1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Mini-Skandal: Luxuriöse Digital-TVs in Schweizer Haftanstalt

Dieses Thema im Forum "Off Topic News" wurde erstellt von kiliantv, 1. Februar 2011.

  1. kiliantv
    Offline

    kiliantv VIP

    Registriert:
    27. Januar 2008
    Beiträge:
    21.063
    Zustimmungen:
    15.719
    Punkte für Erfolge:
    113
    Beruf:
    Privatier
    Ort:
    von weit weg
    Homepage:
    Mini-Skandal: Luxuriöse Digital-TVs in Schweizer Haftanstalt

    Luxus pur: Flachbildschirme und Digitalreceiver erwarten die Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg. Die Strafanstalt bietet ihren Insassen den allerneusten Stand der TV-Technik inklusive digitaler Sender.

    Zu 60 Prozent sei die Strafanstalt in der Schweiz mit Digital-TV versorgt, berichtete die Aargauer Sonntagszeitung "Der Sonntag" unter Berufung auf den Gefängnisdirektor Marcel Ruf. Seit 2008 ersetze die Lenzburger Strafanstalt die alten Röhrenapparate durch Flachbildschirme mit integriertem Digital-Receiver. Die Geräte, die im Zuge der Eröffnung des Neubaus angeschafft wurden, sind laut dem Kabelanbieter Cablecom "Technologie auf dem allerneusten Stand der Technik" und sind auch mit einem CI-Einschub für die Nutzung von Smartcards ausgerüstet.

    55 Digital-Sender können die Häftlinge über das digitale Grundangebot "Mini" von Cablecom empfangen, das vier Franken, also etwa 3 Euro, pro Monat kostet. Die Häftlinge zahlen zwischen 20 und 30 Franken monatlich Miete für die TV-Geräte. In anderen Haftanstalten in der Schweiz kommen die Insassen zwar auch in den Genuss von digitalem Fernsehen, doch sind dort maximal 39 Sender empfangbar.

    Gefängnisdirektor Ruf rechtfertigte die Anschaffung der digitaltauglichen Fernseher mit der bevorstehenden Abschaltung des Analognetzes. Er sei fahrlässig, Geräte anzuschaffen, die nicht zukunftssicher seien. Darüber hinaus hätten die neuen TV-Geräte kurze Kabel und würden so den Massnahmen zur Suizidprävention entsprechen. Außerdem hätte man den Kauf nicht aus der Staatskasse, sondern über eine eigens für diesen Zweck ins Leben gerufene Stiftung finanziert.

    Quelle: digitalfernsehen
     
    #1

Diese Seite empfehlen