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1.Liga 7.Spieltag kompakt

Dieses Thema im Forum "1. Bundesliga" wurde erstellt von Bachos, 24. September 2011.

  1. Bachos
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    Stuttgart - Interimstrainer Rodolfo Esteban Cardoso hat den Hamburger SV mit einer wirkungsvollen Kabinenansprache zum ersten Bundesliga-Sieg seit über einem halben Jahr geführt.


    Der noch nie abgestiegene "Bundesliga-Dino", dessen Trainer Michael Oenning am Montag entlassen worden war, setzte sich am 7. Spieltag dank einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 2:1 (0:1) bei seinem Lieblingsgegner VfB Stuttgart durch und hat gerade noch rechtzeitig die Einstellung mehrerer Negativrekorde verhindert. Die Hanseaten haben mit dem Sieg zumindest vorübergehend das Tabellenschlusslicht an Aufsteiger FC Augsburg abgegeben.

    Erste Chance nach zwölf Sekunden

    Nach dem Rückstand durch den gebürtigen Hamburger Martin Harnik (18.) trafen Jeffrey Bruma (51.) und Robert Tesche (67.) für die Hamburger, die mit nur einem Punkt aus sechs Spielen den schlechtesten Saisonstart ihrer Historie hingelegt hatten. Insgesamt musste der HSV, der zuletzt am 19. März gewonnen hatte (6:2 gegen den 1. FC Köln), saisonübergreifend 13 Spiele auf seinen Sieg warten.

    Zuletzt gab es vier Pleiten in Folge. 14 Spiele in Folge ohne Sieg und fünf Niederlagen am Stück sind die historischen Negativmarken der Norddeutschen, die gegen keinen aktuellen Bundesligisten so oft gewonnen haben wie gegen VfB (41 Mal).

    "Einen ganz anderen HSV gesehen"

    "Die Spieler sind Profis genug, sie kennen die Situation. Der Wille, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, war heute zu spüren. Die drei Punkte waren verdient. Ich glaube, das war die Wende, und ich werde auch im nächsten Spiel noch auf der Bank sitzen", meinte HSV-Coach Cardoso und Sportdirektor Frank Arnesen ergänzte: "Die letzten Spiele haben wir nach der Pause nie gut ausgesehen, und jetzt hat sich die Mannschaft in der Kabine gesagt: Jetzt müssen wir kämpfen und Druck machen. Und sie haben es getan. Nach dem 1:1 haben wir einen ganz anderen HSV gesehen."

    Die Zuschauer in Stuttgart sahen bereits nach zwölf Sekunden die erste Chance der Schwaben durch Nationalstürmer Cacau. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia, der im April 2010 beim HSV gehen musste, war insgesamt in der Anfangsphase tonangebend. Das Fehlen von Kapitän Matthieu Delpierre, Georg Niedermeier, Ermin Bicakcic, Tamas Hajnal, Johan Audel und Julian Schieber war dem VfB zu Beginn nicht anzumerken.

    Harnik nutzt Patzer

    Die Hamburger, bei denen Dennis Diekmeier, Michael Mancienne, Ivo Ilicevic und Gojko Kacar fehlten, konzentrierten sich zunächst auf die Defensivarbeit gegen die Stuttgarter, denen es in der Offensive zumeist die Kreativität fehlte. Folglich entwickelte sich eine zunächst langweilige Begegnung.

    Das änderte sich erst nach knapp 20 Minuten durch einen Fehler des HSV-Torwarts Jaroslav Drobny, den der österreichische Nationalspieler Harnik in Abstaubermanier zu seinem vierten Saisontor nutzte. Kurz darauf traf Cacau nach einem Fehler des Hamburger Verteidigers Slobodan Rajkovic den Pfosten (22. ). Im Anschluss dominierte der VfB die Partie gegen verunsicherte Hamburger, die erst gegen Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel kamen.

    Bruma bringt die Wende

    Nach dem Seitenwechsel wurden die Hamburger immer stärker. Nach einer Ecke des Türken Gökhan Töre erzielte der Niederländer Bruma per Kopf seine erstes Bundesligator.
    Dabei sah VfB-Torwart Sven Ulreich unglücklich aus.

