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15 Spieltag Überblick: Leverkusen kann vorlegen

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Gerry16, 3. Dezember 2009.

  1. Gerry16
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    Bayern lädt zum Klassiker
    Der 15. Spieltag öffnet am Freitagabend seine Pforten
    mit einem absoluten Klassiker: FC Bayern gegen Borussia
    Mönchengladbach! Spitzenreiter Leverkusen ist am Samstag zu Gast in
    Hannover und kann gegenüber den erst am Sonntag spielenden Verfolgern
    Bremen und Schalke vorlegen. Ein Schmankerl verspricht auch der
    Samstagabend, wenn der starke Aufsteiger Mainz zum Derby bei Eintracht
    Frankfurt gastiert.


    [​IMG]
    Gibt's auch gegen Gladbach Grund zur Freude? Die Münchner van Bommel (re.) und Müller.

    Am Freitagabend gastiert Mönchengladbach mit dem Rückenwind
    des 1:0-Sieges gegen Schalke 04 in der Münchner WM-Arena. Doch auch die
    Bayern haben vor dem Klassiker wieder eine breite Brust nach den
    jüngsten Erfolgen in der Champions League (1:0 gegen Haifa) und in der
    Bundesliga (3:0 in Hannover).

    Trotz der miserablen Bilanz in München, wo die Borussia nur ein
    einziges Bundesliga-Spiel gegen die Bayern gewann (1995), will das Team
    nach der Serie von fünf Spielen ohne Niederlage selbstbewusst
    auftreten. "Die Bayern sind im eigenen Stadion immer Favorit. Aber
    natürlich haben wir dort etwas zu verlieren: Nämlich drei Punkte",
    sagte Gladbachs Trainer Michael Frontzeck. Dessen Gegenüber, Louis van
    Gaal, muss erneut ohne Ribery auskommen, darf aber zumindest auf einen
    Teileinsatz des Niederländers Robben hoffen.

    Wie lange bleiben die "Wölfe" diesmal wach?

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    Sperre abgesessen: Wolfsburgs Kapitän Josué darf gegen den SC Freiburg wieder ran.

    Der deutsche Meister VfL Wolfsburg muss zwar weiterhin
    auf Angreifer Martins (Schienbein-OP) verzichten, kann am Samstag
    gegen den SC Freiburg aber wieder auf den zuletzt Gelb-gesperrten Josué
    zurückgreifen. Die Veh-Elf wird diesmal ein besonderes Augenmerk auf
    die Nachspielzeit haben. Denn in den letzten beiden Spielen - beim 2:3
    gegen Nürnberg und dem 2:2 in Bremen - kassierten die "Wölfe" jeweils
    nach Ablauf der regulären Spielzeit bittere Gegentore, die zusammen
    drei Punkte kosteten. Freiburg wird sich freuen, erneut auswärts ran zu
    "dürfen". Der 1:0-Erfolg in Nürnberg war bereits der vierte Sieg in der
    Fremde für die Breisgauer!

    Der 15. Spieltag

    FCB - M'gladbach (Fr.)
    -:- (-:)

    Dortmund - 1. FCN (Sa.)
    -:- (-:)

    Wolfsburg - Freiburg
    -:- (-:)

    Stuttgart - Bochum
    -:- (-:)

    Hannover- Leverkusen
    -:- (-:)

    HSV - Hoffenheim
    -:- (-:)

    Frankfurt - Mainz
    -:- (-:)

    Köln - Bremen (So.)
    -:- (-:)

    Schalke - Hertha
    -:- (-:)

    Die aktuelle Tabelle



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    Stuttgarts Teamchef Markus Babbel darf trotz der sportlichen
    Talfahrt auf Platz 17 und der jüngsten 0:4-Niederlage beim
    Spitzenreiter Bayer Leverkusen weiterhin im Amt bleiben. Vor der
    richtungsweisenden Partie im Kellerduell mit dem VfL Bochum vergab
    Babbel zudem die Kapitänsbinde neu: Delpierre ist Nachfolger des
    bisherigen Spielführers Hitzlsperger. Das allein wird den Schwaben aber
    kaum genügen, um den dritten Saisonsieg einzufahren. Bochum, nach dem
    0:0 gegen Köln mit nur einem Zähler mehr als der VfB auf dem
    Abstiegsrelegationsplatz stehend, hat immerhin schon zwei Auswärtssieg
    gefeiert.

    Labbadias große Personalsorgen

    In Hamburg kommt es zum tabellarischen Nachbarschaftsduell zwischen dem
    HSV und Hoffenheim. Die Hanseaten pfeifen dabei personell fast aus dem
    letzten Loch. Vor allem in der Offensive drückt der Schuh. So musste
    Trainer Bruno Labbadia in der Europa League gegen Rapid Wien 2:0
    auch noch auf Elia und Torun verzichten. In der Defensive fiel Rozehnal
    (Fieber) aus. Es besteht aber Hoffnung, dass alle drei gegen die TSG
    mitmachen können. Auch könnte es für Petric, der nach sieben Wochen
    wieder fit ist, zu einem Einsatz reichen. Ohne den Kroaten lief es sehr
    schlecht für den HSV, den letzten Bundesligasieg gab's in Berlin, als
    Petric sich verletzte. Den Kraichgauern, die unter der Woche den
    Vertrag mit ihrem Hauptsponsor verlängert haben, wird das alles egal
    sein. Mit einem Erfolg könnten sie an den Hanseaten in der Tabelle
    vorbeiziehen. Dabei wird auch Ibisevic mit von der Partie sein, der vom
    Vorwurf des "krass sportwidrigen Verhaltens" freigesprochen wurde.

