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Champions League ab 2012 im ZDF: HD-Qualität ohne Zusatzkosten“

Dieses Thema im Forum "HDTV News" wurde erstellt von josef.13, 6. Mai 2011.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Champions League ab 2012 im ZDF: „Werbefrei und gestochen scharf in HD-Qualität ohne Zusatzkosten“

    Digitalmagazin im Gespräch mit ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz

    Das ZDF hat sich ab der Saison 2012/13 die Rechte an der Free-TV-Übertragung der Champions League gesichert und löst dann den bisherigen Rechteinhaber Sat 1 ab. „Sat 1 hat mit seinen Sendungen eine bestimmte Sendephilosophie verfolgt, wir werden es anders machen“, kündigt ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz im Digitalmagazin-Interview an. „Die Übertragungen werden werbefrei sein und gestochen scharf in HD-Qualität ohne Zusatzkosten.“ Aktuell erarbeitet das „Zweite“ das redaktionelle Feinkonzept. „Fest steht, wir werden Appetit auf die Live-Partie am Abend machen und die Fans auf das Sport-Highlight des Tages schon vor 20 Uhr mit einem neuen Sendeformat einstimmen“, wirft Gruschwitz einen Blick voraus.
    Digitalmagazin: Herr Gruschwitz, das ZDF wird ab der Saison 2012/13 die Champions League im frei empfangbaren Fernsehen zeigen. Was umfasst das Rechtepaket konkret?

    Gruschwitz:
    Die Rechte an der Berichterstattung von den Spielen der Champions League inklusive der Liveübertragung von 18 Spielen. Das schließt die Qualifikationsspiele und den UEFA Super Cup ein.
    Digitalmagazin: Die Fans werden beim ZDF künftig schon vor 20 Uhr auf die jeweilige Partie eingestimmt. Wie wird die Vorberichterstattung im Detail aussehen?

    Gruschwitz:
    Derzeit erarbeiten wird das redaktionelle Feinkonzept. Fest steht, wir werden Appetit auf die Live-Partie am Abend machen und die Fans auf das Sport-Highlight des Tages schon vor 20 Uhr mit einem neuen Sendeformat einstimmen. Dies heißt aber nicht, dass im ZDF von 19.25 Uhr bis Mitternacht nur der Fußball rollen wird.

    Digitalmagazin: Das „Zweite“ soll kolportierte 54 Millionen Euro pro Jahr an die UEFA bezahlen – eine ganze Menge... Stimmt diese Zahl?

    Gruschwitz: Nein, die Zahl stimmt nicht. Viel wichtiger als die Diskussion um Ziffern und Zahlen ist die Entscheidung der UEFA für ein stimmiges Redaktionskonzept und für einen verlässlichen TV-Partner mit professioneller Produktionstechnik und Top-Redaktionspersonal. Dabei haben sicherlich auch die gelungenen Präsentationsformen des ZDF bei den letzten WMs und der EURO 2008 eine Rolle gespielt.

    Digitalmagazin: Bei welchen Sportrechten sparen Sie künftig ein?

    Gruschwitz: Wir sind bereits im vergangenen Jahr aus der Übertragung von Profi-Box-Events ausgestiegen, für nächstes Jahr haben wir den Verzicht auf eine weitere Live-Berichterstattung von der Tour de France erklärt. Auch im internationalen Vereinsfußball (ehemals UEFA Cup) sind wir seit einigen Jahren nicht mehr dabei.

    Digitalmagazin: Die private Konkurrenz ist indes wenig amüsiert, der aktuelle Rechteinhaber Sat 1 erwägt gar rechtliche Schritte. Können Sie dies nachvollziehen?

    Gruschwitz: Die Enttäuschung ja, die haben wir vor drei Jahren selbst erlebt, als Sat 1 uns im Bietergefecht um die CL auf der Zielgeraden abgefangen hat. Wir haben das damals mit Sportsgeist weggesteckt. Aber rechtliche Schritte? Wogegen? Gegen das bessere Angebot?