    Kurz darauf vergaben Nationalspieler Dennis Aogo und Töre eine Doppelchance (54.). Vier Minuten später sorgte Kuzmanovic auf der Gegenseite mit einem Freistoß für Gefahr. Tesche brachte den HSV mit einem sehenswerten Treffer schließlich in Front.

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  2. phantom

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  3. Bachos
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    Bachos Freak

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    AW: 1.Liga 7.Spieltag kompakt

    Schalke dreht das Spiel

    Gelsenkirchen - Mit einem Sturmlauf nach Startschwierigkeiten hat Schalke 04 den Schock des überraschenden Rücktritts von Ralf Rangnick zumindest sportlich verarbeitet. Zwei Tage nach dem plötzlichen Abschied des Trainers wegen eines Erschöpfungssyndroms besiegten die "Königsblauen" den SC Freiburg nach 0:1-Rückstand mit 4:2 (1:1) und schoben sich wieder ins Vorderfeld der Bundesliga.


    Klaas-Jan Huntelaar mit seinem 13. Pflichtspieltor der Saison (62.), Lewis Holtby (67.) und Raul (75.) sicherten dem DFB-Pokalsieger nach enormen Problemen in der ersten Hälfte den "Dreier". Das Spiel hatte allerdings mit einem Fehler von Torhüter Ralf Fährmann begonnen. Der 22-Jährige spielte am eigenen Strafraum den Freiburger Johannes Flum an, der Torjäger Demba Papiss Cisse bediente. Der Senegalese hatte keine Mühe, sein sechstes Saisontor zu erzielen (2.). Der Ausgleich gelang Jefferson Farfan per Kopf nach einem Heber von Raul (34.). Für den Endstand sorgte Freiburgs Erik Jendrisek (83.).

    Genesungswünsche für Rangnick


    Die Schalker Fans schickten Rangnick, der am Donnerstag den Club mit seiner Entscheidung schockiert hatte, die besten Wünsche nach. "Fußball ist unser Leben?! Gottes Segen und gute Besserung, Ralf", hieß es auf einem Transparent. Andere schrieben: "Ralf, komm gesund zurück!"

    Manager Horst Heldt kündigte vor dem Anpfiff an, in der Trainerfrage "schnellstmöglich eine Lösung zu finden. Wir werden jeden Tag der Entscheidung einen Schritt näherkommen".

    Startschwierigkeiten für Schalke


    Interimscoach Seppo Eichkorn, der am Donnerstag die sportliche Leitung übernommen hatte, änderte die Startelf gegenüber dem 0:2 gegen Bayern München vor sechs Tagen nicht. Sie offenbarte zunächst große Verunsicherung. Viele Pässe landeten im Nirgendwo. Unaufmerksamkeiten in der Defensive brachten die Freiburger immer wieder in aussichtsreiche Positionen.

    Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe der erste vielversprechende Schalker Angriff gelang: Nach schönem Zuspiel von Raul verfehlte Lewis Holtby knapp das Tor. Die "Königsblauen" verstärkten den Druck, Kyriakos Papadopoulos setzte einen Kopfball knapp neben das Ziel (28.), Raul und Klaas-Jan Huntelaar verpassten eine Hereingabe von Peer Kluge (31.). Den Gästen boten sich jedoch immer wieder Konterchancen, die sie aber fahrlässig ausließen.

    Nach der Pause brachte Eichkorn Jose Manuel Jurado als zusätzliche Offensivkraft für Kluge. Die größeren Chancen zur Führung hatte allerdings zunächst Freiburg: Anton Putsila spielte im Schalker Strafraum gleich drei Gegenspieler aus, verfehlte aber knapp das Ziel (56.), dann rettete Fährmann gegen Cisse (58.). Danach drehte Schalke auf.
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    Mainz : Dortmund 1:2 (1:0)

    Mainz - Der Deutsche Meister Borussia Dortmund hat das "Duell der Unzufriedenen" gegen den 1. FSV Mainz 05 gewonnen und seinen Auswärtsfluch beendet.


