1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Win7 32Bit und Win7 64Bit von einem USB-Stick installieren

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von Tanega, 10. November 2011.

  1. Tanega
    Offline

    Tanega Ist gelegentlich hier

    Registriert:
    31. Juli 2009
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    8
    Hallo,
    ich möchte einen USB-Stick zur Windows7 installation erstellen.
    Klappt auch prima entweder für 32bit oder 64bit.
    Aber wie mache ich beide Versionen gleichzeitig auf den Stick das der auch bootet.

    Habe 2 Ordner mit den Namen win32 und win64 erstellt und die jeweiligen Files reinkopiert, aber wenn ich von USB booten will findet der Rechner nix.
    Brauche ich da ein Startmenu oder sowas? Wo bekomme ich sowas her?

    Vielen Dank schonmal!
     
    #1
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. camouflage
    Offline

    camouflage VIP

    Registriert:
    21. März 2008
    Beiträge:
    5.440
    Zustimmungen:
    3.516
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Tief im Westen
    AW: Win7 32Bit und Win7 64Bit von einem USB-Stick installieren

    Du brauchst eine 2 Patition. Musst dafür den Stick nicht als Wchseldatenträger sondern als Festplatte umändern.Wie findest du hier
    Auf USB-Stick wird nur die erste Partition erkannt
    Die meisten USB-Sticks behaupten, sie hätten einen wechselbaren Datenträger - Windows zeigt sie daher als 'Wechseldatenträger'.
    Das Partitionieren von Wechseldatenträgern wird in der NT-Linie (NT4, 2000, XP usw.) nicht unterstützt. Sind mehrere Partitionen vorhanden, wird nur die erste eingebunden. Das ist auch unter Vista so geblieben.
    Da ist nichts zu machen. Fast nichts. Letztlich hängt es nur an einem Bit im Device-Descriptor, das Removable Media Bit (RMB). Zaubert man das weg, wird das Laufwerk als "Lokaler Datenträger", also wie eine Festplatte erkannt und alle vorhandenen Partitionen werden eingebunden, auch die Datenträgerverwaltung spielt mit.
    Das Removable Media Bit kann entweder in der Hardware des USB-Sticks geändert werden, oder per Windows-Filtertreiber.
    Ändern in der Hardware klappt bei manchen Sticks mit dem Tool

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?

    .
    Hier eine Liste mit Sticks mit denen es funktioniert hat, allerding wechseln die Hersteller immer wieder die verbauten USB-Controller, so dass sich das jederzeit ändern kann...
    • Corsair Flash Voyager 8 GB (VID_090C&PID_1000, some years ago)
    • Corsair Flash Voyager 16 GB (nicht VID_1B1C&PID_1AB1)
    • Corsair Flash Voyager GT 4 GB (VID_1B1C&PID_1A90)
    • Corsair Flash Voyager GT 16 GB (VID_1B1C&PID_1A90
    • Corsair Flash Survivor 32GB
    • OCZ Rally2 32 GB
    • OCZ Rally2 Turbo 8 GB
    • OCZ ATV 4GB
    • Buffalo Firestixx 1 GB (RUF2-S)
    • Buffalo Super High Speed USB Flash Type R 8 GB
    • Super Talent Pico-C Chrom 8GB (Stand 2011: geht nicht mehr)
    • Intenso USB Drive 8 GB Slim Line
    • Sony Tiny Vault 2GB
    • LG USB Drive 2 GB (UB2GVMS01)
    • Ativa 325-300
    • PQI Intelligent Drive i820 4 GB (8 GB geht nicht!)
    • Powerram mini Pro (16GB)
    • Verbatim 4 GB Store' n Go
    • Sony Micro Vault 8 GB
    • Trekstor USB-Stick QU USB Device
    Andere aktuelle Marken-Sticks bitte melden (incl. USB-Geräte-ID VID_xxxx)...
    Ein Transcend JetFlash 600 16GB wurde mit dem Lexar-Tool möglicherweise zerstört...
    Hitachi Filter-Treiber
    Zum Entfernen des RMB hat Hitachi für seine Microdrives (Mini-Festplatten im Format einer Compact-Flash-Karte) einen Filter-Treiber entwickelt:

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?


