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Zum besseren Verständnis des Beitrags "Rettet das Internet" von winnipu

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von claus13, 4. Dezember 2011.

  1. claus13
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    claus13 Elite Lord

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    Um das bessere Verständnis des Beitrags

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    zu erhöhen, suchte ich mal den Spiegel-Artikel heraus.

    Der großteil der Sat-Board handelt nicht zu 100% legal, gegen HD+ hatte fast jeder eine Meinung, aber wo es um etwas wirklich wichtiges geht, da zieht die Menge den Schwanz ein... Kopfschüttel.

    Dieser Artikel bei Spiegel sollte jeden aufhorchen lassen.

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    Gruß
    claus13
     
    #1
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  2. phantom

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  3. winnipu
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    AW: Zum besseren Verständnis des Beitrags "Rettet das Internet" von winnipu

    Hallo Claus13
    es ist leider bei fast allen Themen so mit den
    10-20%;und der Rest die breite Masse!

    Die Hauptsache , wir sind nicht alleine.
     
    #2
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  4. claus13
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    claus13 Elite Lord

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    AW: Zum besseren Verständnis des Beitrags "Rettet das Internet" von winnipu

    Traurig aber wahr. Da muss ich Dir, leider, völlig recht geben @winnipu. Blind rennt die Menschheit in ihr Verderben. Aber daran können wir leider nichts ändern, außer frühzeitig vor Dingen zu warnen, die zu erwarten wären bzw. kommen. Warten wir's mal ab, ob das Geschrei noch kommen wird.
    Tja, ich gehöre halt zu den Paranoikern und Verschwörungstheoretikern, grins....

    Gruß
    claus13
     
    #3
  5. claus13
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    claus13 Elite Lord

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    AW: Zum besseren Verständnis des Beitrags "Rettet das Internet" von winnipu



    Umstrittenes US-Copyright-Gesetz vorerst vertagt




    Das Gesetz hätte weitreichende Auswirkungen und würde Eingriffe in die Grundstruktur des Internets erforderlich machen. Der "Stop Online Piracy Act" ist in den USA höchst umstritten - und liegt nun vorerst auf Eis. Die Kritiker befürchten ein Zensurregime wie in China oder Iran.



    Ein in den USA seit längerem geplantes Gesetz zum Schutz gegen Raubkopien bekommt erst einmal eine Auszeit. Das Anti-Piraterie-Gesetz

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    würde die die juristische Grundlage liefern, sogenannte Schurkenseiten umstandslos aus dem Netz zu filtern und so angeblich rechtswidrige Inhalte zu entfernen.



    Derzeit wird die Vorlage vor dem Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses verhandelt. Nach einer elfstündigen Marathonsitzung entschieden sich die Abgeordneten am vergangenen Freitag, einzelne Bestimmungen zunächst genauer zu untersuchen. Die Entscheidung kam überraschend, war doch noch am Freitag

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    von Sopa gerechnet worden. Der nächste Anhörungstermin soll am Mittwoch stattfinden. Das Sopa-Gesetz ist in den USA äußerst umstritten. Diverse Internet-Konzerne aber auch Bürgerrechtsorganisationen protestieren lautstark gegen das Vorhaben. Besonders im Fokus ist ein Passus, der dem Justizministerium weitgehende Eingriffe in die Infrastruktur des Internets erlauben würde. Service-Provider müssten Netzinhalte überwachen und notfalls zensieren. Andernfalls könnten sie Gefahr laufen, belangt zu werden, wenn sie Verlinkungen zu inkriminierten Seiten nicht entfernen oder als Zahlungsdienstleister dazugehörige Dienste und Konten einfrieren.
    Protest von Bürgerrechtlern, Facebook, Google
    Nun sollen Technikexperten zu den geplanten Eingriffen zur Änderung beim Domain Name System (DNS) und möglichen Sicherheitsrisiken befragt werden. Die Maßnahmen würden in etwa den 2009 in Deutschland von der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen geplanten Schritten entsprechen, Internetseiten zur Bekämpfung von Kinderpornografie zu sperren - nur, dass sie wesentlich weiter reichende Folgen hätten. Die strittigen Web-Auftritte wären nach wie vor vorhanden, aber auf direktem Wege nicht mehr zu erreichen. Eine alternative Möglichkeit wäre noch rabiater: In diesem Fall müssten die Provider mit Hilfe einer Technik namens Deep Packet Inspection in die Internet-Datenpakete ihrer Kunden hineinsehen und dann jene ausfiltern, die mit eigentlich gesperrten Seiten ausgetauscht würden. Eine Verabschiedung von Sopa könnte Befürwortern entsprechender Regelungen auch hierzulande erneuten Auftrieb verleihen.
    Doch noch ist der Widerstand stark, und er wird nicht nur aus den Reihen von Bürgerrechtlern befeuert. Es gibt einen offenen Brief von über 80 prominenten Netz-Vordenkern, darunter Vint Cerf, einem der Väter des Internets von heute, die das Gesetzesvorhaben vehement kritisieren. Auch von Seiten gleich einer Reihe großer Internet-Unternehmen gibt es Widerspruch. Schon im November hatten Online-Konzerne wie Facebook oder Google

