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Jeder vierte Niedriglohn (Hungerlohn)

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von winnipu, 16. März 2012.

  1. winnipu
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    [h=2]Jeder vierte Beschäftigte erhält nur Niedriglohn[/h] 15. März 2012 —

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    [h=2]+ Niedriglohnbereich in den letzten Jahren rasant angestiegen +[/h] [​IMG](fm). Acht Millionen Deutsche verdienen weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde, ihre Zahl ist zwischen 1995 und 2010 um mehr als 2,3 Millionen gestiegen. Knapp 1,4 Millionen Deutsche verdienen noch nicht einmal fünf Euro. 800.000 Vollzeit-Beschäftigte müssen von einem Monatslohn von weniger als 1.000 Euro brutto leben. Demnach werden inzwischen schon 23 Prozent – fast ein Viertel der Beschäftigten – mit Niedriglöhnen abgespeist. Knapp jeder Zweite der niedrig bezahlten Menschen ist sogar in Vollzeit beschäftigt und kann trotz 8-Stunden-Arbeitstag kaum noch seine Lebenshaltungskosten bezahlen. Dabei sind nicht nur Ungelernte betroffen, die große Mehrheit der knapp acht Millionen Betroffenen hat einen Beruf erlernt.

    Die Daten gehen aus einer Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen hervor. Laut der Studie bekamen die Niedrigverdiener im Jahr 2010 durchschnittlich 6,68 Euro im Westen und 6,52 Euro im Osten. Von ihnen erhielten mehr als 4,1 Millionen weniger als sieben Euro, gut 2,5 Millionen weniger als sechs Euro und knapp 1,4 Millionen sogar nicht einmal fünf Euro die Stunde. So gibt es nach den Berechnungen des Instituts allein fast 800.000 Vollzeit-Beschäftigte, die weniger als sechs Euro erhalten. Für die Studie wurden 12.000 Privathaushalte befragt und die Daten von Wissenschaftlern ausgewertet.
    Der rasante Anstieg des Niedriglohnsektors ist vor allem auf die Arbeitsmarktreformen der früheren rot-grünen Bundesregierung zurückzuführen. Die Reformen haben die gesetzlichen Grundlagen für diese Form der Ausbeutung geschaffen.
    Siehe dazu auch:

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    #1
  2. phantom

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  3. Rabevater
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    Ich bin zwar "noch" in Lohn und Brot,aber was ist heut zu Tage noch sicher?
    Nach dieser Studie braucht man sich doch gar nicht mehr wundern warum viele keinen Bock mehr auf Arbeit haben.
     
    #2
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  4. winnipu
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    winnipu Board Guru

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    Keine Angst,
    der Staat sorgt für dich, und besorgt dir einen Hungerlohn Job.
    Weil ja jeder Job besser ist als keiner, egal ob du von Ihm Leben kannst oder nicht.
    Die Hauptsache ist , Auszahlungen zu verhindern.
    Zahlt der Arbeitgeber niedrigen Lohn , zahlt der Staat (Steuerzahler)den Rest.
     
    #3
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  5. Rabevater
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    Rabevater Board Guru

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    vielen, vielen Dank @winnipu -das wollte ich noch mal hören damit ich besser schlafen kann.
    Wie gut das ich in einem Sozialstaat lebe in dem man nicht vergessen wird.
    Es lebe die Demokratie :good: :emoticon-0179-headb
     
    #4
  6. Mogelhieb
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    Mogelhieb Administrator Digital Eliteboard Team

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    Anders herum gefragt, was wäre die Alternative vom Niedriglohnjob? Nichtstun, zu Hause liegen, Talkshow glotzen?

    So hat man eine Aufgabe. Man wird gebraucht, sammelt Berufserfahrung, bleibt im normalen Arbeitsrythmus und entwöhnt sich nicht vom Arbeitsleben. Man kommt raus, kann Kontakte knüpfen und hat was für den Lebenslauf das besser klingt als jahrelange Arbeitslosigkeit.

    Man gewinnt Selbstwertgefühl und schöpft Hoffnung auf eine Festanstellung oder Lohnerhöhungen.
    Ich habe in meiner jetzigen Firma auch als Leiharbeiter für 9,23€ die Stunde angefangen. Nun habe ich einen Festvertrag und bekomme ein paar Euro mehr.
     
    #5
  7. Pilot
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    Pilot MFC Digital Eliteboard Team

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    Hast schon recht. Für einen Langzeit Arbeitslosen vielleicht der Eintritt in das Arbeitsleben. So die Theorie. Die Praxis zeigt leider ein anderes Bild. Er wird nie einen Arbeitspkatz mit ausrechend Lohn bekommen. Der Arbeitgeber zahlt Hungerlönhe, wovon ein fleißiger Arbeiter seine Familie nicht ernähren kann. Und jetzt kommt das Aufstocken mit Steuergeldern. Das ist einfach eine Schande
    Es fehlt in Deutschlamd der Mindestlohn. In 22 Statten der EU funzt das prächtig. Nur in Deutschland schafft es die riesen große Lobby des Arbeitgeber Verbandes das immer wieder zu verhindern. Dren Argumente: es gehen Arbeitplätze verloren, kann ich schon lange nicht mehr hören. Ganz einfach: weil es Quatsch mit Soße ist. Siehe oben: 22 Staaten......
    Das Schlimme an den niedrigen Löhnen: es kommt fast nichts in Sozalkassen an- Krankenkassen, Renten. Altersarmut ist vorprogrammiert. Die "Mindestrente" muß wieder mit Steuermitteln aufgestockt werden.
    Wenns dann wenigstens eine Mindestrente von 1200€ wären wie in den Niederlanden.


    Mlg piloten
     
    #6
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  8. scorpi
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    Vernüftig bezahlte Arbeit ist die Alternative! Warum es Niedriglöhne gibt, weil die Argen die Leute zwingen, für den Preis zu arbeiten. Und mit 9,23€ war es bei dir kein Niedriglohn, wir reden hier ja zum Teil von 5 bis 6 €. Da hilft nur der Mindestlohn, den nur so wird Lohndumping verhindert.
    Es ist doch so, wenn FirmaA nur 5,00€ zahlt, kriegen die den Auftrag, weil die billiger sind, Also entläßt FirmaB die Leute, die dann dank Druck der Arge bei Firma C für 4,90€/h anfangen müssen.
     
    #7
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