    Digitalmagazin: Medienberichten zufolge soll die UEFA mit den aktuellen Champions-League-Übertragungen nicht zufrieden gewesen sein. Was wollen Sie besser machen als Sat 1?

    Gruschwitz: Über die Programmqualität von Kollegen werde ich mich nicht äußern. Sat 1 hat mit seinen

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    eine bestimmte Sendephilosophie verfolgt, wir werden es anders machen. Die Übertragungen werden werbefrei sein und gestochen scharf in

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    ohne Zusatzkosten.

    Digitalmagazin: Welchen technischen Aufwand werden Sie bei den Live-Übertragungen betreiben?

    Gruschwitz: Fußballübertragungen sind im ZDF bereits auf dem technischen Höchststand. Da kommt uns die große Erfahrung mit internationalen Sport-Großereignissen und den Übertragungen von Länderspielen zugute. Aber ich bin zuversichtlich, uns wird noch das ein oder andere einfallen...

    Digitalmagazin: Welche Ziele haben Sie sich mit den Champions-League-Übertragungen mit Blick auf die Zuschauerzahlen/Marktanteile gesetzt?

    Gruschwitz: Die Saison 2012/2013 wird die erste sein, in der sich vier deutsche Mannschaften für den Wettbewerb qualifizieren können. Die Chancen, dass mehrere deutsche Mannschaften das Viertelfinale erreichen, sind so groß wie nie. Wenn der sportliche Erfolg da ist, mache ich mir um die Zuschauerbeteiligung keine Sorgen. Die Champions League und damit der internationale Spitzenfußball hat eine große Strahlkraft. Das haben wir zuletzt mit der erfolgreichen Übertragung des spanischen Pokalfinales erleben dürfen. Ich bin überzeugt, die CL wird in den nächsten Jahren noch attraktiver denn je zuvor.
    Digitalmagazin: Herr Gruschwitz, vielen Dank für das Gespräch.


    Quelle: INFOSAT
     
    #1
  2. phantom

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  3. mateibasarab
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    mateibasarab Hacker

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    AW: Champions League ab 2012 im ZDF: HD-Qualität ohne Zusatzkosten“

    SPD-Medienexpertin Daniela Behrens hat den Erwerb der Champions-League-Rechte durch das ZDF begrüßt. Damit seien die Spiele "werbefrei und flächendeckend" zu empfangen. An eine Grundverschlüsselung von ARD und ZDF will die niedersächsische Politikerin nicht glauben.



    Sollten ARD und ZDF aus Ihrer Sicht attraktive Film- und Sportrechte künftig den privaten Sendeanstalten überlassen oder die geforderte Grundverschlüsselung seitens der Rechteinhaber umsetzen, um in diesem Bereich konkurrenzfähig bleiben zu können?

    Daniela Behrens: ARD und ZDF haben einen verfassungsrechtlich abgesicherten Auftrag, der umfasst auch explizit den Bereich

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    . Film- und Sportrechte gehören damit zum Sendeauftrag. Eine Verschlüsselung der in ARD und ZDF ausgestrahlten Inhalte ist konsequent abzulehnen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs vom Jahre 2006. Darin wurde entschieden, dass eine Codierung von Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit der Folge, dass diese nur mittels Decodern von denjenigen empfangen werden können, die über Abrechnungssysteme erfasst sind, mit der Verpflichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die technische Empfangbarkeit seiner Sendungen ohne erheblichen wirtschaftlichen und technischen Aufwand zu gewährleisten, nicht zu vereinbaren ist.

    Wie stehen Sie zum Thema Grundverschlüsselung?

    Behrens: Weder ARD noch ZDF planen eine Grundverschlüsselung. Beide Sender haben dies immer wieder betont. Als Medienpolitikerin liegen mir keine gegenteiligen Aussagen oder Entscheidungen vor. Ich lehne eine Grundverschlüsselung sowie die Ausgabe einer Smartcard in Deutschland ab.