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    geäußert, da es "ein ernsthaftes Risiko für Innovationen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in unserer Branche darstellt, wie auch für die Cyber-Sicherheit unseres Landes". Die Ende vergangener Woche von Google, Ebay, YouTube oder Twitter erneut vorgetragenen Bedenken richten sich gegen die weitreichenden

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    "Techniken ähnlich denen, die China, Malaysia oder Iran nutzen".

    Hier zum Artikel:

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    Bin mal gespannt, wann die Film- und Musikindustrie es schafft, das Internet kaputt zu machen...

    Gruß
    claus13
     
    #4
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  6. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    SOPA-Autor ist mit neuem Gesetzes-Vorstoß zurück

    Während die Netzaktivisten in den USA vermutlich noch ihren Sieg über die drohende Einführung der Gesetze SOPA und PIPA, die massive Einschränkungen in der Freiheit des Netzes nach sich gezogen hätten, feiern, wird hinter den Kulissen der nächste Angriff vorbereitet.

    Der bereits bei SOPA federführende Lamar Smith arbeitet laut einem Bericht des Magazins '

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    ' bereits an einem neuen Gesetzentwurf, der nicht weniger tief in die Freiheiten des Internets eingreift. Die offizielle Kennung des Papiers lautet "H.R. 1981". Der Beiname lässt bereits deutlich erahnen, welche Strategie nun gefahren wird, nachdem die Sache mit der "Piraterie" urheberrechtlich geschützter Inhalte nicht ausreichend Zugkraft entwickelte: "Protecting Children From Internet Pornographers Act".

    Smith versucht nun also offenbar, über das Thema Kinderpornographie oder zumindest den Schutz von Kindern vor Pornographie-Produzenten ausreichend Unterstützung für seinen Plan, eine umfassende Kontrolle der Kommunikation über das Internet zu etablieren, zu erhalten. Die Hoffnung dürfte sein, dass die Politiker in Senat und Abgeordnetenhaus bei diesem Thema nicht so schnell einknicken können, wie es noch bei SOPA der Fall war, als ein größerer Aktionstag ausreichte, um die meisten Unterstützer des Gesetzes

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    .

    Der Gesetzentwurf H.R. 1981 sieht unter anderem vor, die Internet-Provider zu verpflichten, sämtliche Zuordnungen von dynamischen IP-Adressen zu Anschlüssen und das über sie getätigte Kommunikationsverhalten mindestens ein Jahr lang zu speichern. Dies entspricht im Wesentlichen der Vorratsdatenspeicherung. Die Datensätze zur Zuordnung der IP-Adresse zu einem Anschluss sollen dabei auch Informationen wie die Kreditkarten-Nummer, über die die Rechnung bezahlt wurde, enthalten.

    Die Daten wären laut dem Gesetzentwurf nicht einmal besonders gut gegen Zugriffe gesichert. Es ist nämlich nicht vorgesehen, dass beispielsweise nur Behörden beim Verdacht auf schwere Straftaten Zugang erhalten. Laut einer Analyse der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) ließe es der aktuelle Wortlaut des Gesetzentwurfes durchaus auch zu, dass ein Scheidungsanwalt auf der Suche nach belastendem Material Einblick erhalten könnte.

