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HowTo Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

Dieses Thema im Forum "HowTo´s" wurde erstellt von r00t, 4. September 2010.

  1. r00t
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    Problem:
    Wer sich einen ThinClient ähnlichen CS Server zulegen möchte steht meist vor dem Problem auf so ein Teil überhaupt Linux installiert zu kriegen weil es meist an optischen Laufwerken mangelt und oft sogar nur CompactFlash karten verbaut sind für die man erstmal einen passenden Reader benötigen würde um dort über seinen PC was vor zu installieren

    Die Vorteile einer solchen CompactFlash sind relativ deutlich:
    Verbrauchen wesentlich weniger Strom.
    Entwickeln daher kaum bis keine Abwärme, was wiederum bewirkt das weniger gekühlt werden muss.
    Und da sie auch nicht rotieren sind sie auch nicht hörbar.
    Sind meist schneller als USB-sticks: CFcard Lesen: 20-30MB/s Schreiben: 10-20MB/s USBstick Lesen: 10-20MB/s Schreiben: 2-5MB/s



    Lösung:
    Man kann sich mithilfe von

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    unter anderem Debian_netinst (~200mb) auf einen USB-Stick installieren lassen - es werden auch sehr viele andere Distros unterstützt

    Für Debian_netinst muss der Ziel-Rechner aber mit dem Internet verbunden sein weil er sich alle nötigen Pakete zur Installation aus dem Netz herrunter läd

    Um von USB booten zu können, muss man meistens vorher noch ins BIOS und dort zum beispiel "USB Legacy support" (engl. etwa „USB-Unterstützung für Altlasten“) einschalten und ggf die Bootreihenfolge ändern sodass er zuerst USB anspricht.

    Bei einigen Futro S400 kommt es wohl trotz richtiger Einstellung im BIOS vor, dass sie von LAN booten wollen aber nicht von USB.
    Um das dennoch zu "erzwingen" kann man mithilfe von F12 in das Bootmenü und dort das entsprechende Device auswählen von dem er booten soll
    (Danke BaNaNaBeck für diesen Tip)

    Wer auf KDE/GNOME (also ein Desktop wie Windows) verzichten kann, für den reicht eine 2GB CompactFlash Karte (kostet 10eu bei ProMarkt)
    Für alle anderen muss dann eine 4GB grosse herhalten


    Grob gesehen sieht der Vorgang also so aus:
    1. Stick anstecken
    2. unetbootin öffnen
    3. Debian netinstall auswählen
    4. wird runter geladen und der Stick bootfähig gemacht
    5. Stick in Ziel-Rechner stecken
    6. Ziel-Rechner einschalten und Debian installieren

    Leider gibt es manche USB sticks dessen Bootfähigkeit muss man erst erzwingen, da reicht eine normale formatierung und Einbindung von Grub leider nicht aus
    Eine gute Liste mit Methoden dies zu erreichen (ich benutze das HP Format Tool aus method 2) findet ihr

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    Eine PDF mit genaueren Bildern von unetbootin aber der Installation von Ubuntu auf einen ALIX3d3 findet ihr zb

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    wobei ihr

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    auch eine ähnliche Anleitung für den S100 finden könnt
    Da Ubuntu auf Debian basiert, sind fast alle Installationschritte identisch!


    Abgesehen von unetbootin gäbe es zb auch noch

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    wovon ich das Multiboot Tool von verwende (16GB stick)




    Optimierungen
    Desweiteren sollte man so ein System dann noch ein wenig optimieren da solche CF Karten leider nicht ewig halten (~100k schreibzyklen)