    Halten Sie die Marktposition von ARD und ZDF im europäischen Markt für groß genug, um sich dauerhaft gegen eine solche Verschlüsselung zu sperren, die bereits in sämtlichen großen Nachbarmärkten (Österreich, Schweiz, Großbritannien, Italien, Frankreich) praktiziert wird?

    Behrens: ARD und ZDF sind sehr gut aufgestellte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, die über ein breites Netz von europäischen Kooperationen verfügen. Ihre Stimmen sind im europäischen Medienmarkt nicht zu überhören. Außerdem zeigt der Blick in die großen Nachbarstaaten, dass keineswegs überall in Europa eine Verschlüsselung praktiziert wird. So ist z.B. die BBC vor einigen Jahren dazu übergegangen, ihre Ausstrahlungen über Satellit gerade nicht mehr verschlüsselt auszustrahlen. Auch die RAI praktiziert im Grundsatz keine Verschlüsselung.


    Wie erklären Sie sich, dass ARD und ZDF seit Jahren gebetsmühlenartig einen Verzicht auf Grundverschlüsselung postulieren, obwohl Ihnen diese in Verhandlungen mit Rechteinhabern immer wieder nahegelegt wird?

    Behrens: Über die Inhalte der Vertragsverhandlungen mit Rechteinhabern liegen mir keine Details vor. Allgemein bekannt ist, dass die Rechteinhaber vor allem die grenzenlose Übertragung und Bereitstellung im

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    bzw. die unautorisierte Verbreitung übers Internet unterbinden wollen. Das Erstellen von Privatkopie der Fernsehnutzer wird nicht als Problem angesehen. Fakt ist, dass bisher ARD und ZDF z.B. amerikanische Blockbuster zeigen. Es werden also Lösungen gefunden, die ohne eine Grundverschlüsselung auskommen.

    Welche Position haben Sie zu dem letztlich durch Gebühren finanzierten Erwerb von Champions-League-Übertragungsrechten durch das ZDF, obwohl die Ausstrahlungen auch ohne ein öffentlich-rechtliches Gebot im frei empfangbaren Fernsehen - i.e. Sat 1 - zu sehen gewesen wären?

    Behrens: Sportberichterstattung und Fußballübertragungen sind für viele Fernsehnutzer ein wichtiges Element. Ich begrüße daher den Rechteerwerb für die Champions-League 2012/2013. Die journalistische Qualität der Sportberichterstattung des ZDF ist exzellent.

    Die TV-Zuschauer werden davon profitieren, denn durch das ZDF wird die Champions League deutlich flächendeckender ausgestrahlt. Sat 1 ist nicht überall in Deutschland zu empfangen. Zudem wird Sport in

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    nun auch im Free-TV zu sehen sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Berichterstattung während des Spiels sowie vor und nach dem Spiel werbefrei ist. Das begrüße ich sehr.

    Quelle:digitalfernsehen.de
     
    #2
  4. Pretender666
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    Pretender666 Elite Lord

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    AW: Champions League ab 2012 im ZDF: HD-Qualität ohne Zusatzkosten“

    Gebührenverschwendung für Fußballbonzen. Wie wäre es mit einem Sateliten-Spotbeam der nur Deutschland erfasst, aber nein das ZDF will lieber die Rechte für ganz Europa bezahlen.
     
    #3
  5. Tina Redlight
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    Tina Redlight Elite Lord

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    AW: Champions League ab 2012 im ZDF: HD-Qualität ohne Zusatzkosten“

    Hi

    @Pretender666

    Was heisst da Verschwendung, die Zwangsgelder fliessen doch prima.............
     
    #4
  6. karina010188
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    karina010188 Ist gelegentlich hier

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    AW: Champions League ab 2012 im ZDF: HD-Qualität ohne Zusatzkosten“

    das ist doch prima. da haben alle was von
     
    #5
  7. Pretender666
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    Pretender666 Elite Lord

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    Ja sollten lieber in ein vernünftiges Program (siehe ORF) investieren.
     
    #6

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