Apple lockert EU-Vorgaben: iPadOS bekommt mehr Wahlfreiheit
Mit iPadOS 18.4 setzt Apple in der EU die nächste Ausbaustufe seiner „DMA“-Anpassungen um: Nutzerinnen und Nutzer erhalten zusätzliche Möglichkeiten, Apps aus alternativen Quellen zu beziehen – und Entwickler bekommen mehr Spielraum für eigene Distributionswege. Die Änderungen sind Teil der fortlaufenden Reaktion auf den Digital Markets Act, der Apple als „Gatekeeper“ zu mehr Offenheit verpflichtet.
Mehr als nur App-Stores: Distribution wird flexibler
Im Zentrum steht nicht allein die Existenz alternativer Marktplätze, sondern die breitere Architektur dahinter: Apple erweitert die Mechanismen, über die Apps außerhalb des App Store angeboten und installiert werden können. Das betrifft auch die Kommunikation zwischen App-Anbietern und Kundschaft, etwa bei Hinweisen auf externe Angebote und Zahlungswege, die in der EU in den vergangenen Monaten schrittweise gelockert wurden.
Sicherheits- und Gebührenmodell bleibt ein Streitpunkt
Apple hält gleichzeitig an einem Sicherheitsnarrativ und einem eigenen Gebührenrahmen fest – inklusive neuer Abgabenmodelle, die Kritiker als „Umweg-Gebühr“ interpretieren. Für viele Entwickler ist weniger die technische Öffnung als die wirtschaftliche Ausgestaltung entscheidend: Ob alternative Distribution wirklich attraktiv wird, hängt davon ab, wie kalkulierbar und wettbewerbsfähig die Kosten am Ende sind.
Signalwirkung für den Markt: EU-Regeln prägen Plattformpolitik
Die Entwicklung zeigt, wie stark europäische Regulierung inzwischen in Produktentscheidungen hineinwirkt. Für den Pay- und Medienmarkt kann das mittelfristig Folgen haben: Wenn App-Vertrieb und Bezahlbeziehungen freier werden, gewinnen Streaming-Anbieter potenziell Verhandlungsmacht gegenüber Plattformen – gleichzeitig bleibt der iPad-Markt ein Testfeld dafür, wie „offen“ Apple unter regulatorischem Druck tatsächlich werden will.
Mit iPadOS 18.4 setzt Apple in der EU die nächste Ausbaustufe seiner „DMA“-Anpassungen um: Nutzerinnen und Nutzer erhalten zusätzliche Möglichkeiten, Apps aus alternativen Quellen zu beziehen – und Entwickler bekommen mehr Spielraum für eigene Distributionswege. Die Änderungen sind Teil der fortlaufenden Reaktion auf den Digital Markets Act, der Apple als „Gatekeeper“ zu mehr Offenheit verpflichtet.
Mehr als nur App-Stores: Distribution wird flexibler
Im Zentrum steht nicht allein die Existenz alternativer Marktplätze, sondern die breitere Architektur dahinter: Apple erweitert die Mechanismen, über die Apps außerhalb des App Store angeboten und installiert werden können. Das betrifft auch die Kommunikation zwischen App-Anbietern und Kundschaft, etwa bei Hinweisen auf externe Angebote und Zahlungswege, die in der EU in den vergangenen Monaten schrittweise gelockert wurden.
Sicherheits- und Gebührenmodell bleibt ein Streitpunkt
Apple hält gleichzeitig an einem Sicherheitsnarrativ und einem eigenen Gebührenrahmen fest – inklusive neuer Abgabenmodelle, die Kritiker als „Umweg-Gebühr“ interpretieren. Für viele Entwickler ist weniger die technische Öffnung als die wirtschaftliche Ausgestaltung entscheidend: Ob alternative Distribution wirklich attraktiv wird, hängt davon ab, wie kalkulierbar und wettbewerbsfähig die Kosten am Ende sind.
Signalwirkung für den Markt: EU-Regeln prägen Plattformpolitik
Die Entwicklung zeigt, wie stark europäische Regulierung inzwischen in Produktentscheidungen hineinwirkt. Für den Pay- und Medienmarkt kann das mittelfristig Folgen haben: Wenn App-Vertrieb und Bezahlbeziehungen freier werden, gewinnen Streaming-Anbieter potenziell Verhandlungsmacht gegenüber Plattformen – gleichzeitig bleibt der iPad-Markt ein Testfeld dafür, wie „offen“ Apple unter regulatorischem Druck tatsächlich werden will.