    Fangen wir mit der /etc/fstab an.
    Linux speichert pro bearbeitete Datei/Ordner die letzte Zugriffszeit. Darauf kann man verzichten da dies unnötige Schreibvorgänge sind. Des weiteren kann man Dateien die sich oft ändern in eine Ramdisk (tmpfs) verlegen.
    Klar, diese Dateien überleben keinen Reboot. Bei einem System was nicht kritisch ist, kann man jedoch evtl. auf die Log-Dateien verzichten. Da aktuelle Log Einträge kann man ja immer noch einsehen. Ebenso kann das apt-get Update Verzeichniss in eine Ramdisk wandern, die *.deb Dateien benötigt man nach dem Update/einer Installation meißt nicht mehr.
    Code:
    proc            /proc           proc      defaults        0       0
    /dev/hdc1       /                         ext3    [COLOR=Red]nodiratime,noatime[/COLOR],rw,errors=remount-ro   0       1
    tmpfs           /var/spool/squid          tmpfs   defaults,size=32m                       1       2
    tmpfs           /var/log                  tmpfs   defaults,size=32m,noatime,mode=0755     1       2
    tmpfs           /tmp                      tmpfs   defaults,size=32m,noatime,mode=1777     1       2
    tmpfs           /var/tmp                  tmpfs   defaults,size=32m,noatime,mode=1777     1       2
    tmpfs           /var/cache/apt/archives   tmpfs   defaults,size=64m,noatime,mode=0177     1       2
    
    Soweit so gut!
    Das Problem mit Ramdisks ist jedoch, dass diese beim booten relativ spät erstellt werden und einige Dienste vorher bereits versuchen auf die Dateien zuzugreifen bzw. die Ordnerstruktur nach jedem Reboot neu angelegt werden muss. Dies lässt sich jedoch über die Date /etc/rc.local lösen.
    Hier kann man in der Date /etc/rc.local vor exit 0 die entsprechenden Einträge einfügen. Beispiel:
    Code:
    for dir in apparmor apt news cups dist-upgrade fsck gdm installer news samba squid unattended-upgrades spool ; do
     mkdir -p /var/log/$dir
    done
    chown proxy:proxy /var/log/squid
    mkdir /var/cache/apt/archives/partial/
    mkdir -p /var/spool
    mkdir -p /var/spool/squid
    
    
    
    exit 0
    
    Nun kommt noch das logging an die Reihe.
    Der syslog Daemon schreibt einige Log-Dateien sofort und andere wiederrum Zeitverzögert. Der Sinn ist, dass Systemrelevante Informationen sofort in Stein gemeißelt werden (Debugging Informationen) während unwichtigere Infos ruhig verzögert geschrieben werden können. Welche Log-Datei wie behandelt wird erkennt man in der /etc/syslog.conf an dem führenden – vor der Log-Datei. Alle Dateien mit – werden verzögert geschrieben. Diese Änderung macht jedoch nur Sinn, wenn die Logs nicht sowieso schon in einer Ramdisk liegen ;-)
    Code:
    auth,authpriv.*                 -/var/log/auth.log
    *.*;auth,authpriv.none          -/var/log/syslog
    #cron.*                         -/var/log/cron.log
    daemon.*                        -/var/log/daemon.log
    kern.*                          -/var/log/kern.log
    lpr.*                           -/var/log/lpr.log
    mail.*                          -/var/log/mail.log
    user.*                          -/var/log/user.log
    
    (r)Syslogd generiert auch regelmässig 'MARK' timestamp Einträge in den Logs was man auch abschalten kann/sollte und zwar über die Datei /etc/default/syslogd (oder /etc/default/rsyslog) indem man den einen Eintrag ergängzt zu:
    RSYSLOGD_OPTIONS="-c3 -m 0"


    Nun könnte man noch die Datei /etc/default/rcS bearbeiten und RAMRUN sowie RAMLOCK auf "yes" abändern

    >RAMRUN=yes --> /etc/default/rcS
    >RAMLOCK=yes --> /etc/default/rcS

    RAMRUN bewirkt dass beim Bootvorgang alles in /var/run/ belassen wird und nicht aufgeräumt und wiederum ins TEMPFS ablegt wird
    Das gleiche gilt auch für RAMLOCK bezüglich /var/lock/

    EDIT:
    AUTOR (unter anderen): Christian Scholz
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Oktober 2010
    #1
  2. phantom

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  3. r00t
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    r00t Hacker

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    AW: HowTo - Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

    Wenn ein System langsam reagiert, muss es nicht immer ein CPU hungriger Prozess sein, der daran schuld ist. Oft ist es auch eine extreme IO-Last, die ein System in die Knie zwingen kann. Das Paket sysstat (Debian) bietet hierfür einige Tools, anhand derer man die IO-Last pro block device und Prozess anzeigen lassen kann.

    apt-get install sysstat

    iostat: Iostat ist der Kandidat, der die IO-Last pro block device anzeigt.
    pidstat: pidstat dreht das ganz um und zeigt an, welcher Prozess welche Last verusacht.