    Der BVB kam am 7. Spieltag durch den Treffer von Lukasz Piszczek in der 90. Minute zu einem 2:1 (0:1) beim FSV. Damit schafften die Dortmunder nach sieben Monaten wieder einen Auswärtserfolg und beendeten eine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge. Der FSV ist unterdessen seit fünf Spielen sieglos.

    Götze ist zurück


    Nicolai Müller erzielte nach einem Dortmunder Abwehrfehler sein erstes Bundesliga-Tor (33.) für den FSV. Der Kroate Ivan Perisic sorgte ebenfalls mit seinem ersten Treffer in der Eliteklasse für den Dortmunder Ausgleich (64.). Meister-Coach Jürgen Klopp holte damit an seiner ehemaligen Wirkungsstätte sogar drei Punkte.

    In der Coface Arena bestimmten die Gäste die Anfangsphase. Die Dortmunder hatten bei der Rückkehr ihres Trainers Klopp, der 18 Jahre als Spieler und Coach in Mainz beschäftigt war, deutlich mehr Spielanteile. Vor allem Nationalspieler Mario Götze, der nach Ablauf seiner Sperre wieder in der Startformation stand, wirkte äußerst agil.

    Nationalspieler fehlen


    Die erste gute Gelegenheit des BVB, der zuletzt in der Liga zwei Niederlagen in Folge kassiert hatte, vergab Stürmer Robert Lewandowski per Kopf nach Vorarbeit von Götze (10.). Die Dortmunder, die ohne die Nationalspieler Marcel Schmelzer und Sven Bender auskommen mussten, schnürten die Mainzer in dieser Phase in deren eigener Hälfte ein.

    Nur selten befreien konnten sich die Mainzer, bei denen Sami Allagui und Adam Szalai fehlten. Der FSV, der seine vorherigen beiden Heimspiele mit jeweils vier Gegentoren verloren hatte, war nach einer Viertelstunde mit dem torlosen Remis gut bedient.

    Choupo-Moting muss frühzeitig raus

    Die Gäste, am Mittwoch in der Champions League bei Olympique Marseille zu Gast, verbuchten in der 22. Minute eine weitere gute Gelegenheit. Dieses Mal scheiterte der Japaner Shinji Kagawa wie Lewandowski zuvor am Mainzer Torwart Heinz Müller. Danach verflachte die Partie. Dortmund blieb zwar überlegen, Mainz hielt aber mit Kampfkraft dagegen. Die Führung durch Müller, der spektakulär im Sitzen traf, fiel dennoch überraschend.

    Gegen Ende der ersten Hälfte vergaben Ilkay Gündogan (38.) und Lewandowski (42.) die Möglichkeiten zum Ausgleich. Die Rheinhessen mussten kurz vor der Pause den verletzten Angreifer Eric Maxim Choupo-Moting durch den Nigerianer Anthony Ujah ersetzen (43.).

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Meister den Druck und das Tempo. Kagawa vergab aber die erste gute Chance (55.). Besser machte es kurz darauf Perisic. Nach dem Ausgleich drängten die Dortmunder auf den Sieg, Mainz lauerte auf Konter.
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    Wolfsburg ringt FCK nieder

    Wolfsburg - Trotz erneuter Unterzahl hat der VfL Wolfsburg zurück in die Erfolgsspur gefunden.


    Beim 1:0 (0:0) gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Kaiserslautern feierte der Deutsche Meister von 2009 den ersten Sieg gegen die Pfälzer seit fast sieben Jahren und machte mit dem dritten Saisonsieg einen wichtigen Schritt aus dem Tabellenkeller.

    Wieder sieht ein Wolfsburger Rot


    Der VfL, für den Ashkan Dejagah traf (63.), hat nach sieben Spielen nun neun Punkte auf dem Konto, der FCK hat mit fünf Zählern nur einen Vorsprung auf den letzten Platz. Dabei hatte VfL-Innenverteidiger Sotirios Kyrgiakos in der 45. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Es war der zweite Platzverweis innerhalb einer Woche für die Wolfsburger. Beim 1:3 in Hoffenheim am vergangenen Wochenende hatte Torhüter Marxin Hitz Rot gesehen.

