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Windows 8: OEM-Version darf frei installiert werden

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von Anderl, 21. August 2012.

  1. Anderl
    Offline

    Anderl Chef Mod Digital Eliteboard Team

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    Microsoft lässt mit Windows 8 eine seit langem bestehende lizenzrechtliche Hürde wegfallen, die bisher die Installation der eigentlich für PC-Hersteller gedachten OEM- beziehungsweise Systembuilder-Versionen seiner Betriebssysteme auf privat erworbenen Rechnern untersagte.
    In Deutschland spielte diese bisher in den Nutzungsbestimmungen von Betriebssystemen wie Windows XP und Windows 7 enthaltene Einschränkung zwar aufgrund der eindeutigen Rechtsprechung über die beschränkte Gültigkeit von Microsofts EULA zwar ohnehin keine Rolle, für die USA und andere Länder stellt ihr Wegfall aber eine bedeutsame Entwicklung dar.
    In dem für Windows 8 gültigen Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA), der von Microsoft wie von uns berichtet grundlegend überarbeitet wurde, wird nun laut 'ZDNet' die Installation der Systembuilder-Variante des neuen Betriebssystems auf einem vom Anwender selbst gebauten Computer für die persönliche Verwendung ausdrücklich erlaubt. Damit können nun erstmals Kunden in aller Welt, die ihren PC selbst bauen, die Systembuilder-Version von Windows 8 ohne lizenzrechtliche Sorgen installieren.
    Dies hat vor allem den Vorteil, dass man die meist deutlich günstigeren Systembuilder-Versionen verwenden kann und nicht wie bisher eigentlich üblich zu der teuren Retail-Variante greifen muss. Derzeit ist ohnehin noch offen, ob es Windows 8 überhaupt in einer richtigen Retail-Ausgabe als Boxed-Version geben wird, wie sie zum Beispiel bei Windows 7 angeboten wurde. Laut früheren Berichten will Microsoft im Einzelhandel generell nur noch die Systembuilder-Ausgabe anbieten.
    Dies hat vor allem den Vorteil, dass man die meist deutlich günstigeren Systembuilder-Versionen verwenden kann und nicht wie bisher eigentlich üblich zu der teuren Retail-Variante greifen muss. Derzeit ist ohnehin noch offen, ob es Windows 8 überhaupt in einer richtigen Retail-Ausgabe als Boxed-Version geben wird, wie sie zum Beispiel bei Windows 7 angeboten wurde. Laut früheren Berichten will Microsoft im Einzelhandel generell nur noch die Systembuilder-Ausgabe anbieten.
    Microsofts neues EULA erlaubt den Kunden außerdem, Windows 8 als zusätzliches Betriebssystem in einer Virtual Machine zu installieren und somit virtualisiert auf einem anderen OS zu betreiben. Dies schließt Linux ausdrücklich mit ein. Bisher war es Privatkunden verboten, Windows 7 virtualisiert laufen zu lassen - dies war nur Unternehmenskunden mit entsprechenden Verträgen möglich.
    Noch ist unklar, welchen Preis Microsoft für die Systembuilder-Variante von Windows 8 ansetzen will. Die Neufassung des EULA legt nahe, dass die hier beschriebene "Personal Use License" (System Builder") nur für Windows 8 Pro verfügbar sein und an die Stelle der normalen Retail-Variante treten soll.


    Quelle: winfuture
     
    #1
    Tom1980, semit und Pilot gefällt das.

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