    Was uns nun noch fehlt, ist die Möglichkeit, die Last pro block device auf Prozesse herunter zu brechen. Mit den obigen Angaben, kann man es sich jedoch auch fast schon denken ;-)
    Um den Prozess jedoch in Echzeit ausfindig machen zu könne, benötigen wir eine andere Informationen, die uns sar liefern kann.
    Sar zeichnet die IO-Last über einen gewissen Zeitraum auf. Diese Informationen können anschließend Zweckgebunden ausgewertet werden.

    Für die Aktivierung der Aufzeichnung, muss in den Dateien /etc/cron.d/sysstat und /etc/default/sysstat
    ENABLED=true
    gesetzt werden. Da der Aufzeichnungsintervall in der Datei /etc/cron.d/sysstat auf 10 Minuten gesetz ist, müssen Sie nach der Änderung mind. 10 Minuten warte, damit sar -d entsprechende Werte anzeigt. Nach 10 Minuten sollt es dann aber in etwa so aussehen:
    Code:
    $ sar -d
    
    12:45:01        DEV    tps  rd_sec/s  wr_sec/s  avgrq-sz  avgqu-sz  await  svctm  %util
    13:35:01     dev8-0   4,67    533,49    371,01    193,54      0,05   9,70   1,77   0,83
    13:35:01     dev8-1   4,67    533,49    371,01    193,54      0,05   9,70   1,77   0,83
    13:35:01     dev8-2   0,00      0,00      0,00      0,00      0,00   0,00   0,00   0,00
    13:35:01     dev8-5   0,00      0,00      0,00      0,00      0,00   0,00   0,00   0,00
    13:35:01    dev8-16   4,36   1082,24      0,00    248,40      0,02   4,17   4,16   1,81
    13:35:01    dev8-17   0,00      0,00      0,00      0,00      0,00   0,00   0,00   0,00
    13:35:01    dev8-18   4,36   1082,24      0,00    248,40      0,02   4,17   4,16   1,81
    
    Durchschn.:     DEV    tps  rd_sec/s  wr_sec/s  avgrq-sz  avgqu-sz  await   svctm  %util
    Durchschn.:  dev8-0  14,44    126,30     61,39     12,99      0,16  11,23   4,23   6,11
    Durchschn.:  dev8-1  14,44    126,30     61,39     12,99      0,16  11,23   4,23   6,11
    Durchschn.:  dev8-2   0,00      0,00      0,00      0,00      0,00   0,00   0,00   0,00
    Durchschn.:  dev8-5   0,00      0,00      0,00      0,00      0,00   0,00   0,00   0,00
    Durchschn.: dev8-16   4,69   1066,66      0,00    227,66      0,02   4,04   4,03   1,89
    Durchschn.: dev8-17   0,00      0,02      0,00     16,00      0,00   8,00   8,00   0,00
    Durchschn.: dev8-18   4,68   1066,65      0,00    227,70      0,02   4,04   4,03   1,89
    
    Hier ist zu erkennen, dass dev8-16 bzw. dev8-18 die Devices mit der größten IO-Last sind. Nun interessiert uns, was es für ein block device ist.
    Code:
    $ more /proc/devices
    
    Character devices:
     1 mem
     4 /dev/vc/0
     4 tty
     4 ttyS
     5 /dev/tty
     5 /dev/console
     5 /dev/ptmx
     7 vcs
     10 misc
     13 input
     14 sound
     21 sg
     29 fb
     116 alsa
     119 vmnet
     128 ptm
     136 pts
     180 usb
     189 usb_device
     251 firewire
     252 usb_endpoint
     253 bsg
     254 rtc
    