    Lakic ohne Tor gegen seinen Ex

    Für Srdjan Lakic, der in der vergangenen Saison 16 Tore für den FCK schoss, war es ein ruhiges Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Der Kroate spielte unauffällig. Am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison hatte er beim 2:1-Sieg der "Roten Teufel" in Wolfsburg mit seinem Tor zum 1:1 die Niedersachsen noch tief in den Abstiegsstrudel geschossen.

    Mit dem 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 vom vergangenen Wochenende im Rücken begannen die Gäste durchaus selbstbewusst und versteckten sich keineswegs. Nach einem Missverständnis des Wolfsburger Nationalspielers Christian Träsch mit Innenverteidiger Alexander Madlung gab Lauterns Stürmer Dorge Kouemaha den ersten Schuss der Begegnung ab, verfehlte jedoch das Tor (9.).

    Zerfahrene Partie in Halbzeit eins

    Die Wolfsburger kamen in der ersten Viertelstunde fast gar nicht gefährlich vor das Gäste-Tor. Impulse kamen im Team von Trainer Felix Magath lediglich über die linke Seite von Dejagah und Marcel Schäfer. Den ersten Wolfsburger Torschuss gab Träsch nach 31 Minuten ab.

    In der zerfahrenen Begegnung versuchten beide Teams, Sicherheit zu gewinnen, es gelang ihnen jedoch nicht. Dabei machten die Gäste aber mit dem Versuch des schnellen Konterns den gefährlicheren Eindruck, doch auch sie erspielten sich keine klare Torchance.

    Den ersten großen Aufreger der Begegnung gab es dann kurz vor dem Halbzeitpfiff, als der Wolfsburger Kyrgiakos nach einer Notbremse gegen den Israeli Itay Shechter die Rote Karte von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) gezeigt bekam. Der Grieche hatte seinen Gegenspieler nach einem langen Pass am Trikot gezogen.

    Wolfsburg trifft in Unterzahl

    Nach der Pause ließen die zahlenmäßig unterlegenen Wolfsburger die Lauterer kommen, ernteten aber nach zwei weiteren Fehlpässen schon Pfiffe des eigenen Publikums. Die Gäste, schon zur Halbzeit mit knapp 60 Prozent Ballbesitz, erspielten sich in Überzahl deutliche Feldvorteile, Torchancen blieben in dem insgesamt schwachen Spiel aber weiter Mangelware.

    Nach einer erneuten Kombination von Schäfer auf Dejagah fiel dann überraschend das 1:0 für Wolfsburg. Nach einem schönen Hackentrick flankte Ex-Kapitän Schäfer auf Dejagah, der aus kurzer Distanz einköpfte. Die Gastgeber spielten in der Folge deutlich engagierter. Dem Team von Trainer Marco Kurz war nach dem Gegentreffer dagegen die Verunsicherung deutlich anzumerken.
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    Glachbach setzt Höhenflug fort

    Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach hat dank Filip Daems seinen Höhenflug in der Bundesliga fortgesetzt. Der Kapitän der Elf vom Niederrhein erzielte in der 76. Minute per Foulelfmeter den Treffer zum 1:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg und sorgte für den dritten Erfolg der Borussia nacheinander.


    Nürnbergs Javier Pinola hatte zuvor Marco Reus im Strafraum zu Fall gebracht. Dadurch übernahmen die Gladbacher sogar für mindestens drei Stunden die Tabellenführung. Der "Club" verlor durch die zweite Auswärtsniederlage dagegen vorerst den Kontakt zur Spitzengruppe.

    Geduldsprobe für die Zuschauer

    Für die Zuschauer im Borussia-Park war das Duell der beiden defensivstarken Teams die erwartete Geduldsprobe. Dabei hatte die Borussia nur 50 Sekunden benötigt, um seinen seit Wochen euphorisierten Fans die erste vielversprechende Aktion zu bieten. Nach einer Flanke von Nationalspieler Marco Reus kam Igor de Camargo zum Kopfball, der nur knapp sein Ziel verfehlte.

