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PC & Internet uTorrent wird zu BitTorrent Speed

josef.13

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Die Tron Foundation hat am gestrigen Montag die neue P2P-Software „BitTorrent Speed“ veröffentlicht. Angeblich sollen die Downloads für Nutzer der Token-Funktionalität deutlich schneller sein. Künftig soll es zudem möglich sein, Seeder für die Bereitstellung ihrer DSL-Leitung mit BTT Token zu entlohnen.

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uTorrent wird zu BitTorrent Speed
„BitTorrent Speed“ soll künftig in den P2P-Client uTorrent integriert werden. Bislang liegt die Software aber nur für Windows PCs vor. Im Juli 2018 hat das Krypto-Unternehmen Tron Foundation die kalifornische Firma BitTorrent gekauft. Seitdem versucht man kontinuierlich P2P-Nutzer und Anleger von Kryptowährungen zusammen zu bringen.

Die Nutzer des neuen Clients bekommen standardmäßig 10 BitTorrent Token (BTT) geschenkt. Sie sollen sich durch das Seeden von Files weitere Coins dazu verdienen können. In die Software wurde eine einfach zu bedienende Wallet für BTT Token integriert.


Kein Geschwindigkeitsunterschied messbar
Nach Angaben des Herstellers sollen die Transfers merklich schneller sein, wenn man die Token-Funktionalität anschaltet. Angeblich sollen Geschwindigkeitsgewinne von bis zu 219,2 Prozent erreicht werden. Die Kollegen vom Blog TorrentFreak haben diverse Test-Downloads durchgeführt. Sie konnten keine Verbesserungen oder Verschlechterungen feststellen, egal ob BTT im Programm aktiviert oder deaktiviert war. Die Belohnung von Seedern ist in der jetzigen Version offenbar noch nicht enthalten. Der neue Client ist ein erneuter Versuch des neuen uTorrent-Eigentümers, technikaffine Downloader und Nutzer von Kryptowährungen zusammen zu bringen. Ob das gelingen wird, sei einmal dahingestellt.

BitTorrent Speed


Vorerst kein eigenes BitTorrent Protokoll geplant
Die Tron Foundation sieht laut Whitepaper vorerst davon ab, ein eigenes Protokoll für P2P-Transfers zu erstellen. Wenn dieses nicht kompatibel wäre, würde sich die Anzahl der möglichen Nutzer drastisch reduzieren. Zwar bestehe durchaus Bedarf, das P2P-Protokoll zu modernisieren. Doch ein Hard Fork hätte drastische Folgen. Momentan sind P2P-Programme auf rund einer Milliarde Geräte installiert. Mehr als 100 Millionen aktive Nutzer nehmen auf globaler Ebene 22 % des Datenstroms bei den Uploads und 3 % bei den Downloads in Anspruch. Die würde man im Falle eines Hard Fork allesamt aussperren.

Bezahlung der Seeder juristisch problematisch
Spannend erscheint auch die Frage, wie man die Finanzierung der Seeder von urheberrechtlich geschützten Werken juristisch behandeln will. Das wäre so, als wenn man ganz offiziell Raubmord-Kopierern Geld für die Verbreitung ihrer Schwarzkopien geben würde. Doch CEO Justin Sun und seine rund 400 Mitarbeiter in aller Welt agieren nicht völlig im rechtsfreien Raum. Stellt sich also die Frage, wie das Unternehmen diese Problematik umschiffen will.

Quelle; tarnkappe
 

Kaffa

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Ist das jetzt eigentlich Legal oder Illegal?
 
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die programme sind legal , die inhalte was die programme runterladen nicht immer so legal wie beschriben wird
 

Hauby

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Ich merke mir das immer so:
Es ist zum Beispiel legal, eine Waffe (Pistole, Messer) zu besitzen. Was man damit macht, ist durchaus nicht legal (jemanden zu Töten = illegal).

Ein Hoch auf uTorrent!
 
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