    Block devices:
     1 ramdisk
     259 blkext
     7 loop
     8 sd
     11 sr
     65 sd
     66 sd
     67 sd
     68 sd
     69 sd
     70 sd
     71 sd
     128 sd
     129 sd
     130 sd
     131 sd
     132 sd
     133 sd
     134 sd
     135 sd
     254 device-mapper
    Dies sagt uns also, dass es ein sd (scsi-disk) block device ist, sprich die Festplatte disk8. Nun schauen wir nach, welche Partition es ist
    Code:
    $ more /proc/partitions
    major minor  #blocks  name
    
     8        0  244198584 sda
     8        1  241545276 sda1
     8        2          1 sda2
     8        5    2650693 sda5
     8       16  488386584 sdb
     8       17  439450011 sdb1
     8       18   48933990 sdb2
    Übrigens liefert ls -l /dev/sda* ebenfalls die major und minor Nummer.
    Code:
    $ ls -al /dev/sdb*
     brw-rw---- 1 root disk 8, 16 11. Aug 12:33 /dev/sdb
     brw-rw---- 1 root disk 8, 17 11. Aug 12:33 /dev/sdb1
     brw-rw---- 1 root disk 8, 18 11. Aug 12:33 /dev/sdb2
    disk8-18 ist also die /dev/sdb2. Sar -d lieferte jedoch auch disk8-16 zurück, da dies die Festplatte ist. Disk8-18 ist jedoch die entsprechende Partition der Festplatte.

    Nachdem wir nun all diese Informationen haben, können wir die Ausgabe von lsof daraufhin filtern
    Code:
    lsof | grep "8,18"
    smbd      3310       root   27rR     REG       8,18 2996830364     344078 /vmware/datastores/install/CD Images/Windows 2008 R2 Std ENG/Windows 2008 R2 Standard Edition x64 ENG.iso
    oder
    Code:
    lsof | grep "8,18" | awk '{print $1" "$2}' | uniq -c | sort -n -r
     1 smbd 3310
    Das sagt uns also, dass Samba gerade die höchste IO-Last produziert, da ein Windows 2008 Iso-Image vom Server herunter kopiert wird



    Disk I/O in Echtzeit anzeigen:


    In Debian gibt es ein Tool namens iotop, dass den Festplatten I/O nach Prozessen anzeigen kann

    apt-get install iotop

    Um die Anzeige auf die Prozesse zu begrenzen, kann der Parameter -o benutzt werden
    Code:
    iotop -o -d10 -n30
    Komfortabel geht es auch mit watch
    Code:
    watch iotop -o -d5 -n 1
    EDIT:
    AUTOR (unter anderen): Christian Scholz
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. September 2010
    #2
    Robotron und hollis gefällt das.
  4. r00t
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    AW: HowTo - Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

    Datensicherung:

    Es ist auch möglich, ein DD Image über das Netzwerk auf die Festplatte einer andere Maschine zu schreiben. Dabei sollte evtl. darauf geachtet werden, dass in das Abbild nicht ungewollt Daten integriert werden zum Beispiel durch einen Portscan der sich kurzzeitig auf den entsprechenden Port connected.

    Es muss natürlich entsprechend Platz frei sein aber auf die CF selber passt es leider nicht mehr

    Auf dem Rechner wo die Sicherung gespeichert werden soll (Slave) gebt ihr folgendes ein:
    Code:
    nc -l -p 9000 | dd of=/var/tmp/image_of_sda1 
    Auf dem Rechner von wo das Image erstellt wird (Master) gebt ihr ein:
    Code:
    dd if=/dev/sda | nc <slave IP address> 9000
    Wenn euch dann irgendwann die CF mal abrauchen sollte, könnt ihr obiges Images später auf eine neue CF wieder aufspielen und müsst nicht alles von vorne installieren




    Relax and Recover:
    Eine weitere Möglichkeit ist eine für Linux entwickelte Backup Lösung die genau für das sorgen soll, was der Name vermuten lässt.
    Es sichert ein System und ermöglicht eine sehr einfache Wiederherstellung. Als besonders angenehm empfinde ich die Tatsache, dass es bereits ein

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    davon gibt

    Im einzelnen sichert das System alle lokalen Daten und erstellt eine Iso-Datei mit der das System im Notfall gebootet werden kann. Das System kann anschließend über die rear console wiederhergestellt werden.
    Ich hab rear unter Debian getestet. Es hat ohne Probleme funktioniert.
    Eventuell aufgetretene Fehlermeldungen hatten keinen Einfluss auf die Funktion des wiederhergestellten Systems.


