rakete morgens oder mittags ab, treibe ihre Abgasfahne nach Norden, berichten die Fachleute. Sonst aber drifte sie nach Süden – und lasse über der Südhalbkugel Eiswolken sprießen.
    Der nächste Start ins All ist für den 19. Juli angesetzt. Von Cape Canaveral im US-Staat Florida soll am frühen Morgen eine "Atlas"-Rakete abheben. Leuchtende Nachtwolken könnten bei klarem Himmel folglich auch dann wieder über Nordeuropa zu sehen sein.

    Quelle:

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    So, jetz kommen gleich wieder die Ersten und schreien Verschwörungstheorie, wenn ich behaupten würde, diese Streifen kommen von Chemiebombern.




    Aber dazu möchte ich euch Fakten vom Unites States Air Force Center liefern:

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    Auf Seite 19 ein sehr gutes Bild, das mehr aussagt als alle Worte.

    Auch bei unserem Bundesministerium für blabla, im ungefähren nachzulesen:

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    Noch ein Video von einem Ex-FBI-Chef, einem Verschwörungstheoretiker mit dem Titel:
    EX - FBI Chef bestätigt, dass wir von "sprühenden" Flugzeugen vergiftet werden! - Chemtrails
    [h=1]

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    [/h]
    Gruß
    claus13


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    "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen."
    Zitat: Georg Orwell (1903 - 1950), englischer Schriftsteller.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2013
    #1

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