    Danach hatten beide Teams, die sich wie schon im kompletten Saisonverlauf konzentriert und gut organisiert präsentierten, zunächst nur noch wenige Szenen vor dem gegnerischen Tor. Bei Fehlern der Gäste war die Borussia aber präsent. In der 17. Minute vergab Reus die größte Chance vor der Pause, als er einen verunglückten Rettungsversuch von Timmy Simons aufgriff, freistehend vor Torwart Alexander Stephan aber links am Tor vorbeischob.

    Stranzl statt Brouwers


    Bei den Gastgebern war Angreifer Mike Hanke, der in der Vorwoche mit Knieproblemen beim 1:0-Sieg der Borussia beim Hamburger SV gefehlt hatte, wieder für Patrick Herrmann in die Startelf gerückt. Für den angeschlagenen Roel Brouwers kam Martin Stranzl in der Innenverteidigung von Beginn an zum Einsatz. Beim "Club" ersetzte der Tscheche Tomas Pekhart nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre im Sturm Christian Eigler. Linksverteidiger Javier Pinola hatte bei seinem 200. Spiel im Club-Trikot seine liebe Not mit Gegenspieler Reus.

    Nach der Pause bot sich den Zuschauern zunächst dasselbe Bild. Nachdem Gladbachs Abwehrchef Dante in der 52. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze über das Tor geschossen hatte, verflachte das Spiel der Borussia immer mehr. Erst der Elfmeter und das 1:0 waren für die Gastgeber wie ein Weckruf. In der 79. Minute war es erneut Reus, der das Tor der Nürnberger nur knapp verfehlte. Sechs Minuten später fand Reus erneut in Stephan seinen Meister.
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    Torloses Remis in Augsburg

    Augsburg - Der FC Augsburg zahlt in der Bundesliga weiter Lehrgeld. Auch im siebten Anlauf gelang dem Aufsteiger nicht der erhoffte erste Sieg. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Jos Luhukay musste sich in einem vor allem in der ersten Hälfte ereignisarmen Spiel gegen Hannover 96 mit einem mageren 0:0 begnügen.


    Dabei präsentierten sich die Nordeutschen keineswegs in guter Form. 96 hatte allerdings bei zwei Pfostenschüssen von Didier Ya Konan Pech. Der FCA bleibt mit mageren vier Pünktchen im Tabellenkeller. Hannover hält mit zwölf Zählern immerhin Anschluss zur Spitzengruppe.

    Augsburg zeigte sich zwar durchaus bemüht. Meist fehlten dem biederen Neuling, bei dem kurzfristig noch Jan-Ingwer Callsen-Bracker (Hüftprellung) ausgefallen war und der damit neun Spieler ersetzen musste, aber die spielerischen Mittel, um die routiniert auftretenden Hannoveraner auszuhebeln.

    Keine Arbeit für die Torhüter in der ersten Halbzeit


    Dabei agierte 96 nach dem jüngsten 2:1 gegen Meister Dortmund über weite Strecken viel zu behäbig und selbstsicher. In der ersten Hälfte stellte Hannover zudem in Strafraumnähe seine Bemühungen fast gänzlich ein. Die zuletzt wackelige Augsburger Defensive wurde so vor keine allzu großen Probleme gestellt. Torwart Simon Jentzsch erlebte ruhige 45 Minuten.

    Auf der anderen Seite war auch Ron-Robert Zieler fast beschäftigungslos. Dabei hatte Luhukay in Sascha Mölders und Nando Rafael erstmals zwei echte Spitzen aufgeboten. Doch mehr als zwei kleinere Chancen durch Rafael, der sein Saisondebüt feierte, und Daniel Baier (14.) sprangen nicht heraus. Bezeichnend war, dass es in der ersten Hälfte keinen einzigen Eckball gab.

    Mehr Tempo nach der Pause

    Nach dem Wechsel erhöhte Hannover jedoch das Tempo und kam gleich zu einigen guten Chancen. In der 57. Minute lenkte Jentzsch einen schönen Schuss von Jan Schlaudraff gerade noch um den Pfosten. Dann hatte Torjäger Ya Konan bei zwei Pfostenschüssen (62. /66.) viel Pech. Zudem brachte Lars Stindl das Kunststück fertig, den abprallenden Ball am leeren Tor vorbeizuschießen, fünf Minuten vor dem Ende schoss er aus kurzer Distanz Jentzsch an.