    Für die Ablage des Backups kann ein NFS-Server oder eine Freigabe benutzt werden:


    NFS Server bzw Client
    Die Installation eines NFS-Servers ist unter

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    beschrieben

    Die Schnellübersicht der Schritte sieht wie folgt aus:

    1. apt-get install nfs-common nfs-kernel-server
    2. /etc/exports anpassen
      /images/test 192.168.0.0/24(rw,subtree_check)
    3. Nach Änderungen Datei neu einlesen lassen
      export -a
    Laut Anleitung kann jedes Ziel zur Sicherung genutzt werden, das gemountet werden kann


    Installation von rear
    Um das Debian Paket von rear installieren zu können werden folgende weitere Pakete benötigt
    Code:
    apt-get install dosfstools mingetty mkisofs mtools syslinux syslinux-common binutils lsb iproute
    Nun muss noch die Datei /etc/rear/local.conf angepasst werden.
    Code:
    BACKUP=NETFS
    NETFS_URL=cifs://192.168.1.210/mta-relay_backup$
    #NETFS_OPTIONS=credentials=/etc/rear/user.credentials
    
    Die letzte Zeile ist nur notwendig, wenn für die Zugriff auf das Share ein Benutzer erforderlich ist. Ist dies der Fall, so muss neben der Angabe der credential Datei diese Datei selbst noch mit den Zugangsdaten angelegt werden
    Code:
    username=Administrator
    password=geheimespassword
    Man sollte in diesem Fall auf die Zugriffsrechte dieser Datei achten!


    Sicherung auf eine Dateifreigabe
    Um die Sicherung auf einer Dateifreigabe abzulegen, müssen noch folgende Pakete installiert werde

    apt-get install smbfs samba-tools smbclient

    Anschließend sollte man die Verbindung zur Freigabe prüfen
    Code:
    smbclient -L 192.168.0.2 -U administrator
    Es kann vorkommen, dass dieser Vorgang bereits mit folgender Meldung abbricht
    Code:
    Domain=[STRAHLENZENTRUM] OS=[Unix] Server=[Samba 2.2.12]
    Server requested plaintext password but 'client use plaintext auth' is disabled tree connect failed: SUCCESS - 0
    In diesem Fall müssen in der smb.conf im Abschnitt [global] folgende Einträge erweitert werden
    Code:
    client lanman auth = Yes
    lanman auth = Yes


    Starten der Sicherung

    Wurden alle Pakete sowie rear installiert, kann das Backup über den Befehl
    Code:
    
    rear mkbackup
    gestartet werden


    lokale Daten zerstören
    Wer das ganze richtig testen möchte, sollte auch die erste 10 MB der lokalen Festplatte löschen
    Code:
    dd if/dev/zero of=/dev/sda bs=10M count=1
    Restore


    1. starten sie von dem erstellen ISO-Image/von der CD
    2. geben Sie read ein
    3. geben Sie read recover
    4. warten Sie bis der Restore Vorgang beendet ist

    Ausschlüsse für die Sicherung
    Es macht unter Umständen keinen Sinn, Verzeichnisse mittels rear zu sichern, die für den Betrieb des Systems nicht zwingend erforderlich sind
    Ein Beispiel wäre dafür das Cache Verzeichniss von Squid. Das Verzeichniss selbst kann schnell mehrere Hunder MB groß werden, die jedoch nicht gesichert werden müssen. Ausschließen lässt sich so ein Verzeichniss über die Datei /etc/rear/default.conf

    Dort gibt es eine Zeile die wie folgt aussieht:
    Code:
    BACKUP_PROG_EXCLUDE=( '/tmp/*')
    Es reicht, das Auszuschließende Verzeichniss in den Klammern zu ergänzen
    Code:
    BACKUP_PROG_EXCLUDE=( '/tmp/*' '/var/spool/squid/*' '/var/lib/amavis/virusmails/*' '/var/lib/amavis/infected_files/*' '/var/lib/amavis/tmp/*')



    Linux Partitionen unter Windows lesen:


    Windows XP/Vista/7 können von hause aus keine Linux Partitionen lesen oder schreiben.

