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Sky Deutschland Urteile für Sky-Piraten: Pay-TV-Hackern droht Haftstrafe

josef.13

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Mit illegalem Streaming fremder TV-Inhalte scheffelten Web-Piraten Geld – jetzt steht ihr Urteil vor Gericht bevor. Welche Konsequenzen drohen den Betrügern, die Sky einen einen Schaden in Millionenhöhe zufügt haben?

Im Landgericht Lüneburg fällt heute der Hammer: Geurteilt wird dabei im Prozess um gehacktes und illegal weiterverbreitetes Pay-TV. Die vier Angeklagten sollen per Internet-Stream Pay-TV zum Schnäppchenpreis angeboten haben. Dem Bezahlsender Sky seien dadurch Schäden in Höhe von 3,1 Millionen Euro durch entgangene Abonnements entstanden, so der Kanal.

Die vier Angeklagten, Männer zwischen 22 und 26 Jahren, haben demnach über ein Internetportal illegale Streamingdienste angeboten. So sind sie laut Staatsanwaltschaft mit 250 000 Euro mehr aus der Sache herausgegangen. Deswegen wirft ihnen diese Computerbetrug im besonders schwerem Fall und Ausspähen von Daten in mehr als 20 000 Fällen vor.

Am heutigen Dienstag werden in Lüneburg voraussichtlich die Plädoyers gehalten, so berichtet Sat.1. Für ein umfassendes Geständnis habe man zwei Haupttätern Haftstrafen zwischen 20 Monaten und zwei Jahren angeboten. Dieseh könnten sogar noch zur Bewährung ausgesetzt werden. Kommen die dreisten Hacker also noch mit einem blauen Auge davon? Die Urteile könnten schon heute fallen.

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Quelle; digitalfernsehen
 
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josef.13

josef.13

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Bewährungsstrafen im Prozess um Computerbetrug mit günstigem Pay-TV

Im Prozess um gehacktes Pay-TV sind drei der vier Angeklagten wegen bandenmäßigen Computerbetrugs zu Haftstrafen zwischen acht Monaten und zwei Jahren verurteilt worden. Die 4. große Jugendkammer des Landgerichts in Lüneburg setzte die Strafen am Dienstag zur Bewährung aus. Einer der angeklagten jungen Männer zwischen 22 und 26 Jahren bekam eine Verwarnung. Vorausgegangen war eine Absprache zwischen den Prozessbeteiligten. Die Angeklagten kommen aus Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Sie sollen per Internet Pay-TV zum Schnäppchenpreis angeboten haben.

Sie räumten die Vorwürfe im Rahmen des Deals weitgehend ein. Über das selbst eingerichtete Internetportal iStreams.to hatten sie laut Anklage zwischen Oktober 2011 und Februar 2016 illegale Streaminginhalte angeboten. Dabei sollen sie das Signal von Sky geknackt und dann günstiger unverschlüsselt offeriert haben. Rund 7400 Internetnutzer griffen laut Staatsanwaltschaft zu und buchten insgesamt mehr als 20 000 Streaming-Pakete.

Mit Sky hatten die jungen Männer während des Verfahrens im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs zudem Schadenersatzzahlungen von insgesamt 150 000 Euro vereinbart. Allein auf die beiden Hauptangeklagten entfallen davon jeweils 70 000 Euro. Der Sender hatte den Schaden durch entgangene Abonnements vor Prozessbeginn auf mehr als 3,1 Millionen Euro beziffert. Insbesondere die deutschen Lizenzhalter von Fußballübertragungen sehen ihre Geschäfte seit Jahren durch illegale Livestreams bedroht.

Laut Staatsanwaltschaft sollen die Angeklagten rund 250 000 Euro vereinnahmt haben, die Kammer ging am Ende von einem niedrigeren Betrag aus. Der nur verwarnte 23 Jahre alte Mann soll lediglich rund 100 Euro bekommen haben, es ging ihm hauptsächlich darum, selbst gratis Fußball sehen zu können.

Vor allem ihrem Alter und den Geständnissen hatten die Angeklagten letztlich zu verdanken, dass sie Bewährungsstrafen bekamen. Der Jüngste war zu Beginn der Taten erst 15. „Das hat nichts mehr mit Kinderstreichen zu tun“, betonte der Vorsitzende Richter Axel Knaack in seiner Urteilsbegründung. „Das ist eine ganz erhebliche Straftat.“

Quelle; INFOSAT
 

hot chili

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Mann soll lediglich rund 100 Euro bekommen haben, es ging ihm hauptsächlich darum, selbst gratis Fußball sehen zu können
Daraus kann man fast ableiten, wer nur einen kostendeckenden kleinen Server hat der etwas über home CS hinaus geht, da bleibt es bei einer Verwarnung...
 

nachteulerxyz123

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ich finde das so lächerlich, es weiss nichtmal wie ich das beschreiben soll, denen ist also geld durch die lappen gegangen, aha, können die ihre hoehen gehälter nicht mehr finanzieren, oder wird die raffgier immer extremer, ein einfaches beispiel, man bietet den scheiss für nur ein paar kröten an, mit gescheitem receiver, mit freien wahl der pin-matscherei,mit freundlichem service, ohne knebelverträge, was würde mich daran hindern da einzusteigen und es würden mehr werden, dann würden die gierigen fressmaschinen ihren hals vielleicht genauso schnell vollkriegen,
geh zum bäcker, ein brötchen kostet 30 cent, daneben liegt das gleiche mit 60 cent, was nimmst...ich versteh das langsam nimmer
 

King W.

