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Alemannia erhöht die Sicherheit im Stadion

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von [Kratos], 26. August 2009.

  1. [Kratos]
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    Alemannia Aachen wird nach dem tragischen Unfall im Spiel gegen den FC St. Pauli bereits zum Heimspiel am kommenden Sonntag die Sicherheit im Stadion über das baurechtlich geforderte Maß hinaus weiter erhöhen. Deutlich sichtbare Boden-Markierungen vor den Brüstungen über den beiden großen Feuerwehrzufahrten im Nord-Westen und im Süd-Westen werden die Zuschauer und Fans ab dem nächsten Spiel darauf hinweisen, dass diese Zonen freizuhalten sind.

    Darüber hinaus werden unterhalb der Brüstungen zusätzlich Sicherheitsnetze angebracht, um die Restgefahr im Falle eines Sturzes auf ein Minimum zu reduzieren, da das Überschreiten einer Brüstung durch individuelles Fehlverhalten von Zuschauern baulich nicht ausgeschlossen werden kann. "Wie alle modernen Stadien verfügt der Tivoli über hohe Sicherheitsstandards, die in vielen Punkten über das gesetzlich Geforderte hinausgehen", erklärt Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer. "Wir streben für unsere Stadionbesucher maximale Sicherheit an. Wir wollen es so unwahrscheinlich wie möglich machen, dass noch einmal etwas Vergleichbares passiert", so Kraemer.

    Die Maßnahmen, die in den kommenden Tagen umgesetzt werden, sind in Absprache mit Feuerwehr, Bauaufsicht, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) erarbeitet worden. "Es besteht weiterhin Konsens darüber, unseren Tivoli so barriere- und zaunfrei wie möglich zu halten", ergänzt Kraemer. "Zudem werden wir die Abläufe im Stadion unter dem Aspekt der Verhaltenssicherheit weiterhin sehr intensiv begleiten."

    Die Baumaßnahmen wurden mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) sowie der Feuerwehr und der Bauaufsicht abgestimmt. Der neue Tivoli war am Montag vergangener Woche mit dem Ligaspiel gegen den FC St. Pauli (0:5) eingeweiht worden. Nach der Partie war ein Fan der Hamburger offenbar selbstverschuldet von einer Brüstung gefallen und hatte sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen.
     
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