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    ist ein Programm, dass lesend auf Linux Partitionen zugreifen kann
    In der neusten Version unterstüzt es auch LVM2 sowie ext4

    EDIT:
    AUTOR (unter anderen): Christian Scholz
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. September 2010
    #3
  5. szonic
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    AW: HowTo - Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

    Wie kann ich denn von meinem debian-Server auf mein Windows sichern, oder geht das nicht?
     
    #4
  6. Psycho1982
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    AW: HowTo - Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

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    #5
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  7. r00t
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    #6
  8. szonic
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    AW: HowTo - Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

    Hmmm... gibt es da irgendwo ein FAQ?

    Hups, r00t war schneller!
     
    #7
  9. r00t
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    AW: HowTo - Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

    Ich werde das von Zeit zu Zeit noch ergänzen...

    In Post#3 habe ich einen weiteren Weg zur Datensicherung beschrieben - ich hoffe verständlich? :)
     
    #8
  10. BaNaNaBeck
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    Einige Siemens FutroS400 sind so eingestellt, dass Sie nicht vom USB Stock booten wollen sondern von LAN auch wenn es im BIOS eingestellt ist.

    Hierzu muss einfach noch die Taste F12 beim boten grdrückt werden. Dort erhält man ein weiteres Menü und kann somit dort USB zum booten auswählen.

    Vielleicht kannst du das auch noch oben ergänzen.

    mfg
     
    #9
  11. r00t
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    Danke für den Hinweis - das könnte Beastmaster evtl. weiterhelfen :)
     
    #10
  12. BaNaNaBeck
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    hat ihm schon :)

    Mit ihm hab ich gestern noch gesprochen und er aht es rausegfunden und es hat ihm auch geholfen und er hat es genau so gelöst :)
     
    #11
  13. r00t
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    AW: HowTo - Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

    ...Verwundert mich zwar ein bischen das er von LAN booted wenn man ihm das im BIOS richtig einstellt aber Oke

    Bei meinem S300 funktioniert es wenn mans so im BIOS einstellt (man kann LAN boot auch aus machen...)
     
    #12
  14. BaNaNaBeck
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    ja das liegt an dem PXE, bei meiner Reise durch google habe ich irgendwo gelesen das es beim 400er über allem steht... naja.. man weiß ja nun wie umgehen :)
     
    #13
  15. ..::Siles::..
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    AW: HowTo - Debian installation auf/für kleine Server (zb ThinClients Futro)

    Funktionieren die beschriebenen Einstellungen auch bei Ubuntu Server 10.04 oder nur bei Debian?

    Habe mir jetzt auch einen Futro S300 besorgt und wollte darauf Ubuntu Server 10.04 installieren, weil ich damit mittlerweile viel Erfahrung habe.
     
    #14
  16. r00t
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    @BaNaNaBeck: Das kann ich trotzdem irgendwie nicht glauben :)
    Geh mal bitte wie folgt vor:

    Den USB-Stick bitte einstecken bevor du den Futro an machst!

    Im BIOS unter Advanced Bios Features folgendes ändern:
    First boot device: USB-CDROM
    Second boot device: USB-HDD
    Third boot device: HDD
    F10 drücken und <enter> um die Änderungen zu speichern

    Und dann müsste er selbstständig von USB booten...



    @Siles: Sicher das du dir eine Server version installieren willst?
    Dort würden dann auch Server Dienste installiert werden die letzlich nur unnötig Systemrecourcen verbraten würden und son Futro hat ja nicht unbedingt sooo viel Leistung bzw brauch die eigentlich ja auch garnicht ;)

    Ubuntu basiert letzlich auf Debian - sollte also durchaus möglich sein aber ich übernehme natürlich keine Gewähr ;)

    Ich persönlich würde dir dennoch zu Debian raten weil ich mit Ubuntu schon öfter Probleme hatte als mit Debian - die Systemverwaltung etc ist wie gesagt letzlich die gleiche und Ubuntu ist nicht das einzige Linux mit nem Desktop wenns dir darum geht :)
     
    #15

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