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Die machen also einen Schaden von 3,1 Millionen geltend. So, so.
Vielleicht sind viele "Schwarzseher" aber gerade noch so bereit, ein paar Almosen für das miese und mittlerweile auch werbeverseuchte Programm zu zahlen, aber niemals den von Sky aufgerufenen Abo Preis.
Ich denke mal, nicht einmal jeder zweite der "Illegalen" wäre ein rechtmäßiger Abonnent, wenn es die Möglichkeit des Schwarzsehens nicht mehr gäbe.
Unabhängig davon: Jemanden beklauen macht man nicht, selbst dann nicht, wenn es Sky ist.
 

hot chili

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Die machen also einen Schaden von 3,1 Millionen geltend. So, so.
Genau genommen ist das ein PresseWert.
Netto können sie für sich nur den entgangenen Gewinn nach BGB §252 einfordern. Daher müssen sie simulieren, was unter Abzug aller Kosten inklusive Lizenzen noch bei raus tröpfelt.

Dennoch gibt es nichts zu beschönigen an der Sache. Ein strafrechtlich höheres Urteil währe bei der Anzahl der User schon drin gewesen.
Es gibt auch genug Beispiele, siehe spoty, Netflix, wie man mit günstigen Abos flexible Kunden gewinnt. Zu solchen Situationen muss es dann nicht erst kommen.
 

spielertyp

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Sky laufen die Kunden davon jetzt muss eine neue Einnahmequelle her.:smiley:
 

ash1

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Naja,wenn die Schwarzgucker weg sind sind es ja auch nicht mehr Abonnenten.Das Unternehmen ist wie ich bereits vor Jahren sagte zu gross und unflexibel.Wenige nehmen das Vollabo,die meisten glotzen Sport,andere ebend Filme,da laufen eh nicht mehr alle.Flexible Abostruckturen gehen halt schwer wenn die Schuldenlast für alles drückt.Bleibt nur eine Aufsplittung aufs wesentliche und unabhängig mit getrennten Finanzen.Filmfreaks nehmen sicher gerne wie früher den Teleclub oder Filmnet ein Filmabo in 1080p mit Receiver ohne Gängelung mit allen Filmen am Markt.Sportenthusiasten wolllen Fussball,F1 und als Zusatz sicherlich Leichtathletik etc.pp.
Alles Zusammen in einem Finanztopf geht nicht,eine von beiden Seiten oder beide Seiten sind sauer und mosern zusätzl. über den Preis.
Zurück zum Film und PopcornKino Paytv und die anderer zum Sportkanal Paytv
 
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josef.13

josef.13

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Pay-TV: Betreiber von iStreams.to verurteilt

iStreams.to: Am 05.02. urteilte die 4. große Jugendkammer des Landgerichts Lüneburg im Fall von vier Pay-TV Anbietern im Alter zwischen 22 und 26 Jahren wegen bandenmäßigem Computerbetrug. Für drei der Angeklagten wurden Bewährungsstrafen zwischen acht Monaten und zwei Jahren ausgesprochen. Ein Angeklagter wurde verwarnt. Zudem müssen die Beschuldigten an Sky eine Schadensersatzsumme in Höhe von 150.000 Euro leisten.

Den vier Angeklagten wurde vorgeworfen, das Signal von Sky auf ihrer illegalen Internetplattform iStreams.to zwischen Oktober 2011 und Februar 2016 unverschlüsselt zum Schnäppchenpreis von 4,99 Euro angeboten zu haben. Die Verhaftung fand durch Mitarbeiter des Bundeskriminalamts statt.

Der Zuspruch war enorm: Rund 7.400 Internetuser nutzten das Angebot. Diese buchten über 20.000 Streaming-Pakete. An Einnahmen wurden von der Staatsanwaltschaft rund 250.000 Euro veranschlagt, allerdings ging die Jugendkammer dann von einem niedrigeren Betrag aus. Der verwarnte 23-Jährige hätte bloß eine Summe von 100 Euro erhalten. Hauptsächlich wollte er nur selbst Fußball live gratis schauen. Sky, als betroffener Sender, taxierte den Schaden durch entgangene Abonnements auf 3,1 Millionen Euro.
Richter: iStreams.to kein Kinderstreich mehr!

Die Täter gaben sich geständig und räumten die Vorwürfe zu einem großen Teil ein. Hinsichtlich eines Täter-Opfer-Ausgleichs wurden zwischen den Tätern und Sky Schadenersatzzahlungen in Höhe von 150.000 Euro festgesetzt, wobei die zwei Hauptangeklagten schon mit jeweils 70.000 Euro beteiligt sind.

Der Vorsitzende Richter Axel Knaack hob in seiner Urteilsbegründung hervor, dass das milde Urteil der Bewährungsstrafen allein aufgrund des relativ jungen Alters der Straftäter, ein Angeklagter war zur Tatzeit gerade mal 15 Jahre alt, und den Geständnissen der Angeklagten geschuldet war. Die Tat an sich hätte jedoch: „nichts mehr mit Kinderstreichen zu tun. Das ist eine ganz erhebliche Straftat.“, so führte der Richter weiter aus.
Was droht den Nutzern?

Auch die ehemaligen Nutzer von iStreams.to sind leicht zu identifizieren, sofern sie das illegale Online-Angebot per Bankeinzug, Kreditkarte oder PayPal bezahlt haben. Sky könnte von ihnen einen Lizenzschadensersatz fordern, der jeweils davon abhängt, wie lange das illegale Angebot genutzt wurde. Rein theoretisch könnten den früheren Abonnenten aufgrund der Urheberrechtsverletzungen auch strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Quelle; tarnkappe
 
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