    Zu einem Klassiker wird es im Signal-Iduna-Park zu Dortmund kommen,
    wenn die Borussia den 1. FC Nürnberg empfängt. 55-mal trafen die
    traditionsreichen Teams bereits aufeinander, 25-mal gewann Dortmund,
    während der Club 13-mal triumphierte. Diesmal müssen die Franken
    punkten, da sie nur aufgrund der besseren Tordifferenz nicht auf dem
    Relegationsplatz stehen und zudem nur einen Punkt Vorsprung auf
    Tabellenplatz 17 haben. Gegen die seit nunmehr sieben Bundesligaspielen
    unbezwungenen Borussen dürfte das aber kein leichtes Unterfangen sein.
    Zudem da eine Rückkehr von Nelson Valdez, der beim 2:1-Sieg in
    Hoffenheim noch wegen einer Muskelverhärtung gefehlt hatte, bevorsteht.
    Leichter wird es dadurch für Nürnbergs Ersatzkeeper Alexander Stephan,
    der den gesperrten Raphael Schäfer vertreten muss, sicher nicht.
    Baut Bayer die Serie aus?

    Spitzenreiter Bayer Leverkusen ist unterdessen in Niedersachsen
    unterwegs. Bei Hannover 96 soll der Nimbus der Unbezwingbaren aufrecht
    erhalten werden. Die "Werkself" ist gegen die seit drei Spielen
    sieglosen Hannoveraner klar favorisiert, aber genau hierin könnte auch
    die Chance der 96er liegen. Eines ist jedoch sicher: Bei einer
    Niederlage wäre Hannover wohl mittendrin im Abstiegskampf der
    Bundesliga.

    Ein Remis reicht Frankfurts Franz nicht

    Am frühen Samstagabend treffen dann Frankfurt und Mainz im Derby aufeinander.
    Und mittlerweile dürften alle gewarnt sein vor dem forschen Aufsteiger.
    Zuhause noch ungeschlagen (5/2/0), stottert die Tuchel-Truppe auswärts
    allerdings noch etwas (1/3/3). Müht man die bisherige Statistik gegen
    Frankfurt, gab es in vier Bundesligaspielen jeweils eine Punkteteilung.
    Alles klar also? Nein, denn ein Remis reicht Maik Franz nicht, nachdem
    die Hessen ihr Selbstvertrauen beim 3:1-Erfolg in Berlin wieder
    aufgetankt haben: "Jetzt muss ein Sieg im Derby gegen Mainz vor
    ausverkauftem Haus unser Ziel sein." Ob dann wieder Patrick Ochs auf
    der rechten Seite vor Franz agiert?

    Werder-Sturm gegen die leichte "Kölner Brise"


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    Warum so grimmig? Werder Bremen ist unter
    Trainer Schaaf in der Bundesliga seit 13 Spielen unbesiegt.

    Am Sonntag ist zunächst Werder Bremen in Köln gefragt. Dabei
    trifft der stärkste Sturm der Liga (31 Tore) auf die leichte "Kölner
    Brise" (sieben Tore). Vor allem der zurückgekehrte verlorene Sohn,
    Lukas Podolski, enttäuschte bisher. Seit nunmehr 791 Minuten wartet er
    auf ein Erfolgserlebnis. Verzichten muss Soldo gegen das
    auswärtsstärkste Team der Liga auf Kevin Pezzoni, der sich beim 0:0 in
    Bochum einen Bänderriss zuzog. Die Bremer sind Donnerstag noch in der
    Europa League im Einsatz und werden dort voraussichtlich einige
    Stammkräfte schonen.

    Lässt Hertha nun Taten folgen?

    Beschlossen wird der Spieltag von Schalke 04, das die vermeintlich
    leichte Aufgabe Hertha BSC vor der Brust hat. Für Berlin geht es am
    Donnerstag erstmal nach Lettland, wo es in der Europa League immerhin
    noch um die Qualifikation für die nächste Runde geht. Willkommene
    Abwechslung oder unnötige Ablenkung? Kapitän Arne Friedrich fehlt
    jedenfalls in beiden Partien. Gegen Ventspils bremst ihn eine
    Leistenverletzung und auf Schalke eine Gelbsperre.

    Dagegen darf sich Schalkes Coach Felix Magath auf die Rückkehr
    zweier Spieler freuen. Vasileios Pliatsikas kehrte am Mittwoch ins
    Training zurück, und Marcelo Bordon wird Donnerstag wieder einsteigen.

    Bereits am Montag war in Berlin Mitgliederversammlung.
    Hertha-Manager Michael Preetz fand dabei deutliche Worte: "Es macht
    keinen Sinn, wenn wir uns zerfleischen. Wir müssen zusammenhalten. Wir
    Herthaner stehen immer wieder auf. Und wir werden es auch diesmal tun.
    Wir können es noch immer schaffen." Den Worten müssen nur endlich Taten
    folgen, denn leere Versprechungen gab es in den letzten Wochen genug.


    Quelle kicker
     
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