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PC & Internet DNS-Blocking: Telekom muss Filesharing-Webseite sperren

josef.13

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Filesharing im Internet ist im Zeitalter von Musik- und Videostreaming zwar kein ganz so großes Problem mehr wie früher, doch es sorgt nach wie vor für großen Schaden. Der deutschen Musikindustrie ist nun in erster Instanz gelungen, die Deutsche Telekom zu einer DNS-Blockade zu zwingen.

Das heißt: Die Telekom wurde vom LG München verpflichtet, den Zugang zu der Webseite goldesel.to zu sperren. Nach Ansicht der klagenden Tonträgerhersteller arbeitet diese Webseite nachweislich urheberrechtsverletzend. Das Urteil steht in einer Reihe mit der aktuellen Rechtsprechung des OLG München, nach der Vodafone den Zugang zu der illegalen Webseite kinox.to sperren muss.

Von Seiten des Bundesverbands Musikindustrie verfügen Seiten wie goldesel.to in der Regel über kein Impressum und keine zustellungsfähige Adresse. Den Betreibern gehe es darum, rechtsverletzende Inhalte anzubieten, um damit einen hohen Internet-Traffic und Werbeerlöse durch das Schalten von Werbebannern zu generieren.

Telekom prüft Berufung
Bei der Telekom will man nun die Urteilsbegründung prüfen und gegebenenfalls gegen das noch nicht rechtskräftige Urteil vorgehen. Dann würde das Verfahren vor dem OLG München fortgesetzt. Zu einer tatsächlichen Sperre der Webseite kommt es für Telekom-Kunden nach Erkenntnissen von inside handy derzeit aber noch nicht.

Ohnehin ist das so genannte DNS-Blocking aber vergleichsweise wirkungslos. Denn mit nur wenig technischem Verständnis lässt sich eine DNS-Sperre von jedem Nutzer umgehen. Es muss nur ein alternativer DNS-Server in den Browser-Einstellungen hinterlegt sein.

goldesel-1-247x186.jpg

Quelle; inside-handy
 

Smolle

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Leider werden dann die Ausgesperrten in die guten Boards getrieben.
 

FossieMcFly

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Na ja.Wer lädt denn noch über .to Seiten?Das ist mir eh zu unsicher geworden.Man gut mein Board das ich benutze ist geschlossen für Registrierung.
Aber das haben sie mit Vodafone bzw. Kabel Deutschland auch versucht mit den Kinox.to Seiten.Aber war ja wie gesagt ziemlich wirkungslos wenn man
weiß wie man es umgeht! :smile: Schlechter Versuch das Internet zu reglementieren.Einfach mal das Urheberrecht reformieren und sich da was neues ausdenken!
 

Phantom

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Ich nutze selbst schon länger DNS Server die nicht vom Provider verwaltet werden. Erst hatte ich Google DNS und jetzt Cloudfare. Cloudfare hatte bei mir auch zudem den Vorteil das ich mit meiner 250000 Leitung vollen speed bekomme. Mit der Telekom DNS war das warum auch immer nicht möglich. Was das sperren von Seiten betrifft, ich denke das wird erst der Anfang werden. Bei MC kann man ja heute schon das DEB nicht aufrufen :disappointed: Wenn die Regierung es übertreibt, geht meiner meinung nach der Schuss nach hinten los da immer mehr auf alternative DNS Server wechseln werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

dabomb

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Schleichende Zensur des Internets !!!
Hier wird aus wirtschaftlichen Gründen gegen geltendes Recht verstoßen und die Informationsfreiheit eingeschränkt !!
Wehret den Anfängen !!
 

exitus1337

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VPN oder DNS Wechsel regelt das schon, ist zwar traurig das es so ist, aber ich lass mir nicht vorschreiben welche Seiten ich besuchen soll und welche nicht.
F#ck Zensur
 

FossieMcFly

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Seh ich genauso.Wenn man keine illegalen Seiten will,dann muss man sich ja auch mal fragen warum es sie überhaupt gibt und wie
man vielleicht die Menschen dazu bringt sie nicht zu nutzen!!Dazu müsste man mal die ganze Film und Musikindustrie hinterfragen!!
 
OP
OP
josef.13

josef.13

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Goldesel.to reagiert auf neue Netzsperren

Das Team von Goldesel.to hat auf das Urteil vom LG München reagiert. Sie proklamieren die von den Rechteinhabern erzwungenen juristischen Maßnahmen als „das Ende des freien Internets„. Das Team des über 15-jährigen gibt seinen Nutzern in der Folge eine Art „Grundausstattung“ zum Surfen an die Hand.

Auf der Hauptseite des Warez-Portals Goldesel.to hat man kürzlich eine neue Warnmeldung veröffentlicht. „Wie wir Euch bereits seit Monaten ankündigen, hat die Content-Industrie damit begonnen „DNS-Sperren“ über Eure Internetdienstanbieter durchzusetzen. Derzeit betroffen ist Vodafone. Wer seine DNS-Einstellung via DNS-Jumper oder manuell nicht ändert kann, kann Goldesel nicht mehr erreichen.

Anschließend kommt das aktuelle Urteil des LG München zur Sprache. Wie wir gestern berichtet haben, muss die Deutsche Telekom seinen Kunden auf Antrag mehrerer großer Plattenlabels den Zugang zu diesem Portal sperren. Im Statement heißt es weiter: „Dies ist der Anfang vom Ende des freien Internets, sobald dies gerichtlich durchgesetzt wurde ist davon auszugehen, dass eine Flut von Seiten gesperrt wird.

VPN als digitale Grundausstattung

Jeder Surfer sollte als „Grundausstattung“ einen VPN benutzen, um derartige Sperren automatisch zu umgehen. Erwähnt wird auch die Blockade deutscher Downloader beim Sharehoster Zippyshare, von der auch Goldesel.to im erheblichen Umfang betroffen ist. Übrigens hat Zippyshare kürzlich seine Blockade auch auf spanische Downloader erweitert. Die Besucher aus Großbritannien sind schon seit mehreren Wochen von der Sperre betroffen.

Ist der Besuch von Goldesel.to legal?

goldesel.to


Auch wenn der Besuch von Goldesel.to weiterhin legal ist, verschleiert ein VPN zusätzlich Eure Herkunft und bringt mehr Sicherheit. Es liegt also an Euch Goldesel weiterhin zu erreichen, ob nun mittels DNS-Änderung oder eines VPN’s.“ Der Besuch des Portals ist nach Auskunft diverser Fachanwälte tatsächlich erlaubt. Verboten und somit strafbar ist wirklich nur der eigentliche Download des urheberrechtlich geschützten Werkes auf das eigene Gerät. Im aktuellen Fall tritt die Webseite aber nur als Vermittler zu einem Share- bzw. Streaming-Hoster oder eDonkey2000-Programms auf, weswegen dort alles legal vonstatten geht.

Quelle; tarnkappe
 
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