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Filesharer soll 1,5 Millionen Dollar für zehn Pornos zahlen

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von josef.13, 2. November 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Ein US-Richter hat einen Filesharer in Abwesenheit zu einer Millionenstrafe verurteilt. Der Beschuldigte habe zehn Pornofilme einer kostenpflichtigen Website, bei der er Mitglied gewesen sei, widerrechtlich über Bittorrent verbreitet, befand der Richter und sprach dem klagenden Pornoproduzenten Schadenersatz in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar (1,2 Millionen Euro) plus Verfahrenskosten zu. Das Urteil erging laut der unter anderem von TorrentFreak

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    Gerichtsdokumente im verkürzten schriftlichen Verfahren, nachdem der Beklagte nicht vor Gericht erschienen war.

    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Beklagte zehn zuvor von den Websites des Klägers heruntergeladene Videos in Umlauf gebracht hatte. Der Kläger habe die Videos anhand einer individuellen Kennzeichnung eindeutig seinem Kunden zuordnen können. Der Beklagte habe zudem vorher in Geschäftsbedingungen eingewilligt, die Kopien und Verbreitung der Filme untersagen. Für den Richter ein Fall von mutwilliger Urheberrechtsverletzung, weshalb er den Schadensersatz auf die maximal mögliche Summe von 150.000 US-Dollar pro Verstoß festgesetzt hat.

    Quelle: heise.de
     
    #1
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. rooperde
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    rooperde Elite Lord

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    1,5 Millionen Dollar Strafe für Upload von 10 Pornofilmen


    Ein Gericht im US- Bundesstaat Illinois hat einen Mann, der über das Filesharing- Netzwerk "BitTorrent" Pornofilme zum Download angeboten hatte, zu einer Schadensersatz- Zahlung in Höhe von 1,5 Millionen US- Dollar verurteilt. Der Verurteilte hatte offenbar zehn Sexfilme der Firma Flava Works verbreitet und die Höchststrafe von 150.000 US- Dollar pro Film ausgefasst. Es handelt sich um eine der höchsten Schadensersatzzahlung, die in den USA bisher im Zuge eines Verfahrens gegen einen Torrent- User verhängt wurde.

    [​IMG]

    Der angeklagte Kywan Fisher und einige andere Filesharer wurden bereits im Jahr 2011 von Flava Works wegen der Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials verklagt, das nun gefällte Urteil könnte für Fisher den finanziellen Ruin bedeuten. Die Probleme für den Filesharer fingen damit an, dass er die über seinen kostenpflichtigen Flava- Works- Account erworbenen Erotikstreifen nicht bloß zum eigenen Vergnügen anschaute, sondern sie über BitTorrent einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellte.

    Filme hatten digitales Wasserzeichen

    Dem Angeklagten war offenbar nicht bewusst gewesen, dass Flava Works Film- Downloads standardmäßig mit einem digitalen Wasserzeichen versieht, das zur Identifizierung des für das Herunterladen genutzten Accounts benutzt werden kann. So war es dem Pornohersteller ein Leichtes, den für die illegale Verbreitung des eigenen Materials verantwortlichen User auszuforschen und rechtliche Schritte einzuleiten.

    Fisher wurde zur Last gelegt, dass das von ihm bereitgestellte Material 3.449 Mal heruntergeladen wurde. Da der Angeklagte nicht zur Gerichtsverhandlung erschienen war und somit keine Argumente zu seiner Verteidigung vorbringen konnte, kam der zuständige Richter nicht umhin, den Schadensersatzforderungen der Porno- Produktionsfirma stattzugeben, berichtet das Technikportal "CNET" .

    USA: Hartes Vorgehen gegen Torrent- User

    Seit Anfang 2010 tobt vor US- Gerichten ein erbitterter Feldzug der Content- Industrie gegen Torrent- User, mittlerweile soll es Hunderttausende Anzeigen in diesem Zusammenhang gegeben haben, berichtet der Filesharing- Blog "TorrentFreak" . Viele dieser Verfahren wurden aus Mangel an Beweisen – etwa weil nur Indizien in Form von IP- Adressen vorlagen – wieder eingestellt.

    Der Schuldspruch gegen Fisher ist somit auch dadurch zu erklären, dass das illegal verbreitete Material zweifelsfrei seinem Account zugeordnet werden konnte und somit ausreichend Beweise vorlagen. Die Höhe der Strafe – immerhin rund 435 Dollar pro Download – verblüfft trotzdem. Es ist zu erwarten, dass der Angeklagte Berufung gegen das Urteil einlegt.

    Quelle: Krone
     
    #2

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