    Die beste Chance für den in der Schlussphase etwas mutiger auftretenden FCA vergab in der 71. Minute aus kurzer Distanz Mölders nach Hereingabe von Marcel de Jong. Zieler zeigte sich reaktionsschnell. Zudem rettete Zieler in der 76. Minute erneut gegen Mölders und Axel Bellinghausen.
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    Souveräne Bayern behaupten Tabellenführung

    München - Rekordmeister Bayern München hat die Tabellenführung in der Bundesliga dank einer souveränen Vorstellung behauptet. Die Mannschaft von Coach Jupp Heynckes setzte sich nach einer überlegen geführten Partie mit 3:0 (2:0) gegen Bayer Leverkusen durch.


    Thomas Müller mit seinem zweiten Saisontor (5.), Daniel van Buyten per Freistoß (19.) und der eingewechselte Arjen Robben (90.) bescherten den Bayern den zehnten Pflichtspielsieg in Serie. Außerdem war der sechste Liga-Dreier eine gelungene Generalprobe für den Härtetest am Dienstag in der Champions League gegen Manchester City.

    Leverkusen verpatzt Generalprobe für Genk


    Für die enttäuschenden Leverkusener, die weiter auf den ersten Sieg beim FC Bayern seit dem 21. Oktober 1989 warten, war es die dritte Niederlage in einem Pflichtspiel hintereinander. Während das Team von Trainer Robin Dutt sich für die Begegnung in der Königsklasse am Mittwoch mit dem belgischen Meister KRC Genk wieder in Schwung bringen muss, konnte es sich der FC Bayern gar leisten, den wiedergenesenen Torjäger Mario Gomez nach 65 Minuten auszuwechseln. In der 78. Minute gab Robben sein Comeback nach fünf Wochen Verletzungspause.

    In der ausverkauften Allianz Arena spielte von Anfang an nur der FC Bayern. Leverkusen schoss in der gesamten ersten Halbzeit nur ein einziges Mal aufs Tor. Stürmer Stefan Kießling setzte sich gegen Philipp Lahm und Holger Badstuber durch, scheiterte aber an Manuel Neuer (11.). Bayer machte gegen seinen früheren Trainer Heynckes zu viele Fehler im Spielaufbau, den die aggressiveren Münchner allerdings auch gekonnt störten. Außerdem kamen die flinken Außen Müller und Franck Ribery zu oft zu leicht durch.

    Da Costa mit bitterem Debüt

    Nicht eben zufällig fiel die Bayern-Führung über links. Gomez bediente Linksaußen Ribery, der den Bundesliga-Debütanten Danny da Costa mit schnellem Antritt stehen ließ. Riberys Hereingabe verwandelte Müller aus fünf Metern, Abwehrspieler Ömer Toprak kam dabei genauso einen Schritt zu spät wie der ebenfalls einschussbereite Gomez. Nur zwei Minuten später legte Müller für Gomez auf, doch der Torjäger, der nach seiner verletzungsbedingten Pause auf Schalke zurückgekehrt war, schoss den Ball aus sechs Metern am Tor vorbei.

    Leverkusen vermisste die gesperrten Michal Kadlec und Andre Schürrle, auch der frühere Münchner Michael Ballack war erkrankt zu Hause geblieben. Das 0:2 war aber kaum auf die personelle Situation zurückzuführen: Nach Topraks Foul an Toni Kroos schoss van Buyten einen Freistoß aus 25 Metern durch die Mauer hindurch flach in die untere linke Torecke. Die Bayern blieben auch nach dem zweiten Treffer überlegen, beschränkten sich aber auf seltenere Vorstöße.

    Robben mit gelungenem Comeback


    Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Bayern-Fans gleich wieder Grund zum Jubeln: Robben, der zuletzt am 3. Spieltag beim 5:0 gegen den Hamburger SV mitgewirkt hatte und seitdem wegen einer Schambeinentzündung ausgefallen war, lief sich warm. Seine Kollegen warben in der Folge um eine Einwechslung ihres Stars, stellten sie ihre Bemühungen doch weitgehend ein. Weil Leverkusen aber keine zündenden Ideen hatte, konnten sich die Bayern diesen Luxus erlauben.

