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Jaime Alguersuari - Kubica kann Glas nicht in die Hand nehmen

Dieses Thema im Forum "Motorsport" wurde erstellt von rooperde, 8. März 2012.

  1. rooperde
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    Nach wie vor wartet die Öffentlichkeit auf den ersten offiziellen Auftritt von Robert Kubica nach seinem schweren Rallyecrash im Februar 2011. Die Informationen über seinen Gesundheits-Zustand sind spärlich, dennoch spekulierte er mit einem Formel-1-Comeback noch in dieser Saison. Daran dürfte aber nicht einmal ansatzweise zu denken sein.

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    Ex-Toro-Rosso-Pilot Jaime Alguersuari bringt nun bei einer Pressekonferenz im Zuge seiner neuen Tätigkeit als 'BBC'-Formel-1-Radiokommentator Licht ins Dunkel. "Die letzten Nachrichten, die ich von ihm habe, sind nicht sehr gut", sagt er. "Er ist nicht imstande, ein Glas in die Hand zu nehmen und zu trinken. Es sieht also nicht sehr gut aus."

    Alguersuari zeigt Mitgefühl

    Das Hauptproblem ist nach wie vor die rechte Hand des ehemaligen Renault-Piloten. Auch wenn er kürzlich wieder hinter dem Steuer eines PKWs mit Automatikgetriebe saß, so ist die Bewegungsfreiheit der rechten Hand nach Auskunft der Ärzte bis heute nicht wiederhergestellt, auch wenn sie glauben, dass die getrennten Nervenstränge wieder zusammenwachsen werden. Speziell ein Drehen des Handgelenks fällt dem Polen nach wie vor schwer.

    "Seine Verletzungen sind schlimmer als erwartet", meint Alguersuari, der mit seinem ehemaligen Kollegen mitfühlt. "Er hatte wirklich Pech. Die Art seines Unfalls war sehr ungewöhnlich und im Rallyesport gibt es Unfälle, die viel schlimmer aussahen als seiner. Der Copilot dachte, er sei tot."

    Der Spanier ist der Meinung, dass Kubica das Zeug hätte, Weltmeister zu sein. "Robert ist und war ein fantastischer Fahrer, schnell und komplett. Er könnte ohne Zweifel Weltmeister sein. Ich würde mich freuen wenn er zurückkehrt, denn er verdient es wirklich, in der Formel 1 zu sein."

    Kubicas Geduldsprobe

    Doch davon scheint er weit entfernt zu sein. Erst kürzlich verriet ein anonymer Freund Kubicas der 'BBC', der ehemalige Grand-Prix-Sieger stehe "kurz davor, wieder ein normales Leben zu führen. Er fährt sein Straßenauto selbst und kann alleine außer Haus gehen. Im rechten Arm muss er immer noch Muskeln aufbauen. Es wird wohl Juni oder Juli werden, bis man sagen kann, ob er irgendwann wieder fit genug sein wird, um ein Formel-1-Auto zu testen."

    Vor wenigen Monaten hatte er einen weiteren Rückschlag erlitten, als er beim Spazierengehen in der Nähe seines Hauses im italienischen Viareggio auf einer Eisplatte ausgerutscht war und sich dabei das beim Rallyecrash in Mitleidenschaft gezogene rechte Bein erneut brach. Mitte Januar konnte er das Krankenhaus aber wieder verlassen.

    Quelle: Formel1
     
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