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Bayern: Immer mehr Datenschutz-Beschwerden

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat in den letzten Jahren eine stetig steigende Zahl von Beschwerden verzeichnet. Das geht aus dem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht der Behörde hervor.
Allerdings heißt dies nicht zwangsläufig, dass es mehr Verstöße gegen den Datenschutz gibt. "Wir haben festgestellt, dass sowohl bei den Bürgerinnen und Bürgern als auch den Unternehmen durch die Datenschutzskandale in den letzten Jahren bei der Telekom, Lidl, der Bahn und auch zahlreichen Call-Centern die Sensibilität für das Datenschutzthema deutlich gestiegen ist", sagte Thomas Kranig, Leiter des Landesamtes. Auch dies führe zu einer größeren Zahl von Eingaben.
Im Jahr 2006 gingen beim Landesamt noch 1.805 Eingaben, Beschwerden oder auch informelle Anfragen von Bürgern und Unternehmen ein, hieß es. Diese Zahl steigerte sich im Jahr 2007 auf 2.023, im Jahr 2008 auf 2.410, im Jahr 2009 auf 3.129 und schließlich im Jahr 2010 auf 3.256. Mit anderen Worten lässt sich vom Jahr 2007 bis zum Jahr 2010 eine Steigerung um etwa 80 Prozent feststellen.
"Wir beobachten diese Steigerung nicht ohne gemischte Gefühle. Einerseits freuen wir uns über die darin zum Ausdruck kommende erhöhte Sensibilität beim Thema Datenschutz sowohl bei den Bürgern als auch bei den Unternehmen", so Kranig. Die Behörde bringt dies aber trotz Neueinstellungen immer stärker an die Grenze ihrer Kapazitäten.
In den Beratungen der Datenschutzbeauftragten der Unternehmen werde dabei deutlich, dass die Sorge um Imageschäden durch Datenschutzverstöße zugenommen hat und Datenschutz erkennbar zur Chefsache gemacht wird. Das drückt sich auch darin aus, dass das Landesamt in den letzten beiden Jahren jeweils nur in 11 Fällen ein Bußgeldverfahren gegen Firmen einleiten musste.


Quelle: winfuture
 
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