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Windows 8: Speicherbedarf stark gesenkt & mehr

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von Anderl, 14. September 2011.

  1. Anderl
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    Anderl Administrator Digital Eliteboard Team

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    Windows 8: Speicherbedarf stark gesenkt & mehr

    Microsoft will bei Windows 8 nicht nur im Bereich der Benutzeroberfläche die Dinge effektiver und schneller gestalten, sondern hat auch unter der Haube grundlegende Veränderungen vorgenommmen, damit das neue Betriessystem trotz der optischen Neuerungen mehr Leistung an den Tag legt.

    Speicherbedarf drastisch reduziert

    Anlässlich der Entwicklerkonferenz BUILD Windows demonstrierte Chef-Entwickler Steven Sinofsky, dass Windows 8 deutlich weniger Arbeitsspeicher in Anspruch nimmt als sein Vorgänger. Als Beispiel diente ein von ihm selbst genutztes Netbook des chinesischen Herstellers Lenovo, das mit einem Gigabyte RAM ausgerüstet ist. Wurden von Windows 7 bei diesem Gerät im Idle-Zustand noch gut 400 Megabyte Speicher benötigt, so sind es bei gleichem Betriebszustand unter Windows 8 nur noch gut 280 Mb.
    Die Zahl der laufenden Prozesse wurde ebenfalls leicht gedrückt, so dass im Fall des Lenovo-Netbooks von Sinofsky statt 32 Prozessen unter Windows 7 direkt nach dem Start unter Windows 8 nur 29 Prozesse liefen. Sinofsky bemühte sich zu betonen, dass dadurch mehr Raum für Anwendungen zur Verfügung steht. Gleichzeitig hob er hervor, dass diese Verbesserungen natürlich auch den kommenden ARM-Systemen zugute kommen sollen, da diese zwar weniger Energie benötigen, aber eben auch in Sachen Leistung noch nicht mit x86-Plattformen mithalten können.


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    Extrem schneller Start möglich

    Neben dem deutlich reduzierten Speicher-Footprint will Microsoft auch durch einen stark beschleunigten Startvorgang dafür sorgen, dass der Nutzer seinen Windows 8-PC schneller und effektiver nutzen kann. Wie bereits vorab in einem Blog-Artikel von Sinofsky erläutert wurde, setzt man unter anderem auf den sogenannten "Hybrid Boot", bei dem die letzte Sitzung des Nutzers zwar vollkommen beendet, doch die laufenden Systemkomponenten wie Kernel und Treiber im aktuellen Zustand auf der Festplatte hinterlegt werden. Beim nächsten Start werden diese dann einfach wieder in den Arbeitsspeicher befördert, so dass der jeweilige Rechner binnen kürzester Zeit wieder einsatzbereit ist, da die Prozesse nicht erst wieder neu gestartet werden müssen.
    Bei PCs die mit einem schnellen Speicherlaufwerk ausgerüstet sind, sorgt diese Taktik dafür, dass die Geräte extrem schnell "starten" können. Microsoft setzt deshalb unter anderem darauf, dass die Hardware-Partner zunehmend Flash-Laufwerke anstelle oder zusätzlich zur normalen Festplatten als Systemlaufwerke verbauen, da diese deutliche Geschwindigkeitsvorteile beim Speichern und erneuten Abrufen der beim Hybrid-Boot gespeicherten Daten bieten.

    Quelle: winfuture
     
    #1
    Schnauke und Faulkner gefällt das.

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