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Windows Home Server 2011

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von Anderl, 18. Mai 2011.

  1. Anderl
    Offline

    Anderl Chef Mod Digital Eliteboard Team

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    Windows Home Server 2011

    Ganz frisch fertig geworden ist der Microsoft Windows Home Server 2011, dessen Codename in der Entwicklungsphase noch “Vail” lautete. Ob die Wahl des Namens wirklich sinnvoll war? Nun ist “Vail” Geschichte, die RTM Version steht für Technet und MSDN Nutzer zum Download bereit und ab Mai soll entsprechende Hardware bereit stehen.
    Ich will hier nur kurz auf ein paar Neuigkeiten eingehen und dann eine kleine Anleitung zur Installation auf typischer Homeserver-Hardware samt einigen Tipps zusammenbasteln.
    Was ist neu? WHS macht einen Sprung eine, beziehungsweise eigentlich zwei Generationen nach vorne. Die 2011er Version basiert nicht mehr auf Server 2003, sondern auf Server 2008 R2. Damit halten z.B. IPv6 oder Heimnetzwerkgruppen Einzug beim WHS, aber auch 64-bit Technologie. Ganz konkret wirkt sich letzteres auf die Systemvoraussetzungen aus: ohne 64-bit fähige CPU kann man den WHS nicht verwenden. 1 GB Arbeitsspeicher müssen vorhanden sein, 2 GB sollten es sein. Eine 160 GB Festplatte als erste Systemplatte wird ebenfalls vorausgesetzt.
    Und natürlich braucht es für alle Komponenten passende 64-bit Windows Treiber, d.h. im Normalfall müssen mindestens mit Windows Vista x64, besser mit Windows 7/Server 2008 R2 x64 kompatible Treiber vorliegen. Eine ganze Menge an Standardtreibern bringt das System schon mit, allerdings ist wohl nicht zu erwarten, dass die Hersteller von schon vorhandener Homeserver Hardware ihre Systeme für das neue System freigeben und unterstützen werden.
    Wer den WHS auf normaler PC Hardware einsetzen will, lädt sich das ISO Image, brennt es auf eine DVD und installiert das System wie man eben einen normalen PC installiert. Alle Fragen, die während der Installation beantwortet werden müssen, sind selbsterklärend. Microsoft hat allerdings bei speziell für den Homeserver vorgesehenen Geräten dafür gesorgt, dass diese keinen VGA Anschluss haben. Die Installation muss also ohne Benutzereingaben ablaufen. Zudem haben die Geräte auch kein DVD Laufwerk – es bleibt also die Installation vom USB Stick.
    Wie man einen bootfähigen USB Stick für Windows Installationen erstellt, habe ich hier vor einiger Zeit erklärt. In diesem Fall wird jetzt halt das Image des WHS auf den Stick entpackt. Dazu kommt auf den USB Stick ins Hauptverzeichnis noch eine Textdatei mit Namen CFG.INI und folgendem Inhalt.



    Code:
     
    [WinPE]
    InstallSKU=SERVERHOMEPREMIUM
    ConfigDisk=1
    CheckReqs=0
    SystemPartitionSize=60
    Processed=true
    [InitialConfiguration]
    Language=de-DE
    Country=DE
    KeyboardLayout=00000407
    AcceptEula=true
    ServerName=WHS
    PlainTextPassword=Passw0rd
    PasswordHint=V0ll krasses Pass
    Settings=All
    
