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Medienrat bemängelt rückläufige politische Berichterstattung im Privat-TV

Dieses Thema im Forum "Off Topic News" wurde erstellt von Ranger79, 14. Juli 2009.

  1. Ranger79
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    Ranger79 VIP

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    14.07.09 Medienrat bemängelt rückläufige politische Berichterstattung im Privat-TV

    Saarbrücken - 25 Jahre nach dem Start von Privatfernsehen in Deutschland stellt der Medienrat der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) fest, dass erhebliche Teile des Privatfernsehens in Deutschland ihrer öffentlichen Aufgabe nicht genügen.
    Du mußt dich Registrieren um diesen Link sehen zu können. Hier klicken und kostenlos Registrieren In einer Resolution zur Programmentwicklung im privaten Fernsehen bemängelt der Medienrat Formate wie "Big Brother", "Erwachsen auf Probe" oder "UFC (Ultimate Fighting Championship)", die die Legitimität des Privatfernsehens in Deutschland gefährden, und spricht sich in diesem Zusammenhang nicht zuletzt auch aus ethischen Gründen gegen eine mediale Instrumentalisierung von Babys, Kindern und Jugendlichen aus. Zudem kritisiert er "die rückläufige politische Berichterstattung in den privaten Vollprogrammen, die selbst bei den reichweitenstärksten Programmen, RTL und Sat 1, zu beobachten ist, wo z. B. 2008 der Anteil der Politikberichterstattung in den Hauptnachrichtensendungen nicht mehr als vier bzw. drei Minuten betrug", teilt der Medienrat der LMS heute mit. Der Medienrat spricht sich daher für eine Präzisierung des Begriffs des "Vollprogramms" im Hinblick auf den erforderlichen Nachrichtenanteil aus.

    Darüberhinaus bedauert der Medienrat der LMS, dass die privaten Veranstalter bislang zu wenig Sendeformate entwickeln, die helfen, die Medienkompetenz der Zuschauerinnen und Zuschauer zu fördern.

    Der Medienrat kritisiert Positionen der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e. V. (FSF), die auf ein Austesten von Wertvorstellungen gerichtet sind. Weiterhin fordert er eine Kontrollmöglichkeit der Gremienvorsitzendenkonferenz der Landesmedienanstalten gegenüber Entscheidungen der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) und der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in Fällen, in denen eine Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe unter Rückgriff auf gesamtgesellschaftliche Überzeugungen in Rede steht.

    Q: digi tv
     
    #1
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