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Windows 7 kommt in sechs Varianten

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von camouflage, 7. Februar 2009.

  1. camouflage
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    [FONT=&quot]Windows 7 wird in insgesamt sechs Varianten ausgeliefert werden. Größte Überraschung: Die Anzahl der Versionen, die hierzulande angeboten werden, reduziert sich auf vier: Windows 7 Starter Edition und (!)Windows 7 Home Basic wird es nur in Entwicklungsländern geben. Wir geben einen ausführlichen Überblick darüber, wie sich alle geplanten Windows-7-Versionen unterscheiden werden.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Microsoft wird Windows 7 ähnlich wie Windows Vista in diversen Versionen ausliefern. Zwar hat sich Microsoft über die geplanten Versionen noch nicht offiziell geäußert, aber gegenüber diversen US-Websites, wie beispielsweise Gizmodo oder dem Microsoft-Kenner Paul Thurrott, wurde seitens Microsoft bestätigt, dass es voraussichtlich sechs Varianten von Windows 7 geben wird.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Die geplanten Windows-7-Versionen im Überblick:[/FONT][FONT=&quot][/FONT]
    [FONT=&quot]Windows 7 Starter Edition[/FONT][FONT=&quot]
    [/FONT][FONT=&quot]Windows 7 Home Basic[/FONT][FONT=&quot]
    [/FONT][FONT=&quot]Windows 7 Home Premium[/FONT][FONT=&quot]
    [/FONT][FONT=&quot]Windows 7 Professional[/FONT][FONT=&quot]
    [/FONT][FONT=&quot]Windows 7 Enterprise[/FONT][FONT=&quot]
    [/FONT][FONT=&quot]Windows 7 Ultimate[/FONT][FONT=&quot][/FONT]
    [FONT=&quot]Bill Veghte, Microsofts Senior Vice President der Windows-Business-Sparte, erklärte am Dienstag, dass Microsoft damit rechnet, dass über 80 Prozent der Kunden entweder zu Windows 7 Home Premium oder zu Windows 7 Professional greifen werden. Windows 7 Home Basic wird nämlich - anders als Windows Vista Home Basic - nicht hierzulande erhältlich sein, sondern wie die Starter Edition nur in Entwicklungsländern angeboten werden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Zumindest eine gute Nachricht hat die Microsoft-Kennerin Mary Jo Foley in ihrem Blog zu vermelden: Einem Microsoft-Sprecher zufolge werden Anwender, die Windows Vista nicht kauften und stattdessen bei Windows XP blieben, die Möglichkeit erhalten, ein günstigeres Upgrade von Windows XP auf Windows 7 zu erwerben. Wie viel XP-Anwender dabei letztendlich sparen werden, bleibt aber unklar, weil sich Microsoft zu diesem Zeitpunkt noch nicht über die Preise für Windows 7 äußern will. Eines steht aber schon jetzt fest: Ein direktes Update von Windows XP auf Windows 7 wird nicht möglich sein, sondern es wird beim Upgrade eine komplette Neuinstallation fällig.[/FONT]
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    Windows 7: Ein genauer Blick auf die sechs Varianten

    [FONT=&quot]Windows 7 Starter Edition[/FONT]

    Diese Version wird vor allem in Entwicklungsländern und für Netbooks erhältlich sein. Wie bei früheren Starter-Edition wird es auch wieder Einschränkungen bei der Nutzung geben. So können nur maximal drei Applikationen zeitgleich gestartet werden. Dafür werden aber immerhin die Verbesserungen der neuen Windows-7-Oberfläche, wie beispielsweise die neue Taskbar und die Jumplists enthalten sein (Aero Glass wird nicht mitgeliefert). Auch die Möglichkeit, Windows-7-Rechner in einem Heimnetzwerk einbinden zu können, um Dateien austauschen zu können, wird enthalten sein.