    Diese Datei legt die Einstellungen fest, die bei der Installation getätigt werden. In diesem Beispiel heißt der Server hinterher WHS, wird in deutscher Sprache installiert, hat eine 60 GB Systempartition und ein “sicheres” Passwort. Ein Passwort-Hinweis muss übrigens hinterlegt werden. Das Passwort selber darf nicht nur aus Kleinbuchstaben bestehen.
    Die unbeaufsichtigte Installation klappt übrigens nur, wenn die Systemfestplatte leer ist! Also vorher die Platte raus und am PC löschen. Es reicht, einfach alle Partitionen darauf zu entfernen.
    Nun kommen wir zu einer kleinen Gemeinheit: der Homeserver muss vom USB Stick gebootet werden. Der Stick sollte während der ganzen Installation am Gerät angesteckt bleiben. Da die Installation den Server zwischendurch automatisch neu startet, darf dann natürlich nicht erneut vom Stick gebootet werden. Bei dem hier vorhandenen Belinea o.center ist die Sache zum Glück recht einfach: das Gerät startet nur vom USB Stick, wenn man beim Anschalten die Reset-Taste auf der Rückseite drückt.
    Bei Geräten, die grundsätzlich immer vom USB Stick starten, sobald dieser angesteckt ist, hilft nur ein etwas umständlicher Weg. Man startet die Installation vom USB Stick und wartet bis zum ersten Neustart bzw. bis das Gerät nicht mehr auf die Platten zugreift. Vermutlich ist es dann wieder neu vom Stick gestartet und wartet jetzt auf eine Eingabe. Man zieht den Stick, schaltet das Gerät aus, wieder an, wartet kurz und sobald man durch die Aktivität der HDDs feststellt, dass von Platte gebootet wird, steckt man den Stick wieder an. Evtl. muss man diese Prozedur zwei bis drei Mal wiederholen.
    Zwischendurch kann man übrigens schauen, ob der Server schon per Remotedesktop erreichbar ist. Ist dies der Fall, kann die weitere Konfiguration auch darüber erfolgen.

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    In den Einstellungen des WHS Dashboards kann man wie bisher auch die Festplatten und Freigaben verwalten, aber auch ganz einfach den Server einer Heimnetzwerkgruppe anschließen. Die Konfiguration der automatischen Updates und vieles mehr wird ähnlich wie beim alten WHS gehandhabt. Insgesamt recht übersichtlich gehalten und nichts, was man hier im Detail durchgehen müsste.

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    Auch beim WHS gibt es jetzt eine zentrale Meldungsanzeige, die alle aktuellen Warnungen und Fehler zusammenfasst. Auf der Startseite des Dashboards findet sich dann noch der Status der Einrichtungspunkte, die man schon hinter sich gebracht hat, wie z.B. die Einrichtung der Sicherung.
    Wie alle aktuellen Windows Versionen möchte auch der WHS 2011 aktiviert werden. Bei den fertigen Geräten mit vorinstalliertem WHS wird vermutlich wohl eine Voraktivierung via SLIC genutzt werden.
    Sobald man die Remotewebseite konfiguriert und einen Benutzer angelegt hat, kann man dann auch per Browser auf

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    zugreifen. Übrigens kann man mit dem WHS schon über Webbrowser auch direkt auf Mediendateien zugreifen. Videos und Musik lassen sich einfach streamen, wobei allerdings auf Seiten des Servers etwas CPU Leistung gefragt ist. Manch ein Server auf Intel Atom Basis dürfte dabei sehr schnell an seine Grenzen stoßen. Und so wird dann hier noch etwas Geld investiert und die Sempron LE-1100 CPU des Belinea o.center gegen einen Athlon X2 5050e getauscht.
    Speziell für das Belinea Gerät gibt es übrigens noch eine unschöne Sache im Zusammenhang mit WHS 2011 zu berichten: es gibt einen Treiber für die Ansteuerung der HDD und Power-LED. Die LED im Power-Knopf blinkt somit ständig und die Status-LEDs für die Festplatten bleiben dunkel. Ich denke mal, dass man damit leben kann.

    Quelle: ingoboettcher.wordpress
     
    #1
    Skalar46 und Pilot gefällt das.
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. Anderl
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    Anderl Chef Mod Digital Eliteboard Team

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    AW: Windows Home Server 2011

    Microsoft Windows Home Server 2011 German x64


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    #2
    Pilot gefällt das.
  4. Ben-Witt
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    Ben-Witt Ist gelegentlich hier

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    Hallo Freunde,

    Bei der Installation von Home-Server-2011 mittels DVD wird die Systemplatte mit 60.0GB festgelegt.
    Gibt es eine Möglichkeit dies vor der Installation irgendwie auf eine andere Größe zu ändern?

    Bei der Installation mittels USB-Stick kann man dies in der CFG.INI einstellen, jedoch befindet sich diese CFG nicht auf der DVD.

    Vielleicht kann mir Jemand darüber einen Tipp geben???

    Viele Grüße
    Ben

     
    Zuletzt bearbeitet: 17. August 2011
    #3

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