    Die Organisation weist außerdem darauf hin, dass nicht nur die im Gesetz hinterlegten Möglichkeiten des Zugangs problematisch sind. Eine solche Datensammlung sei wegen der umfangreich gespeicherten personenbezogenen Daten ein lohnenswertes Ziel für Angriffe von Kriminellen. In den kommenden Wochen dürfte sich die Aufmerksamkeit der Netzaktivisten in den USA nach SOPA nun also auf H.R. 1981 richten. Über verschiedene Anonymous-Kommunikationskanäle wurde bereits begonnen, Informationen über den Gesetzentwurf zu streuen. [​IMG]

    Quelle: WinFuture
     
    #5
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  7. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Reddit: Eigene Internetverfassung in Arbeit

    Über den Social News Aggregator Reddit wird zur Zeit von Nutzern an einer Art "Verfassung des Internets" gearbeitet. Damit soll ein Pendant zu SOPA, PIPA und ACTA geschaffen werden, das ein freies Netz garantiert. Dabei soll vor allem auf die Benutzer geachtet werden, und ihre Interessen nicht wie bei SOPA und ACTA außen vor bleiben.

    Das Abkommen trägt den Titel Free Internet Act (FIA) und wird auf einem "Writeboard", ähnlich dem Piratenpad von mehreren Nutzern gemeinschaftlich entwickelt. Ein Ziel dieses Abkommens ist es, "Wohlstand, Kreativität, Unternehmertum und Innovation (zu) fördern, indem es die Einschränkung von Freiheit sowie Zensur verhindert". Dabei soll, anders als wahrscheinlich von vielen bei dem Gedanken an ein Internetabkommen gefürchtet, Urheberrecht existent bleiben und urheberrechtlich geschütztes Material geschützt bleiben. Anscheinend soll dabei auch auf die Selbstverantwortung der Internetnutzer gesetzt werden. "Wir regieren die Inhalte des

    Internets, Regierungen tun das nicht
    ". Im Vordergrund steht aber auch das Grundrecht auf freies Wissen und freie Meinungsäußerung.

    Der Aspekt der freien Rede und der Zensur wird wie folgt auf den Punkt gebracht: Zensiert werden dürfe nichts, was nicht menschenrechtswidrig ist. Verantwortlich für Uploads von illegalem Material seien weder Provider noch Benutzer, die die Dateien herunterladen, sondern lediglich die Uploader. Damit wird ein klares Signal gegen die viel gefürchtete und heiß diskutierte "Providerhaftung" gesetzt, die im Kontext von ACTA aufkam.

    Gelöscht werden dürfen Inhalte nur, wenn der oder die Nutzer vorher informiert werden. Auch soll eine Personenzuordnung über IP-Adressen nicht mehr gültig sein, da es viele Möglichkeiten gibt, seine IP-Adresse zu verschleiern und außerdem bei einer IP-Adresse, die von mehreren Personen benutzt wird, ein Verursacher nicht festgestellt werden kann. Dadurch könnte die Verantwortung eines Anschlussinhabers wegfallen. Bisher konnte ein Anschlussinhaber für illegale Inhalte haftbar gemacht werden, wenn diese von seinem Anschluss beziehungsweise über seine IP-Adresse verschickt wurden.

    Der fertige Entwurf soll nach Abschluss der Bearbeitung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden und durch die Parlamente verabschiedet werden. Da sich das Abkommen allerdings bislang in der Bearbeitungsphase befindet, kann es noch geändert werden. Daher könnten die hier genannten Informationen nach Änderung des Abkommens eventuell ungültig werden.

    Was haltet Ihr davon? Ist das ein sinnvoller Ansatz, um zu zeigen, welche Dynamik das Internet besitzt? Kann man damit beweisen, dass auch sinnvolle Vorschläge aus dem Netz kommen, woran viele Politiker wahrscheinlich noch immer zweifeln? Hat so eine "Verfassung" eurer Meinung nach Aussicht auf Erfolg?

    Quelle: gulli
     
    #6

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