    Gonzalo Castro mit einem harmlosen Schüsschen und Toprak per Kopf prüften Bayern-Torwart Neuer (52./67.), der aber in beiden Fällen keine große Mühe hatte. Auf der Gegenseite war van Buyten per Kopf dem 3:0 am nächsten (71.).

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  4. Bachos
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    Köln verbucht den ersten Heimsieg

    Köln - Die Derby-Helden des 1. FC Köln können auch Heimspiele gewinnen. Eine Woche nach dem 4:1 bei Bayer Leverkusen veredelten die Geißböcke den Triumph zu Hause durch ein 2:0 (1:0) gegen 1899 Hoffenheim.


    Der Erfolg durch die Treffer von Mato Jajalo (20.) und dem überragenden Lukas Podolski (63.) war der erste Heimsieg seit dem 14. Mai (2:1 gegen Schalke 04). Die Kölner setzten sich dadurch mit nun zehn Punkten im Tabellenmittelfeld der Bundesliga fest.

    "Es war unser Ziel, nach dem Derby nachzulegen. Jetzt stehen wir einigermaßen gut da und sind auf dem richtigen Weg", sagte Matchwinner Podolski, der vor seinem Treffer das 1:0 vorbereitet hatte. "Wir dürfen uns aber nicht ausruhen, damit wir nicht wieder unten reinrutschen."

    Hinten sicher, vorne schnell

    Hoffenheim verpasste dagegen die Gelegenheit, Trainer Holger Stanislawski zum 42. Geburtstag am Montag das passende Geschenk zu machen. Die Kraichgauer, die zuletzt vier von fünf Spielen gewonnen hatten, kassierten ihre dritte Saisonniederlage und die erste überhaupt im Kölner WM-Stadion in der Bundesliga. "Wir müssen aufpassen, dass wir bei aller Euphorie nicht das Fußballspielen vergessen", warnte Torhüter Tom Starke: "Wir waren naiv wie Kinder."

    Die Kölner, die nach dem Auswärtssieg mit Selbstbewusstsein in die Begegnung gegangen waren, standen in der neuformierten Hintermannschaft sicher und versuchten in erster Linie, durch schnelle Konter über Podolski und Milivoje Novakovic zum Erfolg zu kommen.

    Obasi kommt erst später von der Bank

    FC-Coach Stale Solbakken hatte das Derbysieger-Team notgedrungen auf zwei Positionen umstellen müssen. Die verletzten Pedro Geromel (Außenmeniskusriss) und Ammar Jemal (Oberschenkelprobleme) wurden durch Christian Eichner und Andrezinho ersetzt.

    Bei den Gästen fehlten unter anderem Sejad Salihovic und Vedad Ibisevic. Trainer Stanislawski stellte seine Mannschaft auf einer Position um. Für Chinedu Obasi stürmte Peniel Mlapa von Beginn an über die rechte Seite. In der 55. Minute wechselte Stanislawski dann allerdings Obasi für den schwachen Mlapa ein.

    Rensings Unsicherheit nicht genutzt


    Die Gastgeber nutzten die erste klare Chance zur Führung. Jajalo eroberte im Mittelfeld den Ball gegen Sebastian Rudy und schickte Podolski auf die Reise. Der Nationalspieler legte am Fünfmeterraum mit viel Übersicht auf Jajalo zurück, der mit ein bisschen Glück zum 1:0 einschoss.

    In Gefahr geriet die Kölner Führung vor der Pause nur in der 31. Minute, als FC-Schlussmann Michael Rensing bei einem 25-Meter-Schuss von Rudy erst im Nachfassen den Ball unter Kontrolle brachte. Auf der anderen Seite hätte Novakovic auf 2:0 erhöhen können, doch der Slowene schoss nach Podolski-Vorlage weit über das Tor (38.).

