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Zehnder contra Premiere

Dieses Thema im Forum "Sky News" wurde erstellt von copper, 17. Oktober 2009.

  1. copper
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    copper Ist oft hier

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    Verfahren gegen Geldauflagen eingestellt

    SCHRAMBERG, 16. Oktober (him) - Im Verfahren um Receiver, mit deren Hilfe die Premiere Verschlüsselungstechnik umgangen werden konnte, hat die Staatsanwaltschaft Rottweil die Verfahren gegen zwei Beschuldigte von Zehnder in Tennenbronn gegen Geldauflagen eingestellt. Das hat auf Nachfrage der NRWZ Staatsanwalt Frank Grundke bestätigt. In einem Fall musste ein Manager mehrere tausend, im anderen Fall etwa 10.000 Euro berappen.

    Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft eine Beschwerde gegen die Verfahrenseinstellung zurückgewiesen hat, ist das Verfahren jetzt endgültig abgeschlossen.

    Der Fall hatte im Frühjahr für Aufsehen gesorgt, weil Premiere (heute SKY) auch den Antennenhersteller Kathrein auf gut 26 Millionen Euro Schadensersatz verklagt hatte. Professor Anton Kathrein gehören persönlich 90 % der Zehnderanteile. Ende Mai hatte ein Münchner Gericht die Klage gegen Kathrein aber abgewiesen.

    Auch gegen Zehnder läuft ein Schadensersatzverfahren, bei dem Premiere/Sky von Zehnder um die drei Millionen Euro fordern soll. Zehnder hatte in den Jahren 2003 bis 2007 Fernsehreceiver importiert. Diese waren mit einer Software ausgestattet, mit deren Hilfe die Verschlüsselungstechnik zu umgehen war.

    Auch gegen mehrere tausend Käufer hatte die Justiz deshalb Verfahren eingeleitet. Diese, so Staatsanwalt Grundke, seien dann aber an die zuständigen Staatsanwaltschaften in ganz Deutschland weitergeleitet worden. Er gehe davon aus, dass diese Verfahren in den meisten Fällen inzwischen eingestellt wurden.

    Das Zivilverfahren zwischen Zehnder und Premiere/Sky ist noch nicht abgeschlossen. Das hat auf Nachfrage der NRWZ Zehnder-Geschäftsführer Markus Schmidt bestätigt.

    Weitere Auskünfte wolle er aber nicht erteilen, weil das Verfahren noch läuft. Die Befürchtung, falls Premiere den Prozess gewinnt, sei Zehnder am Ende (siehe NRWZ vom 28. März 2009) teilt Schmidt nicht: „Ich glaube nicht, dass das Verfahren unsere Existenz gefährdet.“

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    #1

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