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PC & Internet JP Trading Enterprices & JUSLEGAL: Mahnungen für Softwarelizenz

josef.13

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Käufer von überaus günstigen Softwarelizenzen über den Amazon-Marketplace aufgepasst: Derzeit werden von der JUSLEGAL Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Zahlungsaufforderungen für eine Rückbuchung verschickt. Die Abmahnung beläuft sich auf 83,54 EUR, obwohl die Lizenz ursprünglich nur knapp zwei Euro gekostet hat.

Bei Reddit beschrieb ein Nutzer einen Fall für eine recht neue Abmahn-Masche. Vor einem Jahr kaufte er einen Produktschlüssel für Office 2016 über einen Amazon-Marketplace. Verkäufer war die Firma „JP Trading Enterprices“. Der Schlüssel war sehr günstig. Von daher war der Käufer nicht überrascht, als Office 2016 zwei Monate später schon nicht mehr funktioniert hat. Im April dieses Jahres erhielt er einen Brief von der Firma „JP Trading Enterprices“, die ihm eine Rückbuchung eingeräumt hat. Der Reddit-Nutzer nahm an, es ging um den mangelhaften Schlüssel, weswegen er das Schreiben in seinen Unterlagen abgeheftet hat.

Abmahnung.jpg

Die wundersame Rechnungs-Vermehrung von JUSLEGAL

Und jetzt kommt der Trick. Kürzlich erhielt er eine Mahnung von der Kanzlei „Juslegal“ Rechtsanwälte. In dem Brief von Rechtsanwalt Dr. Hauke Scheffler steht, dass er JP Trading Enterprices die bereits erfolgte Rückzahlung zurückzahlen soll. Trotz der geringen Summe summiert sich am Ende ein Wert von über 80 EUR (!!!) Die Aufstellung der Kosten im Detail:

Geschäftsgebühr laut Gegenstandswert: 58,50 EUR
Pauschale Nr. 7002 W RVG : 11,70 EUR
19 % Umsatzsteuer Nr. 7008 W RVG : 11,70 EUR

Gesamtbetrag 83,54 EUR


Mahnung erhalten, was tun?

Die Forderung soll innerhalb von fünf Tagen beim Konto des Empfängers gutgeschrieben sein, an denen die Banken arbeiten. Die Frist wurde offenbar mit Absicht knapp gehalten, um die Empfänger zusätzlich unter Druck zu setzen. Einer unserer Leser hat bei Amazon angerufen. Der Mitarbeiter gab an, dass heute schon unzählige Personen deswegen angerufen hätten. Mehr als 1.000 (!!!) Der Amazon-Mitarbeiter riet unserem Leser, die Rechnung nicht zu begleichen.



Es ist zumindest schon mal auffällig, dass die Anschrift der Firma gar nicht stimmt. Laut Anwalt.de wurde beim Handelsregister die Ellerkampstraße 125 in 32609 Hüllhorst hinterlegt. Laut Mahnung soll die JP Trading Enterprices UG angeblich ihren Sitz in Vaterstetten haben. Auch bei Anwalt.de rät der Jurist dazu, den geforderten Betrag nicht leichtfertig zu zahlen. Zunächst sollte geprüft werden, ob überhaupt eine Zahlungspflicht besteht.

Die Bewertung bei Google des Lizenzverkäufers aus Bünde ist entsprechend in den Keller gegangen. Gelobt wird in den letzten Kommentaren lediglich die Rechtsabteilung von Amazon, die einigen Kunden mitgeteilt hat, dass laut der EULA von Amazon alles über sie laufen muss. Da die JP Trading Enterprices UG als Marketplace Verkäufer tätig war, widersetzt sich das Unternehmen mit der Mahnung offensichtlich den mit Amazon eingegangenen Vertrag.

Quelle; tarnkappe
 

Shortycc

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dass laut der EULA von Amazon
Und genau in einem solchen Moment müsste Microsoft um die Ecke kommen, auf die eigene EULA zeigen und möchte gerne wissen, wie JP Office Lizenzen für 2€ abgeben kann, und Amazon als Plattform diese vertreiben lässt.
Beide bestimmt selbst auch Lizenznehmer im eigenen Namen, und müssten die Bestimmungen daher auch bereits 'kennen'.
 
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Amazon wird einen Teufel tun, letztlich verdienen die doch sehr gut an solchen Machenschaften. Genau so wie an Produktpiraten und Betrügern, welche hochwertige Artikel in Wort und Bild anpreisen und dann nur billigen Ramsch versenden.
Produktbewertungen, welche diesbezügliche Hinweise enthalten, werden von Amazon neuerdings mit "Verstoß gegen die Regeln" gar nicht erst veröffentlicht. Vor ein paar Jahren konnte man Produktpiraterie dort noch beim Namen nennen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
 
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Mik3.Lit0ri5

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Dann liefere mal Beweise für deine Anschuldigungen...
 

Shortycc

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Mik3.Lit0ri5

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Es ging mir nicht um die Fakeshops, sondern um die Aussage bezüglich Bewertungen...
 
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