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KinoX.to - Alles nur von Video2k.tv geklaut

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von rooperde, 14. Juli 2011.

  1. rooperde
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    Der Betreiber von Video2k.tv ist momentan sehr wütend. Jemand hat offenbar bei KinoX.to die komplette Datenbank und somit all seine Links zu den Streams übernommen und diese mit dem alten Design von Kino.to verknüpft. Video2k.tv schrieb uns, die neue Konkurrenz sei inoffiziell und besäße nicht annähernd alle Links der Datenbank von Kino.to. Auch das Telefonat mit der GVU bestätigt diese Annahme.

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    Schon die Prinzen sangen einst: „Entschuldigung, das hab' ich mir erlaubt, denn das ist alles nur geklaut.“ Der Krieg der Klone ging gestern in die nächste Runde. Jemand war sehr fleißig und hat wahrscheinlich mithilfe eines Skripts alle Links der Filme von Video2k.tv übernommen, um selber einen „offiziellen“ Nachfolger von kino.to aufzusetzen. Die deutschsprachigen News-Portale waren heute voll davon. Steaming so weit das Auge reicht, so gut wie überall wurde der gestern online gegangene Neuling als der tatsächliche Nachfolger von kino.to gefeiert.

    Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat das muntere Treiben in der digitalen Grauzone intensiv verfolgt. Die benutzten Filehoster seien ganz genau die gleichen, wie die von Video2k.tv. Auch ein oberflächlicher Blick auf die Auswahl der Filme zeigt schnell, dass die Palette beim Original weitaus breiter gefächert war. Wer auch immer die Datenbanken von einem oder mehreren Konkurrenten geklaut hat, konnte dennoch nicht das komplette Angebot von kino.to zusammentragen. Das Original bleibt bislang unerreicht. Der Betreiber von Video2k.tv schrieb uns in einem offiziellen Statement, dass seine Datenbank schlichtweg gecrawlt wurde, was ihn nicht gerade glücklich stimmt.

    Und dennoch. Aufgrund der medialen Aufmerksamkeit haben sich zahlreiche Besucher auf der neuen Seite eingefunden. Ob die Betreiber von KinoX.to ihre vollmundigen Versprechen halten können, wird sich bald zeigen. Möglicherweise ist ihre Infrastruktur den vielen Surfern momentan nicht gewachsen. Oder aber, was in dem Bereich nicht überraschend wäre, jemand aus der Konkurrenz hat den Neuling bereits mit DDoS-Angriffen überzogen, um ihn kurzfristig aus dem Netz zu fegen. Über die Ursachen der Downtime kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. Seit heute Mittag ist die Seite schlecht bis überhaupt nicht mehr zu erreichen.

    Frau Ehlers von der GVU gab auf telefonische Rückfrage bekannt, dass sie nicht für die Downtime von KinoX.to verantwortlich seien. „Noch zumindest nicht“, gab uns die Pressesprecherin lächelnd zu verstehen. Auch der GVU waren auch die vielen neuen Anbieter bei den Filehostern aufgefallen. Das seien exakt die gleichen Dienstleister wie die bei Video2k.tv. „Mit der alten Infrastruktur kann das eh niemand bewerkstelligen.“ Die Server der alten One-Click-Hoster sind soweit dies möglich war alle beschlagnahmt, die Hintermänner bis auf wenige Flüchtige in Untersuchungshaft. Als einziger regelmäßig von Kino.to benutzer Hoster ist nur noch Megavideo von Kim Schmitz aka Kimble online. Der aber wurde damals nicht an erster Stelle in Anspruch genommen, sondern höchstens als Backup benutzt. Megavideo kam bei Kino.to nur dann zum Einsatz, damit der Film im Fall einer Abusemeldung bei den eigenen Hostern verfügbar blieb.

    Eine wichtige Frage bleibt aber im Raum bestehen: Wer steckt nun dahinter? Da sich fast alle wichtigen Personen in Schlüsselpositionen in U-Haft befinden, wie hätte jemand aus dem Kernteam einen Nachfolger aufbauen können? Entweder waren es ein paar Personen aus dem äußeren Zirkel von kino.to. Oder aber ein bereits etablierter Anbieter versucht sich mit einer neuen Seite selbst Konkurrenz zu machen. In diese Richtungen bewegen sich auch die Vermutungen von Frau Ehlers von der GVU. Die genauen Hintergründe sind aber bislang nicht bekannt.

    Update

    Mittlerweile haben sich die Betreiber von kinoX.to bei uns gemeldet. Wir können leider erst mit einem Statement rechnen, sobald Sie die anhaltenden DDoS-Angriffe der Konkurrenz in den Griff bekommen haben.

    Quelle: Gulli
     
    #1

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