Google Play Store: Neue Anti-Schadware-Regel könnte Facebook treffen

Dieses Thema im Forum "Handy - Navigation News" wurde erstellt von josef.13, 29. April 2013.

  1. josef.13
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    josef.13 Moderator Digital Eliteboard Team

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    In Zukunft dürfen im Google Play Store keine Anwendungen mehr veröffentlicht werden, die sich selbst aktualisieren. Der neue Passus in den US-Bestimmungen für den Play Store ist seit letzter Woche online, er bezieht sich nicht auf die Inhalte der App, sondern auf die App selbst. Anwendungen, die Code nachladen und sich selbst updaten, werden von Google als "gefährliches Produkt" eingestuft.

    Keine Trojaner heimlich nachladen
    Der neue Passus soll verhindern, dass eine Anwendung ohne Beanstandungen in den App-Store aufgenommen wird und erst später schadhafte Teile wie einen Trojaner nachlädt. Auf einem Desktop-Rechner kann jeder Nutzer Programme nach eigenem Belieben und auf eigenes Risiko installieren. Vor Einführung des Apple App Stores war dies auch in der mobilen Welt üblich. Palm erlaubte dies und Nokia auf seinen Symbian-Smartphones.

    In Zukunft lässt sich eine Anwendung, die über den Play Store bezogen wurde, also nur aktualisieren, indem wie bisher eine neue Version bei Google eingereicht wird. Der Android-Entwickler kann allerdings nicht verhindern, dass Apps aus anderen Quellen besorgt und auf dem eigenen Smartphone installiert werden. Das muss kein obskurer App-Store in China sein, Facebook zum Beispiel könnte seine Apps selbst zum Download anbieten.

    Facebook testet eine solche App

    Facebook Home ist nicht die einzige Neuerung, mit der das soziale Netzwerk eine stärkere Präsenz auf den Smartphones mit Android erlangen möchte. Seit Mitte März bereits gibt es im Google Play Store eine Facebook-App, die sich selbst aktualisieren kann, indem sie Code nachlädt. Dabei handelt es sich allerdings bloß um einen Testlauf, nur ein Prozent der Nutzer haben diese App erhalten. Googles Änderungen der US-Bestimmungen für den Play Store könnten als eine Reaktion darauf gewertet werden.

    Quelle: onlinekosten.de
     
    #1
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