    [FONT=&quot]Windows 7 Home Basic[/FONT]

    Bei dieser Version, die die Media-Center-Variante von Vista ablösen wird, wird es möglich sein, eine beliebige Anzahl von Applikationen zeitgleich zu starten. Außerdem werden weitere Verbesserungen der neuen Windows-7-Oberfläche enthalten sein, wie beispielsweise die Thumbnail-Vorschau in Echtzeit. Hinzu kommen eine erweiterte Netzwerk-Unterstützung (inklusive WiFi) und Power-Management-Funktionen für Laptops. Wichtigste Änderung: Windows 7 Home Basic wird ebenfalls nur in Entwicklungsländern angeboten werden!
    [FONT=&quot]Windows 7 Home Premium[/FONT]

    Home Premium enthält alle Neuerungen des Window-7-Desktops und damit die komplette Aero-Glass-Oberfläche und die neuen Methoden der Fenstersteuerung in Windows 7. Hinzu kommen die Unterstützung für Multitouch-Bildschirme (Windows Touch) und die Schrifterkennung. Ebenfalls ab dieser Version enthalten: Die fortgeschrittene Unterstützung für Multimedia-Formate (inklusive DVD-Wiedergabe) und alle (erweiterten) Funktionen des Windows Media Center und Media-Streaming.
    [FONT=&quot]Windows 7 Professional[/FONT]

    Zusätzlich zu allen Funktionen von Windows 7 Home Premium enthält Windows 7 Professional alle weitergehenden Sicherheits- und Netzwerk-Funktionen. Hinzu kommen das verschlüsselte Dateisystem (EFS) und erweiterte Netzwerk-Backup-Funktionen. Ebenfalls enthalten: Domain Join, Unterstützung für Remote Desktop, Offline-Ordner und Location Aware Printing.
    [FONT=&quot]Windows 7 Enterprise und Windows 7 Ultimate[/FONT]

    Bei Windows 7 Enterprise und Windows 7 Ultimate handelt es sich um identische Windows-7-Varianten, die je nach Zielgruppe (Unternehmenskunden oder Heim-Anwender) unterschiedliche Bezeichnungen tragen und letztendlich auch zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Diese Varianten enthalten fortgeschrittene Sicherheitsfunktionen, wie beispielsweise den Schutz der Daten durch Bitlocker für interne und externe Laufwerke. Administratoren werden festlegen können, welche Software auf einem Rechner laufen kann (Applocker-Funktion). Hinzu kommt die Unterstützung für das Booten über VHDs (virtuelle Festplatten) und unterschiedliche Sprachversionen (MUIs).

    Der Hauptunterschied zwischen der Enterprise- und Ultimate-Fassung: Die Ultimate-Version wird auch im Handel erhältlich sein, während Windows 7 Enterprise nur für Volumenlizenzkunden erhältlich sein wird.


    Fazit: Microsoft hat dazu gelernt - Fragen bleiben aber offen

    Auch bei Windows 7 wird die Auswahl der unterschiedlichen Versionen des Betriebssystems nicht übersichtlicher. Immerhin unterscheiden sich aber die Varianten deutlicher, als es noch bei Windows Vista der Fall war. Eine eigens für Netbooks gedachte Version hat Microsoft aber - zumindest bisher - nicht im Angebot, stattdessen muss die doch enorm abgespeckte Starter-Edition oder vielleicht auch die Home-Basic-Version herhalten.

    Im Vergleich zu Windows Vista reduzieren sich die in Frage kommenden Versionen durch den Wegfall der Home-Basic-Version. Neue PCs werden damit hierzulande entweder mit Windows 7 Home Premium oder gleich Windows 7 Professional ausgeliefert. Für weit fortgeschrittene bzw. - wie sie Microsoft nennt - enthusiastische - Windows-Anwender bleibt die Ultimate-Version die erste Wahl, wobei sich diese Version künftig doch eher an Anwender richtet, die daheim ein Windows 7 mit Business-Funktionen wünschen. Der typische Vista-Ultimate-Anwender dürfte sich dagegen schon mit Windows 7 Professional zufrieden geben.
    Der Wegfall der leidlichen Home-Basic-Version kann durchaus begrüßt werden, weil sie bei Vista schon völlig unnötig war und für Verwirrung sorgte. Der Durchschnittsanwender erhält mit Windows 7 Home Premium ein komplettes Betriebssystem, inklusive der neuen Oberfläche und allen Multimedia-Funktionen.
    Natürlich bleiben noch viele Fragen offen: Wie viel werden die unterschiedlichen Windows-7-Versionen kosten? Wie hoch wird Microsoft die Upgrade-Preise (von Windows Vista oder XP auf Windows 7) ansetzen. Nachdem nun raus ist, in welchen Varianten Windows 7 erhältlich sein wird, steigt auch der Druck auf Microsoft, nun endlich die Preisvorstellungen preiszugeben. Vielleicht ist es ja zur CeBIT 2009 Anfang März so weit...
     
    #1
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