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Wieder Datenleck bei SchülerVZ - 1,6 Millionen Datensätze entwendet

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von Skyline01, 4. Mai 2010.

  1. Skyline01
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    Datenleck bei schülerVZ

    Die Online-Plattform schülerVZ kämpft nach Blog-Angaben wieder mit einem massiven Datenleck.

    Wie Netzpolitik.org am Dienstagmorgen berichtete, seien dem Dienst insgesamt 1,6 Millionen aktuelle Datensätze von aktiven Schülern zugeschickt worden - das wären rund 30 Prozent aller Nutzerprofile, auf etwa fünf Millionen aktive Mitglieder verweist schülerVZ. Das soziale Netzwerk gehört der Holtzbrinck-Verlagsgruppe und hatte nach einer Datenpanne im vergangenen Jahr den Schutz persönlicher Angaben stark erhöht.

    Diese Maßnahmen waren nicht vollständig von Erfolg gekrönt: Laut "Netzpolitik.org" konnten Daten diesmal über andere Kniffe ausgelesen werden: Die meisten schülerVZ-Nutzer sind in Gruppen angemeldet. Basisinformationen von Profilen lassen sich über eine Gruppenmitgliedschaft abrufen. Und zwar selbst dann, wenn die Profile auf privat gestellt sind. Die Basisinformationen enthalten Name, Schule, Schul-ID-Nummer und Link zum Bild. Über die "Freundeslisten" lassen sich zudem auch Alter, Geschlecht, Klasse, Hobbys, Beziehungsstatus, politische Einstellung, Lieblingsfach, -musik, -filme, -bücher, Dauer der Mitgliedschaft und individuelle Selbstbeschreibungstexte herausfinden. Kontaktangaben wie Mail-Adresse oder postalische Anschrift sind dagegen nicht enthalten.

    Mit den gesammelten Informationen seien dann Invers-Suchen möglich, schreibt "Netzpolitik.org". Der Dienst misst außerdem der Tatsache große Bedeutung bei, dass es sich überwiegend um Daten von minderjährigen Schülern handle, die sich über ihre Aktivitäten und die Konsequenzen kaum bewusst seien. Der Blog erhob gleichzeitig Vorwürfe gegen die verantwortlichen Betreiber von schülerVZ: Sie hätten erneut nicht auf Hinweise im Vorfeld reagiert. Auf zwei Kontaktversuche per E-Mail habe es keine Antwort gegeben, hieß es. Im Zuge des Datenskandals im Oktober 2009 hatte sich der damalige Hacker in der Jugendstrafanstalt Plötzensee das Leben genommen.

    Quelle: magnus.de
     
    #1
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