    Podolski krönt seine Leistung

    Auch nach der Pause drängten die Kölner auf das zweite Tor. Nach einem Ballverlust von Ryan Babel traf Podolski aber nur das Außennetz (52.). Hoffenheim antwortete mit einem Schuss des eingewechselten Obasi (58.), der aber einige Meter am Tor vorbei ging.

    Obwohl Hoffenheim in der Folgezeit mehr Spielanteile hatte und den Druck erhöhte, waren es erneut die Geißböcke, die zuschlugen. Podolski schoss nach gut einer Stunde überlegt zum 2:0 ein.
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    Pizarro trifft spät zum Bremer Sieg

    Bremen - Claudio Pizarro hat einen Kraftakt in doppelter Überzahl gekrönt und Werder Bremen mit seinem Last-Minute-Treffer wieder zum ersten Verfolger von Bayern München gemacht. Der Peruaner erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit sein zweites Tor zum 2:1 (1:1) gegen eine wacker kämpfende Mannschaft von Hertha BSC Berlin, die nach einer guten Stunde nur noch zu neunt auf dem Platz stand. Werder hat nun 16 Punkte auf dem Konto, zwei weniger als der Rekordmeister aus München.


    Die Berliner mussten ab der 57. Minute mit nur noch neun und ab der 63. Minute sogar mit nur noch acht Feldspielern auskommen. Der zuvor bereits verwarnte Rechtsverteidiger Christian Lell sah zunächst nach einer weiteren derben Attacke die Gelb-Rote Karte. Das gleiche Schicksal ereilte Adrian Ramos, der vorbelastet den Ball nach einer Spielunterbrechung wegschlug. Dennoch hatte Raffael sogar den Siegtreffer für die Gäste auf dem Fuß, doch sein Schuss aus zwölf Metern wurde von Philipp Bargfrede neben das Tor gelenkt.

    Blitzstart für Hertha, Tribünenplatz für Schaaf

    Ramos hatte die Gäste gleich mit seiner ersten guten Aktion in Führung gebracht. Nach Vorarbeit von Raffael spitzelte der Kolumbianer den Ball in der 3. Minute an Werders Torhüter Sebastian Mielitz vorbei ins Netz. Niemand in der Hintermannschaft der Hanseaten fühlte sich in dieser Szene für den Torjäger zuständig. Exakt 20 Minuten später kamen die Norddeutschen zum Ausgleichstreffer: Einen haltbaren Kopfball Pizarros ließ Hertha-Torhüter Thomas Kraft durch seine Hände über die Torlinie gleiten.

    In der hektischen Schlussphase hatte Pizarro kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch einmal ins Hertha-Tor getroffen - vor seinem Kopfball hatte er sich allerdings allzu energisch den Weg freigeräumt. Die Entscheidung, das Tor nicht anzuerkennen, erzürnte Bremens Trainer Thomas Schaaf dermaßen, dass er die letzten Minuten von der Tribüne aus verfolgen musste.

    Hertha verschenkt Chancen

    Erst nach dem 1:1 waren die Bremer in der fast ausverkauften Arena besser in die Partie gekommen, ohne jedoch zunächst klare Chancen herausspielen zu können. Die beste Einschussmöglichkeit hatten in der 17. Minute sogar die Berliner, aber Ramos fand in Mielitz seinen Meister. Die Nummer zwei im Bremer Tor vertrat den wegen einer Roten Karte gesperrten Stammtorhüter Tim Wiese.

    In der 31. Minute wäre aber auch Mielitz machtlos gewesen, doch Raffael verpasste eine gute Kopfballchance um Zentimeter. Aber auch ein zweiter Treffer für den SV Werder wäre noch vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Felix Brych aus München möglich gewesen, Aaron Hunt scheiterte in der 34. Minute zunächst an Kraft, dann am rechten Torpfosten.

    Berliner Kampf wird nicht belohnt


    Ungeachtet der doppelten numerischen Unterlegenheit bemühten sich die Berliner in der letzten halben Stunde, die Partie nicht zu einseitig werden zu lassen. Dabei profitierten sie von der großen Nervosität der übermotivierten Bremer, die zu überhastet agierten und klein klares Überzahlspiel zustande brachten.

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