    Dieser liegt nur als 32-Bit-Version vor, auf 64-Bit-Editionen von Windows funktioniert er somit nicht.
    Durch Editieren der enthaltenen INF-Datei, kann man den Filter-Treiber auch für beliebige andere Wechseldatenträger benutzen:
    Für die Erkennung von Geräten sind die Zeilen im Abschnitt [cfadisk_device] zuständig:
    [cfadisk_device]
    %Microdrive_devdesc% = cfadisk_install,IDE\DiskIBM-DSCM-11000__________________________SC2IC801
    "IDE\DiskIBM-DSCM-11000__________________________SC2IC801" ist die Geräte-ID eines der von Haus aus unterstützten Microdrives.
    Analog dazu fügt man je eine Zeile pro gewünschtem USB-Wechseldatenträger hinzu. Die ID findet man im Geräte-Mangager: Man suche unter "Laufwerke" den USB-Stick. Rechtsklick -> Eigenschaften. Im Reiter "Details" ist schon "Geräteinstanz-ID" ausgewählt. Man klicke auf die ID, und drücke "Strg+C" - die ID ist jetzt in der Windows Zwischenablage und kann per Strg+V anderswo eingefügt werden.
    XP bis SP1 zeigt den Reiter "Details" nur wenn die Umgebungsvariable DEVMGR_SHOW_DETAILS=1 gesetzt ist:

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?

    runterladen, doppelklicken und Nutzer neu anmelden.
    Beispiel:
    USBSTOR\DISK&VEN_LEXAR&PROD_JUMPDRIVE&REV_1.30\K326441127040&0
    Davon brauchen wird den fett gedruckten Teil:
    [cfadisk_device]
    %Microdrive_devdesc% = cfadisk_install,USBSTOR\DISK&VEN_LEXAR&PROD_JUMPDRIVE&REV_1.30
    Oder - viel einfacher - mit folgendem für USB-Laufwerke universellen Eintrag (Dank an Clemens M.):
    %Microdrive_devdesc% = cfadisk_install,USBSTOR\GenDisk
    In der letzten Zeile der INF-Datei ändert man noch "Hitachi Microdrive" in einen beliebigen Namen, z.B. in "RemovableToFixed".
    Im Geräte-Manager wieder den USB-Stick rechtsklicken -> "Treiber aktualisieren". "Nein, diesmal nicht" -> Weiter -> "Software von einer Liste..." -> Weiter -> "Nicht suchen, sondern..." -> Weiter -> "Datenträger" -> im Verzeichnis mit der modifizierten cfadisk.inf eben jene auswählen -> OK. Jetzt steht in der Liste unter 'Modell' der modifizierte Name aus der INF-Datei -> Weiter -> Warnung mit 'Ja' beantworten -> Signatur-Warnung mit "Installation fortsetzten" beantworten -> Fertigstellen. Das Laufwerk wird jetzt neu erkannt, und zwar als Festplatte.
    Man darf nun Partitionen anlegen, die Richtlinie "Für Geschwindigkeit optimieren" führt auf FAT-Partitionen tatsächlich zur Aktivierung eines Schreibcaches und Windows legt den allseits beliebten Ordner "System Volume Information" an...
    Eine automatisierte Installation per

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?

    ist nicht gelungen.

    Rückgängig macht man die Nutzung des Filtertreibers indem man im Geräte-Manger das betreffenden Laufwerk löscht. Beim nächsten Anschließen wird das Laufwerk neu erkannt, wobei der Filtertreiber nicht mit installiert wird.
     
    #2
    Tina Redlight und kaqhade gefällt das.

Diese Seite empfehlen